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	<title>Laufszene Thüringen &#187; Stefanie Wiesmair</title>
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	<description>Nachrichten und Reportagen von Läufern für Läufer</description>
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		<title>Kernberglauf: Seiler und Willaschek souverän</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 08:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Nebel und Temperaturen nur wenig über 0 Grad gestartet, lachte im Ziel den Läufern der 35. Auflage des Jenaer Kernberglaufs die Sonne. Nach zwei Jahren mit widrigen Witterungsverhältnissen konnten sich die Organisatoren in diesem Jahr über sprichwörtlich „Goldenes Oktoberwetter“ freuen. Auch die Strecken waren nach dem Regen zu Wochenmitte gut abgetrocknet, so dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Nebel und Temperaturen nur wenig über 0 Grad gestartet, lachte im Ziel den Läufern der 35. Auflage des Jenaer Kernberglaufs die Sonne. Nach zwei Jahren mit widrigen Witterungsverhältnissen konnten sich die Organisatoren in diesem Jahr über sprichwörtlich „Goldenes Oktoberwetter“ freuen.<span id="more-8400"></span></p>
<p>Auch die Strecken waren nach dem Regen zu Wochenmitte gut abgetrocknet, so dass die Läufer beste Bedingungen vorfanden. Wegen Straßenbauarbeiten musste die Streckenführung in diesem Jahr an mehreren Stellen leicht abgeändert werden. Beide Umstände lassen daher einen Vergleich der Leistungen zu den Vorjahren anhand der Streckenzeiten nur bedingt zu.</p>
<p><div id="attachment_8402" class="wp-caption alignright" style="width: 183px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_3.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_3-173x260.jpg" alt="Christan Seiler siegt über 15 Kilometer vor Phillipp Heisch (l.) und Andrew Liston (r.)" title="KBL-Siegerehrung 15km" width="173" height="260" class="size-medium wp-image-8402" /></a><p class="wp-caption-text">Christan Seiler siegt über 15 Kilometer vor Phillipp Heisch (l.) und Andrew Liston (r.)</p></div> Mit der geänderten Streckenführung hatten viele Läufer nach 2,5 Kilometern ihre Probleme, als die Hauptstecken über 15 und 27 Kilometer von der üblichen Route abbogen, der 5-Kilometer-Jedermanns-Lauf aber auf der alten Streckenführung verblieb. Da hätten vorankündigende Kreidepfeile, wie sie ansonsten auf den Strecken sehr gut eingesetzt worden, sicher für mehr Klarheit gesorgt. Zum Glück konnte der Streckenposten schlimmeres weitgehend verhindern.</p>
<p>Beide Hauptläufe sahen bei den Männern klare Sieger, die sich schon frühzeitig von ihren Kontrahenten lösten. Über die 15 Kilometer gewann der 6-fache Rennsteiglaufsieger Christan Seiler von der LG Ohra-Hörselgas in 52:05 Minuten, der damit seinen insgesamt 5. Erfolg an den Kernbergen feierte. Ihm folgten im spannenden Kampf um Platz 2 Phillipp Heisch (LAC Erdgas Chemnitz,  54:14 min) und Andrew Liston (Salomon-Krofdorf Gleiberg, 54:26 min). Der Viertplatzierte Thomas Häusler (SV Hermsdorf, 54:40 min) vergab seine Chance auf den Podiumsplatz durch einen Start aus der „2. Reihe“, nach seiner Netto-Zeit (54:17 min; im Vergleich: Heisch 54:13 min, Liston 54:21 min) war er Drittschnellster…</p>
<p><div id="attachment_8403" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_2-173x260.jpg" alt="Phillip Willaschek beim Zieleinlauf nach 27 Kilometern" title="KBL-Zieleinlauf Willaschek" width="173" height="260" class="size-medium wp-image-8403" /></a><p class="wp-caption-text">Phillip Willaschek beim Zieleinlauf nach 27 Kilometern</p></div> Auf der 27 km Königsstrecke gab es einen noch klareren Einlauf. Hier wiederholte Phillip Willaschek (LC Erfurt/ LG Ohra-Hörselgas) seinen Erfolg aus dem Vorjahr und war dabei mit 1:36:11 Stunden um einiges schneller als vor Jahresfrist. Der gebürtige Berliner, den es im vergangenen Jahr beruflich nach Thüringen verschlug, wechselte zu Beginn des Jahres zur leistungsorientierten Laufgruppe des LC Erfurt und konnte am Kernberg sein gewachsenes Leistungsvermögen zeigen.</p>
<p>Um einen Podiumsplatz auf dieser Strecke kämpften lange Zeit der Greizer Thomas Drechsler (Team Erdinger Alkoholfrei/RC) und Manfred Berktold (Salomon/TV Hindelang), bis sie sich durch eine Unaufmerksamkeit zur Hälfte der Strecke verliefen und nach großem Umweg hoffnungslos zurückfielen. Die Gunst der Stunde nutzte Frank Wagner (Rennsteiglaufverein/ LG Süd). Bei den ersten Posten noch nicht unter den ersten Fünfzehn gezählt, arbeitete er sich im Laufe des Rennens immer weiter nach vorn und war &#8211; wie der Stadionsprecher – beim Zieleinlauf von seinem zweiten Platz (1:50:44 h) etwas überrascht. Auf Rang drei kam eine knappe Minute später Willi Hofmann (TSV Dresden, 1:51:40 h) ein.</p>
<p>Bei den Frauen setzte sich auf der 15 km Strecke Astrid Hartenstein durch. Die vielfache Thüringer Meisterin vom 1. SV Gera, in diesem Jahr DM-Finalistin über 1500 Meter in Kassel, lief dabei in guten 1:03:14 Stunden auf Gesamtrang 26 im Ziel ein. Aber auch die zweit- und drittplatzierten Läuferinnen Daniela Oemus (SV Blau-Weiß Bürgel, 1:04:25 h) und Nora Kusterer (SV Oberkollbach, 1:04:40 h) standen ihr nur wenig nach. Dabei gab es für beide ein Kuriosum bei der Altersklassen-Siegerehrung. Die Regelung der Gesamtsiegerermittlung nach Brutto-Zeit, Altersklassenwertung aber nach Netto-Zeitnahme führte dazu, dass beide hier die Plätze in der W20-Wertung (Kusterer 1:04:07 h;  Oemus 1:04:25 h) tauschten.</p>
<p>Im 27 Kilometer Rennen der Frauen siegte nach 2:01:22 Stunden die Thüringerin Stefanie Wiesmair vom Team SALOMON. Die 31-jährige aus Bad Salzungen, die in diesem Jahr mit einigen Verletzungen zu kämpfen hatte, war in den letzten Jahren bei vielen Läufen sehr erfolgreich und fügte ihrer tollen Bilanz einen weiteren Sieg hinzu. Durch ihre Teilname am Salomon-Trailrunning-Cup ist auch die zweitplatzierte Bayerin Ulrike Mayer-Tancic von der LG Telis Finanz Regensburg in Thüringen keine Unbekannte mehr. Als Vorjahressiegerin des Schneekopflaufs zeigte die W45-Starterin in 2:02:38 Stunden auch hier ihr Ausdauervermögen. Auf Rang 3 kam Anja Kerrutt (2:08:33 h) vom LTV Erfurt ins Ziel.</p>
<div id="attachment_8404" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_4.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_4-561x374.jpg" alt="Ehrung der Frauen über 27 Kilometer, in der Mitte die strahlende Siegerin Stefanie Wiesmair" title="KBL-Siegerehrung Frauen 27 km" width="561" height="374" class="size-large wp-image-8404" /></a><p class="wp-caption-text">Ehrung der Frauen über 27 Kilometer, in der Mitte die strahlende Siegerin Stefanie Wiesmair</p></div>
<p>Die Mannschaftswertung des Kernberglaufs gewann zum dritten Mal in Folge, diesmal mit der Idealpunktzahl 6 (6 Altersklassensiege auf den Hauptstrecken), das Team der LG Süd des Rennsteiglaufvereins vor dem Potsdamer Laufclub (13 Punkte) und dem Saalfelder LV (32 Punkte).</p>
<p>Insgesamt war die Veranstaltung wieder sehr gut organisiert, sah man bei Wettkämpfern und Organisatoren danach in viele zufriedene Gesichter. Mit über 1400 ausgegebenen Startnummern erreichte der diesjährige Lauf sein drittbestes Meldeergebnis in seiner Geschichte. Einschließlich der Kinderläufe kamen mit 1299 Läuferinnen und Läufern so viele wie noch nie in die Wertung.</p>
<p>Neben vielen Studenten, die in gesonderter Wertung einen Startanreiz finden, lebt der Lauf ähnlich wie der Rennsteiglauf von den vielen Traditionsläufern, die sich Jahr für Jahr im Saaletal treffen. Vier von ihnen haben dabei noch keinen Kernberglauf ausgelassen und waren bei allen 35 Auflagen dabei. Sich über all die Jahre so fit zu halten, auch das ist eine tolle Leistung.</p>
<p>Apropos tolle Leistung, nicht allen Teilnehmern ging es um Sieg und Bestleistungen. Der letzte Läufer, Gerhard Jenkis aus Hof, war das erste Mal in den Kernbergen dabei und äußerte sich nach dem Zieleinlauf sehr lobend über den Lauf. Lediglich mehr Bänke haben ihm auf der Strecke gefehlt, damit er die herrlichen Aussichten und die wunderschöne Herbstlandschaft noch besser hätte genießen können.</p>
<p><a href="http://results.davengo.com/?event=4e980ab663eafaf9b1d201df" target="_blank">Ergebnisse</a></p>
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		<title>Rennsteig-Marathon und Halbmarathon: erwartete Favoritensiege</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 20:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Neidhardt</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den erwarteten Favoritensiegen endeten am Wochenende die Wettbewerbe im Marathon und Halbmarathon beim 39. Rennsteiglauf. Bei sommerlichen Temperaturen erreichten 2854 Marathonis und 5909 Halbmarathonis das Ziel auf dem Schmiedefelder Sportplatz.<span id="more-7725"></span></p>
<p><div id="attachment_7737" class="wp-caption alignright" style="width: 225px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_3.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_3-215x260.jpg" alt="Halbmarathon-Siegerehrung der Frauen" title="RSL - Halbmarathon Siegerehrung Frauen" width="215" height="260" class="size-medium wp-image-7737" /></a><p class="wp-caption-text">Halbmarathon-Siegerehrung der Frauen</p></div> Dabei gab es die spannendste Entscheidung auf der Halbmarathonstrecke der Frauen. Hier kamen die ersten fünf Läuferinnen innerhalb von zwei Minuten ins Ziel. An der Spitze gab es diesmal ein Duell zweier Wintersportlerinnen. Juliane Döll (WSV Oberhof) und Helene Jacob (SV Rotterode) liefen lange gleichauf, bis sich an der Schmücke Helene Jacob mit einem Zwischenspurt leicht absetzen konnte. Den knappen Vorsprung von zwanzig Sekunden konnte Jacob bis zum Ziel halten und sich mit einer Laufzeit von 1:27:21 Stunden in die Siegerlisten eintragen. </p>
<p>Somit blieb Juliane Döll wiederum der erste  Rennsteiglaufsieg verwehrt, sie konnte aber ihrer beeindruckenden Erfolgsbilanz einen weiteren Silberrang hinzufügen. Der dritte Platz ging an Franziska Stebner (LC Paderborn), die nach 1:28:58 Stunden finishte und ihr Ergebniss aus 2008 damit bestätigen konnte. Im Sekundentakt kamen danach Lisa Voigt (Uni Freiberg), Elke Musial (LG Taucha) und Stefanie Wiesmair (Team Salomon) auf den Plätzen vier bis Sechs ein.</p>
<p><div id="attachment_7738" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_5.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_5-150x150.jpg" alt="Sven Weyer" title="RSL - Halbmarathon Sven Weyer" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-7738" /></a><p class="wp-caption-text">Sven Weyer</p></div> Bei den Männern war die Entscheidung um den Sieg schon früh gefallen. Der Topfavorit Sven Weyer (SG Spergau) setzte sich gleich am ersten Anstieg vom Rest des Feldes ab und baute seinen Vorsprung bis ins Ziel auf fast zwei Minuten aus. Er gewann mit einer herausragenden Zeit von 1:09:35 Stunden. Schön das hier offensichtlich auch mal ein Läufer aus der absoluten deutschen Spitze dem Mythos Rennsteiglauf verfallen ist.</p>
<p>Auch der Kampf um die weiteren Plätze wurde letztendlich eindeutig entschieden. Phillip Willaschek (LG Ohra Hörselgas) lief ein sehr engagiertes Rennen und kam nach 1:11:26 Stunden als zweiter ins Ziel. Mit eineinhalb Minuten Rückstand folgte ihm der Äthiopier Rashe Buggaa (Coburger Turnerschaft) auf dem dritten Rang. Beide Athleten zeigten sich mit dem Erreichen des Podiums überglücklich.</p>
<p>Die beste Mannschaftsleistung zeigten wie erwartet die Läufer der LG-Süd des Rennsteiglaufvereins mit fünf Platzierungen unter den besten Zwanzig und vier Altersklassensiegen. Hervorzuheben ist dabei die Leistung von Dominik Koch, welcher über sich hinauswuchs und mit 1:15:28 Stunden Gesamtfünfter wurde.</p>
<p>Kamen die warmen Temperaturen den um 7:30 Uhr gestarteten Halbmarathonis sehr entgegen, so hatten die Starter des Marathons (Start 9:00 Uhr) im Rennverlauf zunehmend mit der Hitze zu kämpfen. Dies hatte in diesem Jahr auch deutliche Auswirkungen auf die erzielten Zeiten bei den zwei langen Strecken.</p>
<p>Bei den Frauen gab es auf der Marathondistanz keine Überraschungen. In Abwesenheit der Seriensiegerin Diana Lehmann hieß die Favoritin Anja Jacob vom VSC Klingental. Diese Rolle nahm Jacob auch an und lief vom Start weg ein einsames Rennen. Mit einem Vorsprung von elf Minuten kam sie nach 3:23:44 Stunden ins Ziel. Wahrscheinlich war es die fehlende Konkurrenz die das Erreichen ihrer persönlichen Zielzeit von unter 3:23 Stunden knapp verhinderte.</p>
<div id="attachment_7739" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_6.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_6-561x280.jpg" alt="Bei einsetzendem Regen kommt mit Anja Jacob die Frauen-Marathon-Siegerin ins Ziel " title="RSL - Marathon Anja Jacob" width="561" height="280" class="size-large wp-image-7739" /></a><p class="wp-caption-text">Bei einsetzendem Regen kommt mit Anja Jacob die Frauen-Marathon-Siegerin ins Ziel</p></div>
<p>Den zweiten Platz erlief sich Anja Kerrut aus Erfurt in 3:34:43 Stunden vor Anna Herzberg (Uni Jena) die 3:35:34 Stunden benötigte. Die Arnstädterin Petra Knoblich kam nach 3:38:10 Stunden auf dem für sie hervorragenden fünften Platz ein. Beachtlich war der 25. Gesamtplatz der Altersbacherin Ria Recknagel. Sie gewann in der Altersklasse W60 in der Superzeit von 4:02:44 Stunden.</p>
<p>Die Entscheidung der Männer versprach schon im Vorfeld spannend zu werden. Hier wollte der Vorjahressieger Alexander Fritsch (LSV Lok Arnstadt) unbedingt seinen Titel verteidigen. Wie zu erwarten, sollten die zwei &#8220; Altmeister&#8220; Jan Burzik (Laufladen Jena) und Ulf Kersten (BLV Ilsenburg) seine grössten Wiedersacher werden. Auf taktische Geplänkel lies sich Fritsch aber gar nicht erst ein. Vom Start weg ging er in Führung und sollte diese bis zum Ziel in Schmiedefeld auch nicht wieder abgeben. Seine Siegzeit von 2:40:24 Stunden ist bei den Bedingungen schon sehr stark einzuschätzen.</p>
<p>Ein Selbstläufer war diese erfolgreiche Titelverteidigung dennoch nicht, denn Jan Burzik blieb dem Führenden stets im Abstand von knapp zwei Minuten auf den Fersen. Eine Schwächephase von Fritsch hätte der erfahrene Burzik sicher zu nutzen gewusst. Als er nach sehr guten 2:42:16 Stunden das Ziel erreichte, sah man ihn überglücklich endlich den lang ersehnten Podiumsplatz auf der Marathonstrecke erkämpft zu haben. Mit deutlichem Abstand komplettierte der Ilsenburger Ulf Kersten das Treppchen.</p>
<p><div id="attachment_7735" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_4.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_4-260x260.jpg" alt="Während sich Fritsch am Eingang des Stadionrunds seines Sieges nicht sicher war..." title="RSL-Marathon Alex Fritsch" width="260" height="260" class="size-medium wp-image-7735" /></a><p class="wp-caption-text">Während sich Fritsch am Eingang des Stadionrunds seines Sieges nicht sicher war...</p></div><div id="attachment_7736" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_2-260x260.jpg" alt="...freute sich Burzik dort bereits über seinen 2. Platz und ließ sich feiern" title="RSL-Marathon Jan Burzik" width="260" height="260" class="size-medium wp-image-7736" /></a><p class="wp-caption-text">...freute sich Burzik dort bereits über seinen 2. Platz und ließ sich feiern</p></div></p>
<p>Die Vereinskameraden des Siegers Alexander Fritsch, Marian Münster und André Fischer auf Rang vier und fünf sowie Sören Föt auf Rang zwölf der Gesamtwertung vervollständigten eine beeindruckende Mannschaftsleistung der Läufer des LSV Lok Arnstadt.<br />
Mit dem Greizer Thomas Drechsler und dem Sondershäuser Rene Große schafften zwei weitere Thüringer den Sprung unter die Top Ten.</p>
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		<title>DM Halbmarathon: Drei Medaillen nach Thüringen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 09:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Strauß</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter besten Bedingungen für ein schnelles Rennen kamen am Sonntag 548 Läufer aus ganz Deutschland ins südhessische Griesheim, um auf einer 2,5 Kilometer-Pendelstrecke die Jagd nach Meisterschaftsmedaillen oder persönlichen Bestzeiten aufzunehmen.<span id="more-7519"></span></p>
<div id="attachment_7526" class="wp-caption alignleft" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/1104_dmhm_1.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/1104_dmhm_1-561x228.jpg" alt="" width="561" height="228" class="size-large wp-image-7526" /></a><p class="wp-caption-text">Start zur Halbmarathon-DM in Griesheim</p></div>
<p>11:30 Uhr fiel der Startschuss auf der fast ebenen Bundesstraße B 26 und auch insgesamt 15 Läufer aus Thüringen, die größtenteils für die drei heimischen Vereine von der LG Ohra-Hörselgas (6 Läufer), dem GutsMuths-Rennsteiglaufverein (4 Läufer) sowie den LSV Lokomotive Arnstadt (2 Läufer) an den Start gingen, wollten dabei mitmischen. Zudem waren drei Thüringer/-innen im Lauftrikot von Vereinen aus anderen Bundesländern unterwegs.</p>
<p>Neue Deutsche Meister wurden bei den Damen Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) sowie bei den Männern André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf).</p>
<p><div id="attachment_7527" class="wp-caption alignright" style="width: 205px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/1104_dmhm_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/1104_dmhm_2-195x260.jpg" alt="" width="195" height="260" class="size-medium wp-image-7527" /></a><p class="wp-caption-text">Marcel Bräutigam auf dem Weg zu Mannschafts-Silber</p></div> Aus Thüringer Sicht ragte der Gewinn von Mannschaftssilber durch die LG Ohra-Hörselgas heraus. Im Feld der Männer-Hauptklasse wurde die bärenstarke Teamleistung in der Besetzung Christian Biele, Marcel Bräutigam sowie Christian König mit der Silbermedaille unter insgesamt 79 Mannschaften belohnt. Den Grundstein dafür lieferten Biele (1:06:51 Std.) und Bräutigam (1:08:29 Std.), die auf den hervorragenden Plätzen 7 und 12 der Gesamtwertung jeweils in persönlichen Bestzeiten einkamen. Um ein Haar wäre sogar die Goldmedaille herausgesprungen, hätte der Dritte im Mannschaftsbunde, König (1:11:16 Std.) noch stärker an sein eigentliches Leistungsvermögen anknüpfen können. Trotz seiner Probleme im Rennen sicherte er mit großem Kampfgeist die Medaille für sein Team ab. Steffen Jabin (1:12:45 Std.) lief ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit, während der Wiedereinsteiger Christian Seiler sowie Phillip Willaschek (alle LG Ohra-Hörselgas) das Rennen leider angeschlagen aufgeben mussten.</p>
<p><div id="attachment_7528" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/1104_dmhm_3.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/1104_dmhm_3-195x260.jpg" alt="" width="195" height="260" class="size-medium wp-image-7528" /></a><p class="wp-caption-text">Marian Münster (vorn) läuft neue persönliche Bestzeit</p></div> Auch der amtierende Rennsteig-Marathonsieger Alexander Fritsch und sein Mannschaftskollege Marian Münster (beide LSV Lok Arnstadt) überzeugten mit ihren Meisterschaftsleistungen auf ganzer Linie. Während Fritsch, durch verletzungsbedingten Trainingsausfall im Vorfeld beeinträchtigt, in 1:08:59 Stunden (Platz 17) seine Halbmarathonbestzeit nur knapp verfehlte, pulverisierte Münster die Seine buchstäblich und lief nach 1:14:47 Stunden über die Ziellinie im Griesheimer TuS-Stadion.</p>
<p>Die Athleten der LG Süd des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins hatten es vorrangig auf eine Medaille in der Mannschaftswertung der M45 abgesehen und schickten eine starke Seniorenvertretung ins Nachbarbundesland. Trotz sehr guter Leistungen durch Steffen Meyer und Jens Fleischhauer (beide 1:16:30 Std. und AK-Platz 20 und 21) verfehlten sie gemeinsam mit ihrem Mannschaftskollegen Andreas Schmidt (1:20:11 Std.), der auf den letzten Rennkilometern Zeit einbüßte, dieses Ziel um etwa anderthalb Minuten und kamen so auf einen ordentlichen Mannschaftsplatz 5 in der M45. Dass ihre Gesamtzeit in Vorjahren fast immer zu Edelmetall gereicht hätte, unterstreicht die besondere Stärke der diesjährigen Meisterschaften. Stefan Neidhardt (1:18:22 Std.) vom selben Verein war ebenfalls nach längerer Krankheit wieder am Start.</p>
<p><div id="attachment_7530" class="wp-caption alignright" style="width: 205px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/1104_dmhm_4.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/1104_dmhm_4-195x260.jpg" alt="" width="195" height="260" class="size-medium wp-image-7530" /></a><p class="wp-caption-text">Jürgen Tuch wird Deutscher Seniorenmeister der M55</p></div> Herausragend war die Goldmedaille des aus Kleinmückern stammenden Jürgen Tuch (Chemnitzer LV), die er sich in einer starken Zeit von 1:16:58 Stunden in der Klasse der über 55-jährigen erkämpfte. Tuch zeigte in der Vergangenheit immer wieder, dass er zu seinen Saisonhöhepunkten, den Deutschen Meisterschaften, punktgenau topfit ist und bestätigte dies erneut eindrucksvoll.</p>
<p>Der Steinheider Markus Koch (TV 1848 Coburg) kam in einer Zeit von 1:10:47 Stunden als 32. der Männer-Hauptklasse ein und war damit nicht vollauf zufrieden.</p>
<p>Last but not Least: Juliane Totzke (1:23:13 Stunden) aus Gräfenroda, im Trikot der TSG Heilbronn startend, erreichte als einzige Läuferin aus dem Freistaat im Damenfeld einen 24. Gesamtrang, während sie sich in der Juniorinnenwertung sogar über Bronze freuen konnte. Dies ist umso bemerkenswerter, da sie als eine der jüngsten Läuferinnen am Start war. Die von ihr angestrebte Kadernorm von 1:20 Stunden, die aufgrund ihres tatsächlichen Leistungsvermögens durchaus möglich sein sollte, verfehlte sie an diesem Tage allerdings deutlich.</p>
<p>Mit Melanie Schulz (LG Ohra-Hörselgas), der Bronzemedaillengewinnerin des Vorjahres, der Bad Salzungerin Stefanie Wiesmair sowie Stefan Hubert (SV Sömmerda) waren leider weitere hoffnungsvolle Thüringer diesmal nicht am Start.</p>
<p><a href="http://www.leichtathletik.de/results/3747_griesheim_170411.pdf">Ergebnisse</a></p>
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		<title>Mommelsteinlauf Hohleborn: Finale des Landschaftscups</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 15:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Fischer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem 34. Mommelsteinlauf wurde der 6. Landschaftscup &#8222;Rhön &#8211; Thüringer Wald &#8211; Werratal&#8220;<br />
am Sonntag abgeschlossen. Im Floh-Seligenthaler Ortsteil Hohleborn fanden sich knapp über einhundert Läufer ein um bei anfangs frischem, aber im Tagesverlauf zunehmend sonnigem Wetter die anspruchsvollen Strecken über 16 und 8 km zu bewältigen. Zusätzlich galt es für viele Teilnehmer, die drittletzte Chance auf Punkte im Thüringencup zu nutzen.<span id="more-6243"></span></p>
<p><div id="attachment_6247" class="wp-caption alignleft" style="width: 165px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/willaschek.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/willaschek-155x260.jpg" alt="Phillip Willaschek beim Zieleinlauf" width="155" height="260" class="size-medium wp-image-6247" /></a><p class="wp-caption-text">Phillip Willaschek beim Zieleinlauf</p></div>Nachdem beide Strecken gleichzeitig gestartet wurden konnte sich der Neu-Erfurter Phillip Willaschek vom LTV Erfurt sofort an die Spitze setzen und das Feld zog sich an den langen Anstiegen sehr schnell auseinander. Nach ca. vier Kilometern erfolgte die Streckenteilung, ab der es für die 56 Teilnehmer der kurzen Strecke wieder tendenziell bergab ging. Die 54 Läufer der langen Strecke hatten ab dort noch mit einem zweiten langen Anstieg zu kämpfen. Hier konnte André Fischer vom LSV Lok Arnstadt auf Willaschek aufschließen, der mit einer Verletzung am Oberschenkel zu kämpfen hatte. Bergab konnte er sich jedoch wieder deutlich von Fischer absetzen und gewann in 57:04 vor Fischer (57:32) und Philipp Heinz vom Sportteam Steinbach Meiningen (58:01). Von den nur vier Frauen konnte sich Maria Füldner in 1:23:20 deutlich durchsetzen.</p>
<p>Prominentester Starter auf der 8-km-Runde war der ehemalige Biathlet Sven Fischer vom WSV Oberhof. Er zählte mit zu den Favoriten für einen Podestplatz und konnte dies mit einem guten zweiten Platz in 30:37 hinter Thomas Kraus (30:09) und vor Michael Reich (WSV Steinbach, 32:56) auch bestätigen. Hinter diesen drei Athleten, die alle in der Altersklasse M35 starteten, kamen schon die ersten beiden Frauen ins Ziel. Hier konnte sich mit knappen Vorsprung Stefanie Wiesmair vom Sportteam Steinbach Meiningen in 35:27 mit vier Sekunden Vorsprung vor Juliane Heinze vom AC Apolda durchsetzen. Rang drei ging an Romana Krause, ebenfalls vom Sportteam Steinbach, in 37:09.</p>
<p>Nach dem Lauf und den Ehrungen der Gesamtsieger fand die Auswertung des Landschaftscups statt. Gewertet wurde hier nach der geringsten Summe der Platzierungsziffern aus drei der fünf Läufe. Hier konnte sich bei den Damen ebenfalls Stefanie Wiesmair deutlich vor Romana Krause und Jacqueline Volk vom SV Schwarz-Weiß Fambach. Bei den Herren ging der Sieg an Steffen Meyer von der LG Süd des Rennsteiglaufvereins, gefolgt von André Fischer und Philipp Heinz.</p>
<p><div id="attachment_6245" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/landw.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/landw-260x195.jpg" alt="Die Landschaftscup-Sieger der Damen" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-6245" /></a><p class="wp-caption-text">Die Landschaftscup-Sieger der Damen</p></div><div id="attachment_6244" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/landm.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/landm-260x195.jpg" alt="Die Landschaftscup-Sieger der Herren" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-6244" /></a><p class="wp-caption-text">Die Landschaftscup-Sieger der Herren</p></div><br />
Insgesamt war der Mommelsteinlauf eine sehr gelungene Veranstaltung mit familiärer Atmosphäre und recht anspruchsvollen Streckenverlauf, teilweise auf schmalen Trails und auf Rasenabschnitten, die sich durch den Morgentau als sehr rutschig erwiesen. Ein kleiner Fauxpas passierte bei der Zusammenführung der Strecken: Als die Spitze der langen Runde eintraf war hier noch für die kurze Runde abgesperrt, was bei den Läufern für eine kurzzeitige Verwirrung sorgte, die aber von einem Ordner schnell aufgeklärt wurde.</p>
<p><iframe src="/wp-content/uploads/mommelsteinlauf.htm" width="570px" height="480px" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" frameborder="0"></iframe></p>
<p><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/mommelsteinlauf-hoehenprofil.jpg" alt="Höhenprofil vom Mommelsteinlauf - 16 km" title="Höhenprofil vom Mommelsteinlauf - 16 km" /></p>
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		<title>Breitunger Pleßlauf: Ein Berg und drei Cups</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 07:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Fischer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei sommerlichen Temperaturen galt es am Sonntag beim 7. Pleßlauf für das 328 Mann starke Läuferfeld den 644 m hohen Breitunger Hausberg zu bezwingen. Dabei standen drei Hauptstrecken über 10,5, 21,1 und 30 Kilometer zur Auswahl, welche alle hauptsächlich auf breiten Schotterwegen verlaufen.<span id="more-6129"></span></p>
<p>Die meisten Teilnehmer hatte mit 127 Startern der 10,5-km-Lauf zu verzeichnen, welcher Teil der Werracups und gleichzeitig für die Männer ab 55 und die Frauen Wertungslauf für den Thüringencup war. Hier gingen die Favoritenrollen klar an Arne Leipziger vom LC Erfurt und den Wintersportler Thomas Bing vom Rhöner WSV. Bing konnte sich deutlich in 36:38 Minuten mit genau zwei Minuten Vorsprung auf Leipziger durchsetzen. Den dritten Rang belegte Sebastian Hopf (Rhönbrauerei Dittmar) in 41:08.</p>
<p>Bei den Damen konnte Stefanie Wiesmair vom Sportteam Steinbach Meiningen überlegen in 44:57 Minuten gewinnen. Mit deutlichem Abstand folgten Juliane Heinze aus Blankenhain mit 48:10 und Romana Krause, ebenfalls vom Sportteam Steinbach Meiningen, in 49:16.</p>
<p><div id="attachment_6132" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/pless2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/pless2-561x341.jpg" alt="Start des 10,5-km-Laufes" width="561" height="341" class="size-large wp-image-6132" /></a><p class="wp-caption-text">Start des 10,5-km-Laufes</p></div>Die 88 Teilnehmer des Halbmarathons (Thüringencup-Lauf für die Männer bis zur AK 50 und Teil des Landschaftscups) kamen hingegen in den „Genuss“, bis zur Spitze des Pleß zu laufen und hatten damit ca. 500 Höhenmeter zu bewältigen. Dabei gestaltet sich nach anfänglich fast ausschließlich ansteigendem Profil gerade der letzte Teil zur Bergspitze als äußerst selektiv. Nach einem steilen Asphaltweg gilt es, eine Treppe und anschließend einen steilen Trail hinter sich zu bringen, bevor es die letzten 8 Kilometer fast nur noch bergab zum Ziel geht.</p>
<p>Hier konnte sich mit Marcel Knape vom Laufteam Erfurt der klare Favorit in 1:22:00 Stunden problemlos durchsetzen. Auf Platz zwei folgte nach 1:23:34 Steffen Meyer von der LG Süd des Rennsteiglaufvereins und konnte damit seine sehr gute Form für die Berglauf-Senioren-WM nächste Woche unter Beweis stellen. Auf der Spitze des Pleß noch auf Platz fünf liegend gelang es dem erfolgreichen Ultra-Läufer Matthew Lynas vom LTV Erfurt noch auf Platz drei vorzulaufen. Er erreichte das Ziel nach 1:26:36.</p>
<p>Bei der 30,2-km-Strecke darf man den Pleß gleich zweimal überqueren und sammelt so 748 Höhenmeter. Damit wird die an sich schon nicht einfache Strecke noch anspruchsvoller, was viele Läufer anscheinend etwas abschreckt, da hier die Teilnehmerzahl mit nur 25 Läufern erneut recht mager ausfällt. Hier konnte sich mit deutlichem Vorsprung der Erfurter Phillip Willaschek in 2:05:54 durchsetzen. Auf den Plätzen kamen Wolf Jurkschat (Laufgruppe Frauenwald, 2:09:01) und Johannes Rahner (SC Neuenstein, 2:18:49) ins Ziel. Bei den Damen siegte erneut Uta Kretzer (fit&amp;run Weimar) in 2:36:33. Die Athleten hatten hier während des Laufes auch die Möglichkeit, sich an der Streckenteilung noch für den Halbmarathon zu entscheiden, was von einigen auch in Anspruch genommen wurde.</p>
<p>Insgesamt war die Veranstaltung vom Lauftreff Breitungen sehr gut organisiert: Die Streckenmarkierungen waren sehr deutlich, was aufgrund der vielen Streckenteilungen auch notwendig ist, und es gab ausreichend Verpflegungspunkte mit Obst, Wasser und Cola. Vielleicht kann man darüber nachdenken, die Siegerehrung der kürzeren Läufe etwas vorzuziehen, damit sich die Veranstaltung nicht ganz so in die Länge zieht.</p>
<p><iframe src="/wp-content/uploads/plesslauf-10.5-km.htm" width="570px" height="480px" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" frameborder="0"></iframe></p>
<p><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/plesslauf-10.5-km-hoehenprofil.jpg" alt="Höhenprofil vom Plesslauf - 10,5 km" title="Höhenprofil vom Plesslauf - 10,5 km" /></p>
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		<title>Hainichlauf: Neue Sieger auf allen Strecken</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 09:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Neidhardt</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei guten äußeren Bedingungen fand diesen Sonntag die 16. Auflage des Mihlaer Hainichlaufes statt. Über 200 Starter/innen nahmen die verschiedenen Laufstrecken in Angriff. Die zwei Hauptstrecken über 13 und 21 km gelten als ziemlich anspruchsvoll. Ständig wechselnder Untergrund und ein Auf und Ab im Höhenprofil verlangen den Aktiven einiges ab.<span id="more-6034"></span></p>
<div id="attachment_6038" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_hl_1.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_hl_1-561x228.jpg" alt="" title="Start Hainichlauf" width="561" height="228" class="size-large wp-image-6038" /></a><p class="wp-caption-text">Start zum Hainichlauf für die 13- und 21-Kilometer-Strecke</p></div>
<p>Um 10:30 Uhr wurden die Starter der zwei Hauptläufe gemeinsam auf die Strecke geschickt.  André Fischer (LSV Lok Arnstadt) , Phillip Heinz (Sportteam Steinbach) und Gunar Rethfeldt (AVOHK) bildeten schnell ein Führungstrio auf der Halbmarathondistanz. André Fischer, als guter Bergläufer bekannt, setzte sich im Rennverlauf aus dieser Gruppe ab und gewann in 1:19:23 h. Nach guter Renneinteilung konnte Steffen Meyer (Rennsteiglaufverein/LG Süd) noch in den Kampf um die Podiumsplätze eingreifen. Am letzten schweren Anstieg lief er auf die zwei vor ihm liegenden Heinz und Rethfeldt auf, setzte sich wenig später von ihnen ab und erreichte nach 1:20:18 h als Gesamtzweiter das Ziel. Eineinhalb Minuten später sicherte sich Gunar Rethfeldt den dritten Platz.</p>
<p>Bei den Frauen holte mit Bettina Tschernig (SV Mühlhausen) die Favoritin den Tagessieg. Sie gewann in sehr guten 1:35:09 h. Auf Rang zwei kam Jana Hoßfeld aus Winterstein und den dritten Rang erkämpfte sich Ute Görmer aus Niederorla.</p>
<p><div id="attachment_6039" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_hl_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_hl_2-173x260.jpg" alt="" title="Hainichlauf" width="173" height="260" class="size-medium wp-image-6039" /></a><p class="wp-caption-text">Stefanie Wiesmair gewinnt über 13 Kilometer</p></div>Auf der 13-km-Strecke siegte nach 49:36 min Stefan Neidhardt von der LG Süd des Rennsteiglaufvereins. Die folgenden Plätze teilten die stark vertretenen Läufer vom Sportteam Steinbach Meiningen unter sich auf. Vorjahressieger Holger Tschaar konnte sich um fast zwei Minuten verbessern (50:05 min) und freute sich über den zweiten Platz vor seinem Teamkameraden Jens Winkler (52:11 min).</p>
<p>In der Damenkonkurrenz gab es sogar einen Doppelsieg für das Sportteam Steinbach. Nach längerer Verletzungspause kommt Stefanie Wiesmair immer besser in Schwung. Sie siegte souverän in 57:20 min vor ihrer Teamkollegin Romana Krause (1:02:20 h). Dritte wurde Liesbeth van Nieuwenhoven vom TV 03 Breitenbach in 1:03:12 h.</p>
<p>Weiterhin wurden in Mihla noch Kinderläufe, eine 6-km-Distanz sowie Nordic-Walking-Strecken angeboten. Eingebettet war die Laufveranstaltung in ein buntes Rahmenprogramm zur Rettung der Wildkatze in Deutschland. Die Organisation, insbesondere die Streckenabsicherung, war sehr gut.</p>
<p><a href="http://www.sportident.com/timing/ergebnis/ergebnis.php?wkid=20100808434979">Ergebnisse</a></p>
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		<title>Große Rennsteiglauf-Vorschau (1): Halbmarathon</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 20:27:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Neidhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch gibt es Schneereste auf dem Höhenweg des Thüringer Waldes, doch es sind keine zwei Wochen mehr, bis sich das bunte Läuferband wieder entlang des Rennsteigs schlängelt. Hier nun ein kleiner Ausblick auf den Lotto Thüringen Halbmarathon, bei dem wieder spannende Rennen zu erwarten sind. Neu in diesem Jahr ist, dass auch die HM-Finisher eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch gibt es Schneereste auf dem Höhenweg des Thüringer Waldes, doch es sind keine zwei Wochen mehr, bis sich das bunte Läuferband wieder entlang des Rennsteigs schlängelt. Hier nun ein kleiner Ausblick auf den Lotto Thüringen Halbmarathon, bei dem wieder spannende Rennen zu erwarten sind.<span id="more-5262"></span></p>
<p>Neu in diesem Jahr ist, dass auch die HM-Finisher eine Medaille bekommen. Ansonsten bleibt alles beim Altbewährten. Auch die Streckenführung im Bereich Schmücke ist wieder wie 2008 und die Jahre zuvor. Wie sieht es in diesem Jahr in sportlicher Hinsicht aus? Wirft man einen Blick in die Starterliste der über 6800 gemeldeten Läufer und Läuferinnen, so zeichnet sich wieder ein spannender Kampf um die vorderen Ränge ab. </p>
<p>Bei den Frauen geht die Seriensiegerin Stefanie Wiesmair als Favoritin ins Rennen. Aber auch die Vorjahreszweite Romy Lindner und Biathlonweltcupstarterin Juliane Döll als Dritte des letzten Jahres wollen um den Sieg mitlaufen.</p>
<p>Den größten Leistungssprung hat aber Juliane Totzke vom LSV Lok Arnstadt gemacht. Seit einem Jahr bestimmt sie die Damenkonkurrenz bei vielen Thüringer Volksläufen. Ähnlich wie Stefanie Wiesmair kann sie sich dabei oft sogar im vordersten Männerfeld platzieren. Sollte Juliane Totzke ihr volles Leistungsvermögen abrufen können, dann wird sie wahrscheinlich sogar die härteste Konkurrentin Stefanie Wiesmairs im Kampf um den Tagessieg.</p>
<p>Ebenfalls eine Anwärterin auf einen der vordersten Plätze ist die Vorjahressechste Anke Härtl vom TV 1848 Coburg. Bei ihrem zweiten Start am Rennsteig möchte auch sie ihre Zeit aus 2009 verbessern und vielleicht sogar um einen Podiumsplatz mitlaufen.</p>
<div id="attachment_2087" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/rennsteiglauf_2009_halbmarathon_stefan_hubert.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/rennsteiglauf_2009_halbmarathon_stefan_hubert.jpg" alt="Stefan Hubert spurtete im Vorjahr auf Platz 2" title="Stefan Hubert spurtete im Vorjahr auf Platz 2" width="559" class="size-full wp-image-2087" /></a><p class="wp-caption-text">Stefan Hubert spurtete im Vorjahr auf Platz 2</p></div>
<p>Die größten Siegchancen im Männerfeld hat der Sömmerdaer Stefan Hubert. Nach seinem Sieg 2008 und dem 2. Platz im vergangenen Jahr präsentierte er sich in diesem Frühjahr in sehr guter Form. Seine größten Widersacher sind die Läufer der LG Ohra-Hörselgas um Christian Biele, Arne Leipziger, Michael Müller und Steffen Jabin. Während vor Bieles Start noch ein dickes Fragezeichen steht, kommt Arne Leipziger mit einer neuen persönlichen Halbmarathonbestzeit von 68:55 min an den Rennsteig. </p>
<p>Ebenfalls zu beachten sind der ehemalige Skilangläufer Sebastian Schlott und die Oberhofer Wintersportler. Allen voran Weltcupstarter Philipp Marschall und die laufstarken Max Wohlleben und Thomas Bing. Die Skilangläufer befinden sich zwar Anfang Mai erst im Trainingsaufbau, jedoch beflügelt der Mythos Rennsteiglauf besonders sie Jahr für Jahr zu guten Leistungen. </p>
<p>Um einen Platz unter den Top Ten können aber auch einige leistungsorientierte Thüringer Volksläufer mitlaufen. Nennen könnte man beispielsweise den Erfurter Philipp Heinz oder Stephan Bayer und Steffen Meyer vom Rennsteiglaufverein. Besonders die Läufer der LG Süd des Rennsteiglaufvereins dürften in ihren Altersklassen für vorderste Platzierungen in Frage kommen.</p>
<p>Unabhängig von Zeiten und Platzierungen wird aber die Mehrzahl der knapp 7000 Halbmarathonis &#8222;einfach nur&#8220; den Lauf der Läufe in Thüringen genießen. In diesem Sinne: ALLES AUF ZUM 38. GutsMuths-RENNSTEIGLAUF!</p>
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		<title>Paderborn: Wolfram Müller läuft Thüringer 10-km-Rekord</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 09:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wolfram Müller vom Erfurter LAC hat beim Paderborner Osterlauf einen neuen Thüringer Rekord im 10-Kilometer-Straßenlauf aufgestellt. Der 28-jährige Mittelstreckler absolvierte die Distanz in starken 29:15 Minuten und stellte damit zugleich eine persönliche Bestzeit auf. Der bisherige Rekord lag bei 29:42 Minuten, gehalten vom Erfurter Christian Seiler. Seiler war diese Zeit im September 2008 bei den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfram Müller vom Erfurter LAC hat beim Paderborner Osterlauf einen neuen Thüringer Rekord im 10-Kilometer-Straßenlauf aufgestellt. Der 28-jährige Mittelstreckler absolvierte die Distanz in starken 29:15 Minuten und stellte damit zugleich eine persönliche Bestzeit auf. Der bisherige Rekord lag bei 29:42 Minuten, gehalten vom Erfurter Christian Seiler. Seiler war diese Zeit im September 2008 bei den Deutschen Meisterschaften in Karlsruhe gelaufen.<span id="more-5104"></span></p>
<p>Für Wolfram Müller reichte diese schnelle Laufzeit zwar nur zu Rang 14 in einem von vielen kenianischen Läufern dominierten Rennen. Mit Musa Roba-Kinkal aus Wattenscheid war aber nur ein deutscher Langstreckler schneller als Müller.</p>
<p>Auch Marcus Schöfisch vom Erfurter LAC, der das Ziel in Paderborn als 22. erreichte, lief in 30:33 Minuten eine persönliche Bestzeit.</p>
<p>Im Rennen der Frauen kam Stefanie Wiesmair als drittbeste Deutsche ins Ziel. Die Thüringerin im Trikot des PSV Grün-Weiß Kassel lief in 37:52 Minuten auf Rang 12.</p>
<p><a href="http://results.mikatiming.de/2010/osterlauf">Ergebnisse</a></p>
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		<title>Via Solutions Thüringen A4-Lauf: Über 500 Läufer auf der Überholspur</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 08:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Fischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Was lange währt, wird gut!“ Mit dieser Hoffnung starteten am Sonntag insgesamt 537 Teilnehmer zum Abschied von der alten Hörselbergpassage der A4 bei Eisenach, welche schon ab Montag zurückgebaut und in ein Naturschutzgebiet umgewandelt wird. Der Start war dabei am Rasthof „Kleiner Hörselberg“ und es galt entweder eine 10 km oder eine 16,2 km lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Was lange währt, wird gut!“ Mit dieser Hoffnung starteten am Sonntag insgesamt 537 Teilnehmer zum Abschied von der alten Hörselbergpassage der A4 bei Eisenach, welche schon ab Montag zurückgebaut und in ein Naturschutzgebiet umgewandelt wird. Der Start war dabei am Rasthof „Kleiner Hörselberg“ und es galt entweder eine 10 km oder eine 16,2 km lange Wendepunktstrecke  mit recht anspruchsvollem Höhenprofil auf der ehemaligen Autobahn über die Hörselberge zurückzulegen.<span id="more-4303"></span></p>
<div id="attachment_4305" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/berichte/2010/via-solutions-thuringen-a4-lauf/attachment/a4start" rel="attachment wp-att-4305"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/a4start-561x288.jpg" alt="" width="561" height="288" class="size-large wp-image-4305" /></a><p class="wp-caption-text">Der Start der 10 km-Strecke</p></div>
<p>Ursprünglich hätte der Lauf schon am 8. November 2009 stattfinden sollen. Nach der zunächst unbestimmten Verschiebung des Laufs gab es deshalb einige Ärgernisse aufgrund der Informationspolitik des Veranstalters. Erst am Samstag fiel aufgrund der Wetterlage die endgültige Entscheidung, dass der Lauf tatsächlich stattfinden würde. Und so kam es, dass viele der angemeldeten Läufer nicht erschienen und damit &#8211; wenn man die Zahl der im November angemeldeten Personen berücksichtigt &#8211; „nur“ 207 Läufer die 10-Kilometer- und 263 Läufer die 16,2-Kilometer-Strecke in Angriff nahmen. Bei wesentlich höheren Teilnehmerzahlen wäre die Größe des Zeltes, in dem Anmeldung und Siegerehrung stattfanden, auch an seine Grenzen gestoßen.</p>
<p>Auf der 10-km-Strecke dominierten die Sportler vom Sportteam Steinbach Meiningen. Es siegte Philipp Heinz in 35:53 Minuten. Sören Föt erlangte den dritten Platz in 37:04, nur knapp geschlagen von Manuel Pickel (SV Normania Treffurt/LSV Unstrut-Hainich, 36:32). Aiko Stockmann, der den vierten Platz belegte, hatte schon deutliche vier Minuten Rückstand auf Platz drei. Bei den Damen gewann Liesbeth van Nieuwenhoven vom TV 03 Breitenbach in 45:22 vor Anja Schlennstedt (SSV Allendorf, 47:03) und Heike Fritzlar (48:59).</p>
<div id="attachment_4306" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/berichte/2010/via-solutions-thuringen-a4-lauf/attachment/a4strasse" rel="attachment wp-att-4306"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/a4strasse-561x305.jpg" alt="" width="561" height="305" class="size-large wp-image-4306" /></a><p class="wp-caption-text">Auf geräumter Straße ging es über die Hörselberge</p></div>
<p><div id="attachment_4304" class="wp-caption alignleft" style="width: 173px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/berichte/2010/via-solutions-thuringen-a4-lauf/attachment/a4wiesmair" rel="attachment wp-att-4304"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/a4wiesmair-163x260.jpg" alt="" width="163" height="260" class="size-medium wp-image-4304" /></a><p class="wp-caption-text">Stefanie Wiesmair beim Zieleinlauf</p></div>Bei der lange Zeit als Halbmarathon ausgeschriebenen 16,2 Kilometer langen Strecke gewann André Fischer vom Laufteam Erfurt/LSV Lok Arnstadt in 59:27 vor René Große von Glückauf Sondershausen, der 1:01:11 benötigte. Auf dem dritten Platz lief Sven Hollander (ZSG Waltershausen, 1:05:29) ins Ziel. Bei den Damen siegte überlegen Stefanie Wiesmair vom Sportteam Steinbach Meiningen in 1:07:56, was Gesamtplatz sieben bedeutete. Erst knapp elf Minuten nach Wiesmair kam die zweitplatzierte Angelika Schubert (Hünfelder SV &amp; LT, 1:18:47) ins Ziel, gefolgt von Carola Gasa (SV MihlaW45, 01:19:49).</p>
<p>Der Veranstalter sorgte im Vorfeld für gute Streckenbedingungen. Durch den Einsatz von Räumfahrzeugen war die gesamte Laufstrecke auf fast der gesamten Fahrbahnbreite völlig schnee- und eisfrei und somit problemlos laufbar. Ein kleines Ärgernis war die nicht kostenfreie Getränkeversorgung im Zielbereich, was eigentlich bei Laufveranstaltungen Standard sein sollte. Alles in allem war die Veranstaltung jedoch gelungen und für die Teilnehmer ein einmaliges Erlebnis mit guter Stimmung. So wurden die Führenden vom Hauptfeld auf der anderen Straßenseite teils euphorisch angefeuert, was sich auf deren Motivation doch recht positiv auswirkte.</p>
<p><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/fotogalerie?g2_itemId=3667">Fotogalerie auf laufszene-thueringen.de</a> (Fotograf: Jörg Schmid)</p>
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		<title>Kernberglauf: Seriensieger Seiler entthront</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 11:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Steffen Justus hat beim 33. Jenaer Kernberglauf die fünf Jahre währende Siegesserie von Christian Seiler beendet. Der 27-jährige Triathlet Justus gewann auf der 15-Kilometer-Strecke in 50:44 Minuten und verwies den Erfurter Seiler dabei auf Rang 2. Auch bei den Frauen siegte über 15 Kilometer in Rebecca Robisch eine Triathletin. Die Titel über 27 Kilometer gingen an Stefanie Wiesmair vom Sportteam Steinbach und Geronimo von Wartburg von der LG Kreis Verden.<span id="more-3582"></span></p>
<p>Für Thüringens schnellsten Langstreckenläufer Christian Seiler vom Laufclub Erfurt endete am vergangenen Wochenende eine beeindruckende Siegesserie: Seit dem Jahr 2004 war er bei den drei bedeutendsten Thüringer Läufen ungeschlagen gewesen. Beim Rennsteiglauf, beim Weimarer Stadtlauf und eben beim Kernberglauf hatte er in jedem Jahr einen der Hauptläufe gewonnen. Vier Wochen nach seinem <a href="http://www.laufszene-thueringen.de/berichte/2009/berlin-marathon">bravourösen Marathonlauf in Berlin</a> schaffte es Seiler nun erstmals nur auf den 2. Platz. </p>
<p>Der Jenaer Triathlet Steffen Justus hatte im 15-Kilometer-Lauf über die Kernberge früh die Führung übernommen. Er erreichte als erster das Steinkreuz bei Kilometer 6, den höchstgelegenen Punkt des Laufes. Seinen kleinen Vorsprung auf Christian Seiler konnte er bergab auf den schmalen Pfaden der Kernberghorizontale weiter ausbauen. Das Ziel im Stadion des USV Jena erreichte Justus nach 50:44 Minuten mit fast einer halben Minute Vorsprung auf Seiler, der in 51:12 Minuten auf Platz 2 einkam. Hinter den beiden Spitzenläufern klaffte eine kilometerlange Lücke. Seilers Vereinskamerad Steffen Jabin erreichte nach 55:47 Minuten als Dritter das Ziel.</p>
<p>Der Sieg von Steffen Justus kam alles andere als überraschend: Der 6. der diesjährigen Triathlon-Weltmeisterschaft ist als hervorragender Läufer bekannt. Im Vorjahr hatte er bei seinem Debüt den München-Marathon in 2:21:38 Stunden gewonnen, im Frühjahr hatte er als Zweiter der Deutschen Halbmarathonmeisterschaft die deutsche Laufelite düpiert. In der kommende Woche wird er in Frankfurt erneut zu einem Marathonlauf starten.</p>
<p><div id="attachment_3620" class="wp-caption alignleft" style="width: 175px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_justus.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_justus-195x260.jpg" alt="Triathlet Steffen Justus allein an der Spitze" title="Triathlet Steffen Justus allein an der Spitze" width="165" class="size-medium wp-image-3620" /></a><p class="wp-caption-text">Triathlet Steffen Justus allein an der Spitze</p></div><div id="attachment_3622" class="wp-caption alignleft" style="width: 175px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_seiler.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_seiler-195x260.jpg" alt="Christian Seiler diesmal nur Verfolger" title="Christian Seiler diesmal nur Verfolger" width="165" class="size-medium wp-image-3622" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Seiler diesmal nur Verfolger</p></div><div id="attachment_3621" class="wp-caption alignleft" style="width: 175px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_robisch.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_robisch-195x260.jpg" alt="Rebecca Robisch lief als Frauensiegerin auf Gesamtrang 6" title="Rebecca Robisch lief als Frauensiegerin auf Gesamtrang 6" width="165" class="size-medium wp-image-3621" /></a><p class="wp-caption-text">Rebecca Robisch lief als Frauensiegerin auf Gesamtrang 6</p></div><br style="clear:both"/></p>
<p>Tagelanges Regenwetter hatte die langen Waldpfade der Kernberglaufstrecken völlig aufgeweicht und in Schlammpisten verwandelt. Während die breiten, befestigten Forstwege gut zu belaufen waren, waren die Läufer auf der langen Bergabstrecke gen Ziel gezwungen, vorsichtig zu laufen. </p>
<p>Die rutschige Strecke, der hartnäckige Dauerregen und die kalten 7°C ließen nicht an Streckenrekorde denken. Dennoch gelang bei den Frauen der 21-jährigen Rebecca Robisch in 58:53 Minuten eine herausragende Zeit. Damit war sie 6.-Schnellste aller Teilnehmer. Auch sie ist Triathletin und als gute Läuferin bekannt: Im Jahr 2007 wurde sie Deutsche Crosslauf-Meisterin bei den Jugendlichen. Auf die zweite Frau mussten die Zuschauer im USV-Stadion lange warten. Lokalmatadorin Daniela Oemus vom TuS Jena kam nach 1:06:50 Stunden ins Ziel. Hinter ihr landete Astrid Hartenstein vom 1. SV Gera in 1:09:40 auf Platz 3.</p>
<p>Die 27 Kilometer lange Königsstrecke des Kernberglaufs versprach in diesem Jahr ein spannendes Rennen um den Sieg im Trailrunning-Cup, einer von den Sportartikelherstellern GoreTex und Salomon ausgeschrieben Berglaufserie, zu der mit dem Rennsteiglauf, dem Schneekopflauf und dem Kernberglauf auch drei Thüringer Mittelgebirgsläufe gehören. Sowohl der in dieser Wertung bislang führende Martin Schedler vom Team Salomon als auch der Zweitplatzierte Geronimo von Wartburg von der LG Kreis Verden hatten sich angekündigt.</p>
<p>Doch zu dem Duell kam es nicht, weil Schedler nicht ins Rennen ging und von Wartburg damit den Gesamtsieg kampflos überließ. Dennoch wurde der Lauf spannend, weil mit Helmut Schießl ein früherer Berglauf-Weltmeister auf die Strecke ging. Schießl hielt sich von Beginn an der Spitze auf und gewann auch die Bergwertung, die für den Schnellsten auf den ersten 5,8 Kilometern und 250 Höhenmetern ausgeschrieben war. Helmut Schießl und Geronimo von Wartburg liefen lange gemeinsam und hatten bald einen beträchtlichen Vorsprung auf die einheimischen Verfolger. Bei Kilometer 15 hatten beide noch genug Luft, um kurz vor einem schweren Anstieg miteinander zu plaudern (Foto).</p>
<div id="attachment_3583" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_27km.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_27km-561x228.jpg" alt="Bei Kilometer 15 liefen der spätere Sieger Geronimo von Wartburg (rechts) und Helmut Schießl noch gemeinsam." title="Bei Kilometer 15 liefen der spätere Sieger Geronimo von Wartburg (rechts) und Helmut Schießl noch gemeinsam." width="561" height="228" class="size-large wp-image-3583" /></a><p class="wp-caption-text">Bei Kilometer 15 liefen der spätere Sieger Geronimo von Wartburg (rechts) und Helmut Schießl noch gemeinsam.</p></div>
<p>Da die letzten 9 Kilometer des Kernberglaufs fast ausschließlich bergab führen, konnte Schießl seine besonderen Stärken im Bergauflaufen nicht nutzen, um dem jüngeren Konkurrenten davonzulaufen. Geronimo von Wartburg, ehemaliger Deutscher Halbmarathonmeister in der Juniorenklasse, lief auf den letzten Kilometern stärker und kam in 1:38:18 Stunden als Erster ins Ziel. Der 37-Jährige Schießl wurde in 1:38:50 Minuten Zweiter. Dahinter kam in Jan Burzik der erste Thüringer ins Ziel. Der frühere Kernberglaufsieger Burzik brauchte als AK40-Sieger 1:43:40 Stunden.</p>
<p>Im Frauenrennen dominierte die zweimalige Rennsteiglaufsiegerin Stefanie Wiesmair vom Team Salomon/PSV Kassel. In 2:00:46 Stunden scheiterte sie nur knapp daran, die Schallmauer von zwei Stunden zu durchbrechen. Auch die Bergwertung bei 5,8 Kilometern konnte sie in 25:34 Minuten klar für sich entscheiden. Für Stefanie Wiesmair endet damit eine erfolgreiche Saison. Die Läuferin aus Bad Salzungen konnte erneut den Rennsteiglauf-Halbmarathon gewinnen, wurde Hessische Crosslauf-Meisterin und Hessische Vizemeisterin im Berglauf, siegte bei zahlreichen Volksläufen in Thüringen und wurde 13. der Deuschen 10-Kilometer-Meisterschaft.</p>
<p><div id="attachment_3617" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_wiesmair.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_wiesmair-260x195.jpg" alt="Stefanie Wiesmair siegte souverän" title="Stefanie Wiesmair siegte souverän" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-3617" /></a><p class="wp-caption-text">Stefanie Wiesmair siegte souverän</p></div><div id="attachment_3619" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_härtl.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2009_härtl-260x195.jpg" alt="Vorjahressiegerin Anke Härtl wurde diesmal Zweite" title="Vorjahressiegerin Anke Härtl wurde diesmal Zweite" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-3619" /></a><p class="wp-caption-text">Vorjahressiegerin Anke Härtl wurde diesmal Zweite</p></div><br style="clear:both"/></p>
<p>Zweite wurde die frühere Berglauf-Vizeweltmeisterin der AK 40, Anke Härtl vom TV 1848 Coburg. Sie querte nach 2:04:39 Stunden die Ziellinie. Platz drei ging an Regine Schlump vom SC Immenstadt in 2:05:28.</p>
<p>Die ausgeschriebene Mannschaftwertung konnte der Rennsteiglaufverein (LG Süd) mit 16 Punkten für sich entscheiden, punktgleich mit dem SV Hermsdorf und Triathlon Jena mit 20 Punkten. Die Punktzahl beim Mannschaftsergebnis ergab sich aus der Summe der sechs besten Altersklassenplätze der Teammitglieder, unabhängig von der jeweiligen Laufstrecke. Bei Punktgleichheit erfolgt eine aufsteigende Sortierung der ansteigend aneinandergereihten Platzziffern.</p>
<p>In den Hauptläufen kamen insgesamt 1073 Läuferinnen und Läufer ins Ziel. Die Langdistanz bewältigten 360 Sportler, über die 15-km-Strecke erreichten 713 das USV-Stadion. In den Kinder- und Schülerläufen sowie im Jedermannslauf traten insgesamt 120 Teilnehmer an.</p>
<p><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/fotogalerie?g2_itemId=2291">Fotogalerie auf laufszene-thueringen.de</a></p>
<p><a href="http://www.kernberglauf.de/index.php?su=1&#038;sx=1&#038;sy=2&#038;sz=0">Ergebnisse des 33. Kernberglaufs</a></p>
<p><iframe src="/wp-content/uploads/kernberglauf-15km.htm" width="570px" height="480px" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" frameborder="0"></iframe><br />
<img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf-hoehenprofil-15km.jpg" alt="Höhenprofil vom Kernberglauf - 15 km" title="Höhenprofil vom Kernberglauf - 15 km" /></p>
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