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	<title>Laufszene Thüringen &#187; Rennsteiglauf</title>
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	<description>Nachrichten und Reportagen von Läufern für Läufer</description>
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		<title>Rennsteiglauf: Bei „Marathon des Jahres“ sensationell Dritter!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Neukirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsteiglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgerechnet in seinem 40. Jubiläumsjahr erreichte die Organisatoren des GutsMuths-Rennsteiglaufes in den vergangenen Tagen die Information, dass der ostdeutsche Kultlauf von den Lesern der Fachzeitschrift &#8222;Laufzeit&#8220; und des Internetportals „marathon 4 you“ bei der traditionellen Umfrage zum „Marathon des Jahres 2011“ sensationell auf Platz 3 gewählt wurde. Nach den guten Platzierungen der letzten Jahre bedeutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgerechnet in seinem 40. Jubiläumsjahr erreichte die Organisatoren des GutsMuths-Rennsteiglaufes in den vergangenen Tagen die Information, dass der ostdeutsche Kultlauf von den Lesern der Fachzeitschrift &#8222;Laufzeit&#8220; und des Internetportals „marathon 4 you“ bei der traditionellen Umfrage zum „Marathon des Jahres 2011“ sensationell auf Platz 3 gewählt wurde.<span id="more-8779"></span></p>
<p>Nach den guten Platzierungen der letzten Jahre bedeutet dieses Ergebnis das bis dato beste Resultat. Vereinspräsident Jürgen Lange war von dieser positiven Leserentscheidung mehr als überrascht, „konnten wir doch im vorigen Jahr mit Platz 5 für den beliebtesten Marathon 2010 schon ein ausgezeichnetes Ergebnis einfahren. Das wir dieses nun ausgerechnet vor dem Jubiläumsjahr toppen konnten, ist einfach nur Klasse und macht uns Organisatoren stolz. Ein Dank“, so Lange weiter, „geht deshalb an alle Läuferinnen und Läufer, die uns ihre Stimme gegeben haben.“</p>
<p>Auch im Organisationsbüro des Rennsteiglaufes in Schmiedefeld im Thüringer Wald herrschte große Freude über den Wahlausgang. Der neue Organisationschef Marcus Clauder, der zum 1. Januar die Geschäftsführung vom langjährig tätigen Geschäftsführer Jörg Brömel übernommen hat, sagte „Wenn der Rennsteiglauf bei knapp 12.000 Teilnehmern an der Wahl zum „Marathon des Jahres“ auf Platz 3 landet, dann ist dies auch ein Signal für uns Organisatoren, dass wir das richtige Angebot vorhalten. Das Super-Wahlergebnis ist aber zugleich auch Ansporn für uns, den 40. GutsMuths-Rennsteiglauf am 12. Mai 2012 mindestens genauso, womöglich aber noch besser als bislang durchzuführen.“</p>
<p>Vor dem beliebten Klassiker auf dem Rennsteig konnten sich übrigens lediglich die beiden großen Stadtmarathons in Berlin und Frankfurt/Main platzieren. Traditionell starke Laufveranstaltungen wie der Jungfrau-Marathon, der München Marathon oder auch der Hamburg-Marathon sortierten sich hinter dem Rennsteiglauf in die Bestenliste ein. Platz 1 belegte der Rennsteiglauf in den Kategorien „Beliebtester Landschaftslauf“ und „Beliebtester Ultralauf“. </p>
<p>Marathon des Jahres 2011 / Gesamtergebnis Top 10:</p>
<p>1 BMW Berlin‐Marathon<br />
2 BMW Frankfurt Marathon<br />
3 GutsMuths Rennsteiglauf<br />
4 Jungfrau‐Marathon<br />
5 Haspa Marathon Hamburg<br />
6 Köln Marathon<br />
7 Lucerne Marathon<br />
8 TUI Marathon Hannover<br />
9 Swiss Alpine Marathon<br />
10 Volksbank Münster‐Marathon</p>
<p><a href="http://www.marathon4you.de/voting/" target="_blank">alle Ergebnisse</a></p>
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		<title>Astrid Hartenstein: Eine Deutsche Meisterin mit Kampfgeist</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 21:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Seyfarth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie ist eine der besten Läuferinnen landesweit und auch auf deutscher Ebene immer präsent. Beim diesjährigen Silvesterlauf in Gera feierte Sie mittlerweile ihren sechsten Sieg und gewann sogar dreimal in Folge. Bei vielen Läufen ist Sie immer vorn dabei und gern gesehen. Astrid kommt ursprünglich aus Weida und absolviert derzeit ein Sportstudium in Jena. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ist eine der besten Läuferinnen landesweit und auch auf deutscher Ebene immer präsent. Beim diesjährigen Silvesterlauf in Gera feierte Sie mittlerweile ihren sechsten Sieg und gewann sogar dreimal in Folge. Bei vielen Läufen ist Sie immer vorn dabei und gern gesehen.<span id="more-8769"></span></p>
<p><div id="attachment_8775" class="wp-caption alignright" style="width: 183px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/Hartenstein_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/Hartenstein_2-173x260.jpg" alt="" title="Astrid Hartenstein" width="173" height="260" class="size-medium wp-image-8775" /></a><p class="wp-caption-text">Astrid Hartenstein beim Silvesterlauf in Gera</p></div> Astrid kommt ursprünglich aus Weida und absolviert derzeit ein Sportstudium in Jena. Wenn die Zeit es erlaubt, geht es regelmäßig nach Gera, wo Sie in der Laufgruppe von Trainerurgestein und Altmeister Herrn Unterdörfer beim 1. SV Gera trainiert. Die Kaderschmiede hat ja nun schon einige namenhafte Athleten hervorgebracht u.a. Matthias Tischmann, Melanie Schulz, Remo Reichel oder Doreen Klose...um nur ein paar zu nennen. Wir kennen Astrid als wirklich herzlich, aufgeschlossene Person, die gerne anderen hilft und immer ein offenes Ohr für Probleme anderer hat. Auch ist Sie sich für den ein oder anderen Tipp sich nicht zu schade.</p>
<p>Die Stadt Gera und auch der 1. SV können stolz auf ihren „Vorzeigeschützling“ sein und wir wünschen Ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute. Ich führte mit ihr für Laufszene-Thueringen.de das folgende Interview:</p>
<p><em>Sebastian: Hallo Astrid. Erstmal möchte ich dir danken, dass du Zeit für dieses Gespräch gefunden hast. Aber nun zu meinen Fragen.<br />
</em><br />
<strong>Wie bist du eigentlich zum Laufen gekommen und wann fandest du den Weg zum<br />
1. SV Gera?</strong></p>
<p><em>Astrid:</em> Bevor ich mit dem Laufen begonnen habe, war ich bereits sportlich aktiv. Ein- bis zweimal in der Woche besuchte ich das Ballett-, später das Paartanztraining unter der Leitung von Frau Grimmer und Herrn Ronneberger beim TK Brillant. Viel Freude bereitete mir ebenso die Leichtathletik in der Schule sowie die Schul-AG Leichtathletik bei meinem Sportlehrer Herrn Sterner.<br />
Etwas überraschend gewann ich 1999 den Wanderpokal beim Schulcrosslauf. Das weckte in mir den Ehrgeiz, den Pokal beim kommenden Crosslauf zu verteidigen. So begleitete ich von da an meinem Vati immer öfter beim Laufen durch den Wald. Nach einigen Monaten Training nahmen wir uns im Jahr 2001 die Teilnahme am Rennsteiglauf vor und absolvierten etwas längere Läufe.  Wir schlossen uns der Aktion „MDR läuft“ in Kooperation mit dem Laufladen an. Der MDR informierte über das Event: „Rennsteiglauf“ und der Laufladen stellte Läufer, die verschiedene Leistungsgruppen am Veranstaltungstag begleiteten. Unter 2 Stunden für die Halbmarathonstrecke, das war mein Ziel.</p>
<p align="center"><em>„Das weckte in mir den Ehrgeiz“</em></p>
<p>Mit vielen schönen bleibenden Erinnerungen kam ich nach 1:50 h gemeinsam mit der „MDR läuft“-Gruppe an. Bei diesem ersten großen Wettkampf erreichte ich mit Platz 7 in der WJB ein Superergebnis.<br />
Als mein Vati und ich hörten, dass wenige Monate später in Gera ein 15 km Lauf (Elstertallauf) zum ersten Mal stattfinden sollte, haben wir uns sofort angemeldet. Nachdem ich als 2. Frau die Ziellinie überschritt, sprach mich Herr Marx an und empfahl mir, mich einem Verein anzuschließen.  Daraufhin meldete ich mich beim 1.SV Gera an und kam über die Leichtathletikgruppe von Herrn Kuschicke, der die Grundlagen der Leichtathletik vermittelte, zur Laufgruppe von Herrn Unterdörfer.</p>
<p><strong>Was waren deine bisher größten Erfolge und woher nimmst du deine Disziplin?</strong></p>
<p><em>Astrid:</em> Zu meinen größten Erfolgen zählen der Deutsche Meistertitel von 2006 in der WJA über 3000 m und die vorderen Platzierungen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften,  Platz 3 im Crosslauf 2010, Platz 3 über 1500 m 2011 sowie der Titel beim Crosslauf 2011 im Einzel- wie auch in der Mannschaft. Dass diszipliniertes Arbeiten zum Erfolg führt, habe ich von meinen Eltern gelernt, aber auch sehr früh durch das Balletttraining erfahren. Mit vier Jahren habe ich angefangen zu tanzen und bin letztendlich 12 Jahr beim TK Brillant aktiv gewesen. Die Unterstützung durch meine sportbegeisterten Eltern hat da ebenso ihren Teil beigetragen.</p>
<p align="center"><em>„Für die Freiluftsaison lautet das Ziel wieder Deutsche Meisterschaft“</em></p>
<p>Anfangs wurde ich in der Leichtathletik durch die leistungsmäßig stark besetzte Trainingsgruppe um Bianca Schmidt, Alexandra Meier, Marika Lätsch, Tina Sonac und Anika Scharon motiviert .  Aber auch die Freude an der Bewegung, die Konkurrenz und das Streben nach Bestleistungen treiben mich immer weiter voran.</p>
<p><strong>Wie schaffst du es Beruf/Studium und Leistungssport unter einen Hut zu bekommen?</strong></p>
<p><em>Astrid:</em> Beides zu verbinden, ist nicht immer einfach. Jedoch kann man beim Studium die Zeit individueller gestalten. Zum Großteil muss sich das Training aber doch der freien Zeit zwischen den Veranstaltungen anpassen. Den ein oder anderen Praxiskurs konnte ich auch als Trainingseinheit eintakten, andere passten weniger in den Trainings- oder Wettkampfplan. Ab und zu fällt eine Trainingseinheit dem Lernen, einer Hausarbeit oder dem Üben für den Schwimm- oder Turnkurs zum Opfer. Solange die Kerntrainingseinheiten jedoch ihren Platz finden, funktioniert es auch mit Kompromissen. Man darf eben beide Ziele nicht aus den Augen verlieren, die Doppelbelastung gab es aber auch schon, als ich noch zur Schule ging. </p>
<p align="center"><em>„Dass diszipliniertes Arbeiten zum Erfolg führt, habe ich von meinen Eltern gelernt“</em></p>
<p>Jena ist zudem ein gutes Pflaster für Läufer, hier findet man gute Trainingsbedingungen vor. Neben Läufen auf der Bahn, im flachen Parkgelände oder im anspruchsvollen, teils bergigem Umland lassen sich viele abwechslungsreiche Lauf- und auch Radeinheiten absolvieren. Unter den Jenaer Studenten gibt es außerdem viele Läufer, so habe ich neben meinen Geraer auch einige ehrgeizige Trainingspartner in Jena gefunden, mit denen ich laufen kann, wenn es zeitlich nicht für die Fahrt nach Gera reicht.  </p>
<p><strong>Was sind deine Ziele für dieses Jahr und was hast du dir noch vorgenommen?<br />
</strong><br />
<em>Astrid:</em> Der Schwerpunkt des Jahres 2012 liegt im ersten Halbjahr auf der DM Cross in Ohrdruf. Mit einer Toptenplatzierung könnte ich eventuell in der Mannschaft für die Studenten-WM in Lodz dabei sein, für die ich mich bereits bei der DHM Cross 2011 empfohlen habe. </p>
<p align="center"><em>„&#8230;die Konkurrenz und das Streben nach Bestleistungen treiben mich immer weiter voran.“</em></p>
<p>Es gilt nun aber die Leistung noch einmal unter den besten Deutschen zu bestätigen und abzuwarten, wer sich noch für die Mannschaft meldet. Für die Freiluftsaison lautet das Ziel wieder Deutsche Meisterschaft in Bochum und ein paar neue Bestzeiten über 1500 m (4:28 min, 2011) und 5000 m (17:33 min, 2006).</p>
<p><em>Sebastian: Ich bedanke mich bei dir Astrid für das Interview und wünsche dir maximale Erfolge bei deinen nächsten Wettkämpfen, bis bald beim Training.</em></p>
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		<title>Marathon in Thüringen: Rückblick und Vorschau auf 2012</title>
		<link>http://www.laufszene-thueringen.de/vorschau/2012/marathon2012</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Schmid</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Jahreswechsel ist immer der Zeitpunkt für Rück- und Ausblicke. An dieser Stelle soll daher ein Überblick über die Entwicklung der Thüringer Marathonlandschaft gegeben werden. Bis kurz vor dem Start des Rennsteiglaufes war für 2011 wieder ein deutlicher Rückgang der Starterzahlen beim Marathon zu erwarten. Doch wie beim Supermarathon überraschte die Zahl der Nachmeldungen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Jahreswechsel ist immer der Zeitpunkt für Rück- und Ausblicke. An dieser Stelle soll daher ein Überblick über die Entwicklung der Thüringer Marathonlandschaft gegeben werden.</p>
<p>Bis kurz vor dem Start des <a href="http://www.rennsteiglauf.de" target="_blank">Rennsteiglaufes </a>war für 2011 wieder ein deutlicher Rückgang der Starterzahlen beim Marathon zu erwarten. Doch wie beim Supermarathon überraschte die Zahl der Nachmeldungen die Veranstalter. Mit 2812 Läufern kamen dadurch 2011 fast so viele Sportler ins Marathonziel wie im Jahr zuvor. Nicht ausgeglichen wurde jedoch der  Rückgang von über 10 % der Marathonläufer gegenüber 2009. <span id="more-8695"></span></p>
<p>Dabei dürfen stabile Starterzahlen bei Marathonveranstaltungen schon als Erfolg gelten. Deutschlandweit büßen nach einer Analyse von <a href="http://http://laufreport.de/vermischtes/mara11/mara11.htm" target="_blank">Laufreport.de</a> alle Marathons zusammen jedes Jahr ca. 5 % der Teilnehmer ein. Ausnahmen bilden oft nur Läufe, die ein Jubiläum begehen. So hatte 2010 der München-Marathon bei seinem 25. Jubiläum 6404 Zieleinläufe und damit rund 1000 mehr als im Jahr zuvor gezählt. 2011 kamen dann nur noch 4773 Läufer ins Ziel. Der Frankfurt-Marathon, der als einer der wenigen Marathons seit Jahren wächst, erlebte  2011 bei seinem 30.Geburtstag mit 12.437 Finishern ein gewaltiges Plus von fast 3000 Läufern. Über 2000 Marathon-Anmeldungen schon 5 Monate vor dem 40. Rennsteiglauf am 12. Mai 2012 lassen auch hier einen Geburtstagsbonus erwarten.<br />
Der allgemeine Trend der Teilnehmerzahlen bei deutschen Marathons ist jedoch auch ein deutlicher Hinweis, stets neu zu überlegen, wie man die Attraktivität des größten Marathons in Thüringen erhalten und ausbauen kann. Konkurrenten für den Rennsteiglauf sind dabei nicht nur die Stadtmarathons sondern verstärkt auch die Bergmarathons im Alpenraum, die auch mit einer beeindruckender Naturkulisse aufwarten können.<br />
Beim Einlauf der Frauen beim Rennsteigmarathon ließ sich Anja Jacob vom VSC Klingental – bei Abwesenheit der Seriensiegerin Diana Lehmann -den Sieg nicht nehmen und erreichte mit einem Vorsprung von elf Minuten nach 3:23:44 Stunden das Ziel. Bei den Männern wollte der Vorjahressieger Alexander Fritsch (LSV Lok Arnstadt) unbedingt seinen Titel verteidigen. Vom Start weg ging er in Führung und gab diese in den 2:40:24 Stunden bis Schmiedefeld nicht wieder ab.</p>
<p>Nur etwa mehr als ein Zehntel der Finisher beim Rennsteiglauf hat der zweitgrößte Marathons Thüringens. Teilnehmerzahlen sind beim <a href="http://http://www.sc-impuls.de/?portfolio=untertage-sparkassen-marathon" target="_blank">Untertage-Marathon</a> im Brügmann-Schacht in Sondershausen  jedoch nur begrenzt aussagefähig, da es ein immer frühzeitig erreichtes Meldelimit von 400 Läufern gibt. Die Zahl der 311 Finisher beim 10. Untertage-Marathon 2011 war daher vor allem davon abhängig, wie viele Läufer die Ausstiegsmöglichkeit nach dem Halbmarathon oder nach 31 km nutzen. Auch deshalb hatte im vergangenen Jahr der veranstaltende SC Impuls Erfurt neben dem Marathon und dem Kristalllauf über 10 km auch einen Halbmarathon unter Tage ins Programm genommen. Im Jahr 2012 erscheint er jedoch nicht mehr im Laufkalender.<br />
Den Marathon gewann Karol Grunenberg vom Bunert Running Team in 03:02:44 Stunden mit einem Vorsprung von 24 Minuten. Bei den Frauen blieb nur Tanja Neumann von der BSG Sparkasse Ulm in 03:54:55 Stunden unter der 4 Stunden-Grenze. Die Zeiten sind ein Indiz, wie schwer dieser bergige Lauf in warmer Luft unter Tage ist. Früher als üblich wird es bereits am 17. November 2012 die 11. Auflage diese Marathons geben.</p>
<p>Eine Art kleines Jubiläum wird auch der <a href="http://www.kyffhaeuser-berglauf.de/" target="_blank">Kyffhäuser-Berglauf</a> am 14. April 2012 erleben. Dann gehen die Läufer dort zum 10. Mal an den Start auf die Marathonstrecke. Der Lauf selbst ist deutlich älter und begeht sein 34. Jubiläum. Bis 2002 war der Hauptlauf 36 km lang. Mit 245 Finishern verlor der Marathon im 2011 gegenüber dem Vorjahr ca. 25 % seiner Läufer. Allerdings schwanke die Zahl der Marathonläufer auch in den vergangenen Jahren ähnlich stark. Zwei Läufer kamen auf der Bergstrecken nach unter drei Stunden ins Ziel. Sieger wurde Ronald Speer LG exa Leipzig in 2:59:11 Stunden. Bei den Frauen gewann Birgit Schwartz-Reinken vom TV Meckelfeld in 3:20:53 Stunden.</p>
<p>Zu den wenige Marathons in Thüringen und Deutschland die steigende Läuferzahlen vermelden können, gehört mit dem <a href="http://www.werrataltriathlon.de/tri/php/gen_1200.htm" target="_blank">Kristallmarathon </a>von Merkers ein weiterer Marathon in einem Salzbergwerk, wo es am 26. Februar 2012 wieder die Möglichkeit gibt, unbelastet vom Winterwetter einen Marathon zu laufen. Insgesamt  136 Marathonläufer unternahmen dies im letzten Jahr. Im letzten Jahr blieben drei Läufer unter 3 Stunden. Markus Baldauf aus Brotterode gewann mit 2:55:38. Annette Geiken von der LG RWE Power wurde Siegerin bei den Frauen in 3:25:50 Stunden.</p>
<p>Deutschlandweit ist als Tendenz zu beobachten, dass bei Marathonveranstaltungen die auch einen Halbmarathon anbieten, die Zugewinne auf der kürzeren Strecke zu Lasten des Marathons gehen. Ähnliches geschah in Altenburg, wo der namensgebende <a href="http://www.skatstadtmarathon.de/" target="_blank">Skatstadtmarathon </a>nicht vom Teilnehmerrekord der Gesamtveranstaltung  profitieren konnte. Gegenüber dem Vorjahr büßte 2011 der Marathon ein Viertel der Läufer ein, so dass nur noch 92 das Marathonziel erreichten. Man darf gespannt sein, ob es am 9. Juni 2012 mehr Marathonläufer werden. Sieger 2011 waren Steven Michael von der LG Exa Leipzig 02:49:51 Stunden und Silvia Schmied aus Halle in 03:28:52 Stunden.</p>
<p>In den letzten Jahren hat auch der Elstertal-Marathon in Gera kontinuierlich an Marathonläufern verloren. Kamen 2007 noch 138 Läufer ins Ziel, waren es 2011 nur noch 61, darunter drei Frauen. Wie 2010 gewann auch 2011 Nico Jahreis von SV Fortuna Gefell/Team Spk. (02:50:47 Stunden). Bei den Frauen siegte Kristin Eisenacher vom USV Erfurt in 03:18:32 Stunden. Am 21. Juli 2012 gibt es die nächste Auflage.</p>
<p>Der wohl schwerste Marathon über Tage in Thüringen ist der <a href="http://www.sv1865piesau.de/SRM/Titelseite.html" target="_blank">Saale-Rennsteig-Marathon</a> von Uhlstädt nach Piesau, der am 30. September 2012 zum 5. mal gestartet wird. Mit 52 Läufern hatte er 2011  ähnlich viele Marathonläufer wie in den Jahren zuvor. Sieger bei den Herren wurde Steffen Burkhardt aus Erfurtin  03:32:33 Stunden, bei den Frauen gewann Nicole Kresse vom MTP Hersbruck in 03:56:56 Stunden. Vielleicht sollten die Veranstalter überlegen, mit einer Zusatzrunde um den Startort  auch eine  Ultrastrecke von ca. 50 km in das Programm zu nehmen. Da der Ultralaufkalender im Herbst nicht überfüllt ist, würde die lohnenswert schöne Strecke damit bestimmt neue Läufer anziehen. Für Interessenten am Supermarathon auf dem Rennsteig im Folgejahr könnte es zudem ein guter Zwischentest sein. </p>
<p>Eine Nebenstrecke ist der Marathon beim <a href="http://www.pummpaelz.de/index.php?id=155029000471&#038;cid=155029000026" target="_blank">Pummpälzlauf</a>, bei dem 2011 nur 16 Marathonläufer ins Ziel kamen. Am 3. Juni 2012 gibt es die nächste Möglichkeit dort einen Marathon zu laufen. Wer nur mal so einen Marathon ohne Wettkampfcharakter laufen will, kann dies  zudem beim <a href="http://www.usvjena.de/83.html" target="_blank">Obstweinmarathon </a>am 28. April 2012 in Röttelmisch bei Jena tun.</p>
<p>Auch mangels geeigneter Strecken in Thüringen  erzielen die Thüringer Läufer ihre Bestzeiten außerhalb des Freistaates. Die Thüringer Halbmarathon-Meisterin Carolin Gläser aus Apolda sorgte bei ihrem Marathon-Debüt in Würzburg für ein herausragendes Resultat. In  2:43:54 Stunden belegte sie dort den zweiten Platz und lag damit am Jahresende auf  Rang 8 der deutschen <a href="http://www.deutscher-leichtathletik-verband.de/index.php?SiteID=193" target="_blank">Jahresbestenliste</a>. Melanie Schulz von der LG Ohra Hörselgas kam mit ihrer in  Düsseldorf gelaufen Zeit von 2:52:02 Stunden auf Platz 20 der Liste.</p>
<p>Auch auf Platz 20 der deutschen Jahresbestenliste im Marathon, allerdings bei den Herren, kam Stefan Hubert vom SV Sömmerda  mit seiner am 8.Mai 2011 in Prag gelaufenen Marathonzeit von 2:24:09 Stunden. Beim Hamburg Marathon lief bei großer Hitze Christian Seiler als Gesamt-Sechster in 2:27:38 Stunden und schob sich damit auf Platz 31 der deutschen Jahresbestenliste.</p>
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		<title>Hans-Günter Müller: „Wetten, ich gewinne den Rennsteiglauf!“</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 06:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[features]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Günter Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsteiglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der erfolgreichsten Thüringer Läuferlegenden ist Hans-Günter Müller aus Bedheim. Der für den Rennsteiglaufverein startende 58-jährige ist heute Lehrer für Physik am Gymnasium Georgianum Hildburghausen. 1967 kam er mit 14 Jahren zur Leichtathletik. Schon bald zeigte sich, dass sein größtes Talent im Mittel- und Langstreckenlauf lag. Folgerichtig war es nur eine Frage der Zeit, bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der erfolgreichsten Thüringer Läuferlegenden ist Hans-Günter Müller aus Bedheim. Der für den Rennsteiglaufverein startende 58-jährige ist heute Lehrer für Physik am Gymnasium Georgianum Hildburghausen. 1967 kam er mit 14 Jahren zur Leichtathletik. Schon bald zeigte sich, dass sein größtes Talent im Mittel- und Langstreckenlauf lag. Folgerichtig war es nur eine Frage der Zeit, bis er eine leistungssportliche Laufbahn beim ASK Potsdam einschlug.<span id="more-8624"></span></p>
<p>Die Umstellung auf die hohen Trainingsbelastungen gestaltete sich schwierig. Immer wieder warfen Verletzungen den ehrgeizigen Läufer in seinem Trainingsaufbau zurück. Zur damaligen Zeit hatten die Verantwortlichen nur wenig Geduld mit Athleten, die nicht in kürzester Zeit den Anschluss an die nationale und internationale Spitze schafften. Und so endeten bereits nach zweieinhalb Jahren die leistungssportlichen Ambitionen des damals 20-jährigen. „Ein 4. Platz bei den DDR-Juniorenmeisterschaften 1972 über 35 Kilometer war der einzig zählbare Erfolg in jener Zeit. Die Art und Weise, wie ich damals meine leistungssportliche Laufbahn beenden musste, hatte mir weh getan“ erinnert er sich rückblickend.</p>
<p>Während des folgenden Lehrerstudiums schloss sich Hans-Günter in Erfurt der Leichtathletikgruppe seiner Hochschule an. Mit freudbetontem Training erzielte er hier neue Bestleistungen über 400 und 800 Meter und wurde in 1:57,8 Minuten Studentenmeister über 800 Meter.</p>
<p>Mittlerweile an der polytechnischen Oberschule in Bedheim als Lehrer tätig, hörte er 1981 von einer Kollegin erstmals vom Rennsteiglauf. „Mein Ehrgeiz war geweckt und ich ließ mich auf die Wette ein, nicht nur 1982 mitzulaufen, sondern 1983 gar gewinnen zu wollen. Dabei wusste die Kollegin, die ihren Mann und mich im Mai 1982 zum Start nach Neuhaus brachte, nichts von meiner leistungssportlichen Vergangenheit. Als ich in Schmiedefeld als Sieger ankam, musste ich noch lange auf meine Wechselsachen warten. Sie hatte mit einer Laufzeit zwischen vier und fünf Stunden gerechnet und war noch längst nicht am Ziel“ weiß er von damals zu berichten.</p>
<p><div id="attachment_8626" class="wp-caption alignright" style="width: 182px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_hgm_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_hgm_2-172x260.jpg" alt="" title="HGM - RSL Zieleinlauf" width="172" height="260" class="size-medium wp-image-8626" /></a><p class="wp-caption-text">Zieleinlauf beim diesjährigen Rennsteiglauf</p></div> Im folgenden Jahr konnte Hans-Günter den Sieg beim Rennsteig-Marathon noch einmal wiederholen. Heute blickt er auf insgesamt 14 Teilnahmen am Rennsteiglauf zurück (elfmal Marathon, zweimal Halbmarathon, einmal Supermarathon). „Das ist vergleichsweise wenig“ betont er, „mir ist es aber wichtig, nur optimal vorbereitet an den Start zu gehen. Wenn man verletzt ist, sollte man einen Marathon nicht laufen“. Die Plätze zwei (1984) und drei (1988) im Marathon sowie Platz zwei 1993 im Halbmarathon vervollständigen seine Bilanz am Rennsteig.</p>
<p>Dass er in jener Zeit in der national Spitze des Landes mitlaufen konnte, belegen seine Medaillen bei DDR-Meisterschaften 1986 im Crosslauf sowie 1988 im 25 Kilometer Straßenlauf. „Die Ergebnisse zeigten, wozu ich fähig gewesen wäre und waren deshalb auch eine späte Genugtuung für mich“ fügt er hinzu. Seine Bestzeiten stehen heute für 10.000 Meter bei 30:15 Minuten (1973), Halbmarathon  bei 1:10:07 Stunden (1990) und Marathon bei 2:32 Stunden (1986).</p>
<p>In den Jahren nach der politischen Wende schloss sich der bodenständige Pädagoge den Läufern der SG Rödental an. Gemeinsam wurden sie viermal Deutscher Senioren-Mannschaftsmeister (AK40) im Cross- und Berglauf. 1998 feierte er seinen größten nationalen Erfolg bei den Senioren (AK45) mit dem Vizemeistertitel im Halbmarathon in sehr schnellen 1:10:32 Stunden.</p>
<p>2003 konnte er bei der Senioren-EM in 34:48 Minuten den Vizeeuropameistertitel im 10 Kilometer Straßenlauf der Altersklasse 50 erringen. Übrigens just hinter jenem Klaus Goldammer aus Berlin, der 1984 verhindert hatte, dass Hans-Günter Müller nach seinen Rennsteiglaufsiegen 1982 und 1983 zum dritten Mal auf dem Treppchen ganz oben stand.</p>
<p>Heute, da er schon längst nicht mehr mit den Schnellsten mithalten kann, ist der alte Ehrgeiz geblieben. „Ich versuche immer an meine derzeitige Leistungsgrenze zu gehen. Gelingt es mir, bin ich zufrieden. Ein wenig kann ich schon stolz darauf sein, dass ich so lange konstant leistungsfähig geblieben bin“ sagt er zu seinen sportlichen Zielen, „und dabei sollte man auch immer auf seine Gesundheit achten. Gemeinsam mit den anderen Läufern der LG Süd stehen beim Training Spaß und Freude am Laufen im Vordergrund“. </p>
<p>Mit Gleichaltrigen will er sich aber weiterhin im Wettkampf messen, am liebsten bei Landschafts- oder Bergläufen. Nachdem er vor zwei Jahren bereits bei der Senioren-Berglauf-WM einen zweiten Platz mit der Mannschaft erreichte, gewann er in diesem Jahr in der Teamwertung die Bronzemedaille. Den Rennsteig-Marathon finishte er im Mai als Altersklassensieger der M55 in 3:14:06 Stunden, was im Gesamtergebnis einen tollen 30. Platz bedeutete.</p>
<p><div id="attachment_8627" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_hgm_3.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_hgm_3-260x195.jpg" alt="" title="HGM" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-8627" /></a><p class="wp-caption-text">Schlüsselübergabe für das Elektro-Testauto</p></div> Aber Hans-Günter nimmt nicht nur sportliche Herausforderungen an. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit erneuerbaren Energien und versucht, auch seine Schüler und Mitmenschen dafür zu begeistern. Die Solaranlage auf dem Eigenheimdach ist für ihn schon selbstverständlich, besonders die Möglichkeiten der Photovoltaik interessieren ihn. Gerne hält er zu diesem Thema Vorträge, betreut Seminarfacharbeiten und beschäftigt sich mit seinen Schülern auch außerhalb des Unterrichts mit Anwendungen auf diesem Gebiet. Nach erfolgreicher Bewerbung ist er seit September bei E.ON Thüringer Energie Testfahrer eines Mitsubishi i-MiEV Elektroautos. Dieses betankt er natürlich mit „grünem“ Strom aus der eigenen Solaranlage…</p>
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		<title>Rennsteiglauf: Spitzenposition gehalten</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 16:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsteiglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die am Samstag stattfindende Mitgliederversammlung des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins kann auf ein gutes Jahr zurückblicken. Nach ersten Auswertungen in der Lauffachpresse, die seit Jahren von Sportwissenschaftlern der Uni Jena ausgewertet wird, konnten sich die drei Hauptstrecken des Rennsteiglaufs deutschlandweit unter den Top Ten platzieren. Der Supermarathon (72,7km) ist bei insgesamt 2011 Zieleinläufen mit deutlichem Abstand auf Platz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die am Samstag stattfindende Mitgliederversammlung des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins kann auf ein gutes Jahr zurückblicken. Nach ersten Auswertungen in der Lauffachpresse, die seit Jahren von Sportwissenschaftlern der Uni Jena ausgewertet wird, konnten sich die drei Hauptstrecken des Rennsteiglaufs deutschlandweit unter den Top Ten platzieren.<span id="more-8597"></span></p>
<p>Der Supermarathon (72,7km) ist bei insgesamt 2011 Zieleinläufen mit deutlichem Abstand auf Platz eins gelandet. Der Marathon (43,5km) hat mit 2812 Läuferinnen und Läufern Platz fünf und der Halbmarathon (21,1km) mit 5883 Aktiven Platz sechs erreicht.</p>
<p>Insgesamt waren bei allen Lauf-, Walking- und Wanderstrecken 14418 Sportler auf dem Rennsteig dabei. Mit derzeitig über 4500 Anmeldungen für den Jubiläums-Rennsteiglauf 2012, der am 12. Mai stattfinden wird, hat dieser schon über 500 Anmeldungen mehr als im gleichen Zeitraum 2011. Besonders auffällig ist die Zunahme bei der Königsstrecke, die zur Zeit nach den Meldungen vor dem Rennsteig-Marathon liegt.</p>
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		<title>Wörthersee-Trail: Rennsteigläufer zu Gast in Kärnten</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 14:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Panse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Europacup der Ultramarathons]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Panse]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Lange]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsteiglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Was verbindet Thüringen und Kärnten? Bis vor kurzem wäre mir dazu spontan nicht viel eingefallen. In Österreich war ich bislang immer nur im Winter zum alpinen Skifahren, weil das im Thüringer Wald nur bedingt möglich ist. Zum Laufen bevorzuge ich aber seit nunmehr 27 Jahren den Rennsteig und den gleichnamigen Lauf. Der Präsident des Rennsteiglaufvereins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was verbindet Thüringen und Kärnten? Bis vor kurzem wäre mir dazu spontan nicht viel eingefallen. In Österreich war ich bislang immer nur im Winter zum alpinen Skifahren, weil das im Thüringer Wald nur bedingt möglich ist. Zum Laufen bevorzuge ich aber seit nunmehr 27 Jahren den Rennsteig und den gleichnamigen Lauf. Der Präsident des Rennsteiglaufvereins Jürgen Lange erzählte mir bei einem Trainingslauf im Erfurter Steiger vom Wörthersee-Trail, der wie der Rennsteiglauf zum Europacup der Ultramarathonläufe gehört.<span id="more-8307"></span></p>
<p>Den Rennsteigsupermarathon hatte ich in diesem Jahr zum fünften Mal erfolgreich absolviert. Dazu den Thüringen-Ultra über 100 km erfolgreich gefinisht. Da sollten 57 km rund um einen See problemlos machbar sein &#8211; dachte ich zumindest und rechnete mir mal die Zielzeit von 6 Stunden aus.</p>
<p>Der Papstbesuch in Erfurt machte es möglich, dass ich mir am Freitag vor dem Lauf kurzfristig freinehmen konnte und im Bus von Rennsteiglaufpräsident Jürgen Lange und seiner Frau Sabine eine gute Mitfahrgelegenheit fand. Nach 8 Stunden Fahrzeit wurden wir begeistert in der Trail-City-Klagenfurt begrüßt. Die Nachmeldestartnummer 278 deutete auf ein überschaubares Teilnehmerfeld  hin. Bei 2.200 waren beim Rennsteiglaufsupermarathon in diesem Jahr die Startnummern ausgegangen. Nun ja schließlich gibt es die Thüringer Traditionsveranstaltung seit 39 Jahren. Der Wörthersee-Trail feierte in diesem Jahr gerade mal seine dritte Auflage. Entsprechend ehrfurchtsvoll sprechen die Klagenfurter Veranstalter vom größten Crosslauf Europas und freuen sich über die Teilnehmer vom Rennsteiglaufverein. Gleich am Eingang zum Zelt begrüßt uns am grünen Infostand Präsidiumsmitglied Gabi Weissbrodt. </p>
<p><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/4-GabiJürgenVerena-561x335.jpg" alt="" title="4 GabiJürgenVerena" width="561" height="335" class="aligncenter size-large wp-image-8311" /></p>
<p>Sie hat den Lauf schon zweimal mitgemacht und da sie in diesem Jahr verletzungsbedingt verhindert ist, unterstützt sie das örtliche Organisationsteam um Mario Schönherr.  Marketingchefin Verena Hoffmann holt die Rennsteiglaufpräsidiumsmitglieder gleich auf die Bühne, wo Jürgen Lange kräftig die Werbetrommel für die Jubiläumsausgabe rührt und Gabi Weissbrodt mit klugen Tipps („Finger weg vom Alkohol“) glänzt. Allerdings hindert sie das nicht daran, den Autor des Berichts am Abend noch zu einem dritten Weizenbier zu verführen. Die eindrucksvollen Schilderungen von Streckenchef Alfred Netrval nimmt der Trailneuling genauso wenig ernst wie die Berichte von Karin Walder aus Basel und Stephanie Lieb aus Coburg, die beide beim Regenlauf 2010 am Start waren. Bestes Laufwetter ist angekündigt, am frühen Nachmittag sind wird zurück und liegen in der Sonne im Klagenfurter Strandbad &#8211; so der Plan. </p>
<p><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/6-Traktor.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/6-Traktor-260x179.jpg" alt="" title="6 Traktor" width="260" height="179" class="alignleft size-medium wp-image-8312" /></a> Unsere Wirtsfrauen in der Pension Jutta lassen sich überreden bereits um 6 Uhr Frühstück bereitzustellen. Das Glück haben nicht alle Läufer in ihren Trail-Partner-Quartieren. Trotzdem treffen sich alle gutgelaunt um 8 Uhr am Start in Klagenfurt, wo es ganz entspannt mit 5 Minuten Verspätung losgeht. Nach einer kurzen Schleife geht es direkt in den Wald auf schmale Trails. Ich laufe die ersten 5 Kilometer mit Jürgen, der passend zu meinem Wettkampfdress das orange Rennsteiglauf-Finisher-Shirt vom Vorjahr trägt.  Obwohl keiner drängelt, macht Jürgen schon an den ersten Anstiegen Druck. Ich will jetzt aber ein Foto von dem Traktor machen, der uns überholt. Also lasse ich ihn laufen und versuche meinen Laufrhythmus zu finden. Das klappt auch ganz gut. </p>
<p>Die vielen kleinen Anstiege kosten aber Zeit und auf den Bergabstrecken muss man höllisch aufpassen. Geröll, Wurzeln, Wasser, was der Rennsteigläufer von dem Stück Hohlweg zwischen Masserberg und Kahlert kennt, gibt es auf dem Wörthersee-Trail vielfach. Den Wörthersee sieht man allerdings auf den ersten 25 Kilometern, für die ich drei Stunden brauche, kaum einmal. Ich merke schnell, dass mein Zeitplan nicht realistisch ist und kann das auch nicht auf das dritte Weizen schieben. Also beschließe ich einfach die wunderbare Natur zu genießen. Straßen werden kaum einmal berührt. Dafür passieren wir romantische Bergseen und  unwegsames Gelände. Kaum vorstellbar, wie die Strecke bei Regen aussieht. Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich die Trailschuhe gewählt habe auch wenn es bei Kilometer 30 in Velden erstmal ein Stück auf der gepflasterten Uferpromenade entlanggeht. </p>
<p><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/7-Trail-195x260.jpg" alt="" title="7 Trail" width="195" height="260" class="alignright size-medium wp-image-8310" />Das Roy-Black-Denkmal vorm Schloss am Wörthersee verpasse ich, weil mein Blick auf dem See liegt, wo man ihn schon mal sieht. Nicht lange, denn dann geht es wieder in den Wald. Kurz hinter der Labestation am „Weißen Rössl“ startet bei Kilometer 36 die Bergwertung. Ich brauche für die 4 Kilometer zum Pyramidenkogel 38 Minuten. Auf halber Strecke kommt mir ein fröhlicher Rennsteiglaufpräsident entgegen, der bereits wieder auf dem Weg nach unten Richtung Maria Wörth ist. Ich bin froh gehend den Gipfel zu erklimmen. Leider bietet sich dort keine Aussicht auf den Wörthersee. Dafür gibt es hervorragende Verpflegung und Red Bull Cola kommt erstmals ins Spiel. Die Botschaft „von nun an geht’s bergab“ ist wie immer gelogen. Außerdem tut das den geschundenen Beinen erst recht weh.  </p>
<p>In Reifnitz bei Kilometer 46 wartet Gabi am Verpflegungsstand gegenüber dem Seehotel und dazu alkoholfreies Weizenbier. Eine schöne Abwechslung zu den isotonischen Getränken. Dann geht es wieder in den Wald und natürlich bergauf. Die 2.000 Höhenmeter wollen verdient sein. An den Spinikteichen gibt es nochmal Getränke. Die RB-Cola ist leider alle, aber an der letzten Labestation haben sie sicher noch welche. Inzwischen ist die Sonne durchgekommen. Zum Glück sind wir noch immer im Wald, der zur finalen Krönung bei km 52 nochmal einen steilabfallenden Wurzelweg bietet. Endet das mit den Trails gar nicht? Ihr Thüringer müsst euch doch mit so was auskennen, ruft mir eine kleine Berlinerin zu, die im Expresstempo vorbeirauscht. Ich konzentriere mich auf die Strecke. Nicht jetzt noch stürzen. Dann ist Klagenfurt erreicht. Eine Straße führt an schicken Villen vorbei hinunter zur Stadt. </p>
<p>Nach der letzten Getränkepause übersehe ich die Abzweigung und stehe plötzlich an einer Kreuzung ohne blau-weiße Wegweiser. Ich habe aber keine Lust, wieder bergan, zurück auf die von Streckenchef Alfred hervorragend markierte Strecke zu laufen und frage eine Autofahrerin nach dem Weg zum Strandbad. Passt &#8211; kurze Zeit später biegt die kleine Berlinerin wieder vor mir auf die Strecke ein. Da habe ich vermutlich sogar was gespart. Dafür ziehen sich die letzten 2 Kilometer endlos. Dann Einbiegen auf die Zielgerade, wo unter dem Torbogen Präsident Lange seit 30 Minuten mit einem kühlen Erdinger wartet. Die Uhr zeigt 7:05:18 an, die Zielzeit großzügig verfehlt, aber als 119. von 224 Finishern bin ich noch ganz passabel platziert und außerdem einfach nur froh, es geschafft zu haben. </p>
<p><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/PHOT0061-561x420.jpg" alt="" title="PHOT0061" width="561" height="420" class="aligncenter size-large wp-image-8352" /></p>
<p>Gleich nach dem Mann aus Deutschland begrüßt der Zielsprecher den ersten Läufer aus Holland, einen Italiener und einen polnischen Finisher. Der Lauf ist international besetzt. Als Letzter kommt abends um 19.30 Uhr ein russischer Walker ins Ziel, der mit herzlichem Applaus im Partyzelt begrüßt wird und noch genügend Kraft hat, sich anschließend auf der Tanzfläche auszutoben. Da sind dann natürlich auch Stephanie aus Franken, die mit einer Zeit von unter 6 Stunden drittschnelles Frau geworden ist, Karin aus der Schweiz, die in mehr als 8:17 Stunden den Lauf genossen hat und die ganzen Thüringer dabei und alle huldigen zusammen nach der Musik von YMCA dem quirligen Streckenchef: „Das ist der Alfred vom Wörthersee-Trail“. </p>
<p><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/12-Sonnenuntergang-561x375.jpg" alt="" title="12 Sonnenuntergang" width="561" height="375" class="aligncenter size-large wp-image-8322" /></p>
<p>Fazit eines wunderbaren Spätsommerwochenendes in Kärnten: Wer schon immer mal einen Lauf absolvieren wollte, der den Namen Trail wirklich verdient ist hier absolut richtig. Wer die „Hardcore-Variante“ nicht mag, kann sich auch erstmal über 30 oder 15 Kilometer ausprobieren. Zum Wandern oder Speed Hiking muss man sicher nicht extra 800 Kilometer anreisen. Wer das Laufen aber gern noch mit einen paar Tagen Urlaub verbinden will, findet an dem noch 20 Grad warmen See beste Erholungsmöglichkeiten vor. Ein ganz besonderes Lob geht an das engagierte Herzblutteam. Obwohl der Organisationschef den Lauf mit seiner Eventagentur betreibt, zeichnet er sich besonders durch die familiäre Atmosphäre und eine professionelle Lauforganisation aus, die auf die Bedürfnisse der Läufer abgestimmt. Nur beim Feiern haben die Ösis gegenüber den ausdauernderen Rennsteiglaufprofis noch etwas Luft nach oben…</p>
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		<title>Rennsteiglauf: Marathonsieger wird Vereinsmitglied</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 10:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Neukirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Fritsch]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsteiglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Alexander Fritsch tritt in den GutsMuths-Rennsteiglaufverein ein. Mit dem Rennsteiglauf-Marathonsieger der vergangenen beiden Jahre hat der GutsMuths-Rennsteiglaufverein ein prominentes, laufstarkes neues Mitglied gewonnen. Fritsch sieht im Vereinseintritt vor allem einen „symbolischen Akt, denn der Rennsteiglauf ist seit langer Zeit mein Lieblingswettkampf“, so der sympathische Athlet, der im südthüringischen Plaue geboren wurde. „Mit meinem Vereinsbeitritt möchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alexander Fritsch tritt in den GutsMuths-Rennsteiglaufverein ein. Mit dem Rennsteiglauf-Marathonsieger der vergangenen beiden Jahre hat der GutsMuths-Rennsteiglaufverein ein prominentes, laufstarkes neues Mitglied gewonnen. Fritsch sieht im Vereinseintritt vor allem einen „symbolischen Akt, denn der Rennsteiglauf ist seit langer Zeit mein Lieblingswettkampf“, so der sympathische Athlet, der im südthüringischen Plaue geboren wurde.<span id="more-8157"></span></p>
<p>„Mit meinem Vereinsbeitritt möchte ich den Verein unterstützen und ihm auch etwas von dem wiedergeben, was er mir mit dem Rennsteiglauf gegeben hat. Schließlich habe ich hier 1997 beim Juniorcross meinen ersten Laufwettkampf absolviert, den ich allerdings auf einem der hinteren Plätze abgeschlossen habe. Seitdem bin ich bis auf 2007 insgesamt 14 Mal beim Kultlauf dabei gewesen.“</p>
<p>Und das mit beachtlichem Erfolg. Fritsch, der im Sommer 2010 sein Studium als Medienwissenschaftler abgeschlossen hat und heute bei Bosch in Stuttgart in der Unternehmenskommunikation arbeitet, kann neben seinen zwei Marathonsiegen auch auf zahlreiche Top-Ten-Platzierungen beim Lotto Thüringen-Halbmarathon verweisen. „Als Titelverteidiger möchte ich natürlich auch beim Jubiläumslauf im kommenden Jahr an den Intersport-Marathonstart gehen und meinen Titel verteidigen“, gibt Fritsch Auskunft über seine Zukunftspläne, „und vielleicht trifft man mich beim 50. Rennsteiglauf auf der Supermarathonstrecke.“</p>
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		<title>Rennsteiglauf: Älter als gedacht &#8211; Ursprung vor fast 100 Jahren</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 08:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsteiglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch Forschungen von Sporthistorikern der Friedrich Schiller-Universität Jena konnte jetzt einen weiterer Beleg für die Rennsteiglaufgeschichte gefunden werden. Bisher war der 1933 vom Rennsteigrekordwanderer Max Raebel ins Leben gerufene Herbstlauf vom Inselberg zur Eisenacher Waldschenke als ältester Ausdauerlauf, der direkt über den Rennsteig führte, angesehen worden. Dieser Lauf hatte aber die Bezeichnung „Rennsteiglauf“ nicht im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch Forschungen von Sporthistorikern der Friedrich Schiller-Universität Jena konnte jetzt einen weiterer Beleg für die Rennsteiglaufgeschichte gefunden werden. Bisher war der 1933 vom Rennsteigrekordwanderer Max Raebel ins Leben gerufene Herbstlauf vom Inselberg zur Eisenacher Waldschenke als ältester Ausdauerlauf, der direkt über den Rennsteig führte, angesehen worden.<span id="more-7782"></span></p>
<p>Dieser Lauf hatte aber die Bezeichnung „Rennsteiglauf“ nicht im Namen. Die Strecke war 24 km lang, und ein Dr. Erich Winter wurde Sieger in einer Stunde und 35 Minuten. Max Raebel, damals schon 60 Jahre alt, schaffte die Distanz in zwei Stunden. </p>
<p>Jetzt wurde ein Bericht gefunden, nach dem am 9./10. Mai 1913 das II. Inselbergfest anlässlich des Jahrestreffens des Mitteldeutschen Akademischen Verbandes für Leibesübungen stattgefunden hat. „Die Teilnehmer, darunter die Jenaer Studenten Seitz und Klemm, waren in Schnepfenthal angereist und hatten sowohl die historische Grabstätte von GutsMuths, den Turnplatz als auch die Reithalle besichtigt. Anschließend sind sie über die Marienglashöhle zum Inselberg gewandert. Dort waren die 44 Teilnehmer am zweiten Tag beim II. Inselbergfest in den Disziplinen Akademischer Vierkampf (Weitsprung, Steinstoßen, Stabhochsprung, Gewichtheben), im Hochsprung (ohne Brett mit Latte), im Kugelstoßen (7 ¼ kg, 2,13 m Anlauf), Steinstoßen (3 Mann mit Anlauf) und im 5km Rennsteiglauf (Inselberg&ndash;Dreiherrenstein) gestartet. Sieger bei diesem Lauf wurde der Student der Zahnmedizin Hoffmann aus Berlin, vor dem Studenten der Naturwissenschaften Löwens aus Berlin und dem Mathematikstudenten Moldenhauer aus Leipzig.“ </p>
<p>Damit wurde ein Beleg für die bis jetzt früheste Verwendung der Bezeichnung „Rennsteiglauf“ gefunden. Die Quelle wurde im Universitätsarchiv ausfindig gemacht. Es ist anzunehmen, dass dieser „Rennsteiglauf“ auch schon 1912 beim I. Inselbergfest ausgetragen wurde. Ein Nachweis hierfür steht aber noch aus. </p>
<p>Erst am 17. Oktober 1965 gab es mit dem I. Nationalen Rennsteiglauf wieder einen Lauf unter der Bezeichnung „Rennsteiglauf“. Die Strecke verlief damals von Ernstthal über Neuhaus nach Steinheid. Sieger über die 13 km wurde Jürgen Busch vom ASK Berlin. Den Mannschaftssieg holte sich die BSG Traktor Steinheid. Dieser Lauf ist zumindest bis 1969 nachgewiesen. Dieser Lauf führte vom Ehrenmal bei Ernstthal direkt über den Rennsteig bis zum Sportplatz in Steinheid. </p>
<p>Er war aber den Rennsteiglaufgründern aus Jena unbekannt, als sie sozusagen nahtlos 1971 mit den ersten Testläufen für einen Rennsteig-Orientierungslauf begannen. Als aktive Orientierungsläufer, die damals für Jena und Weimar Wettkämpfe besuchten, starteten sie am 20. August 1971 zum 1. Rennsteig-Etappenlauf von Eisenach nach Neuhaus: Peter Baumann (Oberschüler), Michael Brehme (Oberschüler), Gerhard Porsche (Sportstudent), Wolf-Dieter Wolfram (Mathematikstudent), Karl-Eberhard Gerlach (Facharbeiter) und Hans-Georg Kremer (Assistent der Sportwissenschaft der Uni Jena). Betreut von Medizinstudent Lothar Erbse begann dieser Test am Bahnhof in Eisenach und führte in drei Etappen von insgesamt ca. 110 km bis nach Neuhaus.</p>
<p>Das Projekt der Entwicklung eines Etappenorientierungslaufs wurde aus verschiedenen organisatorischen Gründen später aufgegeben. 1973 entstand aus diesen Testläufen der GutsMuths-Rennsteiglauf.</p>
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		<title>Rennsteig-Staffellauf: Ein Team aus zehn Supermarathonsiegern</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 12:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Neukirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Burkhard Lennartz]]></category>
		<category><![CDATA[Detlef Wegner]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Wiedemann]]></category>
		<category><![CDATA[Dietmar Knies]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Baumann]]></category>
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		<category><![CDATA[Roland Winkler]]></category>
		<category><![CDATA[Staffellauf]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Sperling]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Kahms]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 18. Juni 2011 findet auf dem berühmten Kammweg über 171,3 Kilometer von Blankenstein nach Hörschel der 13. Rennsteig-Staffellauf statt. Das attraktive Laufspektakel zählt zu den Höhepunkten der Laufszene Mitteldeutschlands, was sich nicht nur in den jährlich rekordverdächtigen Anmeldezeiten widerspiegelt &#8211; immerhin sind alle zirka 220 Starterplätze am Anmeldetag innerhalb weniger Minuten vergeben. Auch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. Juni 2011 findet auf dem berühmten Kammweg über 171,3 Kilometer von Blankenstein nach Hörschel der 13. Rennsteig-Staffellauf statt. Das attraktive Laufspektakel zählt zu den Höhepunkten der Laufszene Mitteldeutschlands, was sich nicht nur in den jährlich rekordverdächtigen Anmeldezeiten widerspiegelt &#8211; immerhin sind alle zirka 220 Starterplätze am Anmeldetag innerhalb weniger Minuten vergeben. Auch das illustre Starterfeld sorgt Jahr für Jahr für Staunen und Überraschung.<span id="more-7774"></span></p>
<p>Mit dabei ist in diesem Jahr eine ganz besondere Staffel: Sie setzt sich ausschließlich aus den ersten zehn Siegern des Rennsteiglauf-Supermarathons zusammen. Das sind: Wolfgang Kahms (1975), Roland Winkler (1976), Dieter Wiedemann (1977), Gerhard Baumann (1978), Dietmar Knies (1979), Gerhard Fischer (1983), Detlef Wegner (1984), Peter Grüning (1987), Burkhard Lennartz (1990) und Thomas Sperling (1991).</p>
<p>Einige der genannten Starter waren sogar Mehrfachsieger beim Supermarathon. Die Staffel wird übrigens in der gleichen Reihenfolge laufen, wie seinerzeit auch die Siege erfolgten. Roland Winkler, der in diesem Jahr neben fünf weiteren Läufern zum 37. Mal am Rennsteiglauf teilgenommen hat, war neben Wolfgang Kahms der Ideengeber für dieses einmalige Zusammentreffen der zehn Rennsteiglaufhaudegen. „Die Laufzeit und die Platzierung sind völlig nebensächlich. Viel wichtiger ist uns der Gemeinschaftssinn. Wir wollen Spaß haben und einfach nur durchkommen. Schließlich sind wir alle froh, dass wir gesund sind und noch immer laufen können“, blickt Roland Winkler voraus und ergänzt: „Ich bin zwar selbst noch nie beim Staffellauf angetreten, aber die Originalrennsteig-Strecke habe ich bei einem Rennsteig-Etappenlauf getestet.“ </p>
<p>Jürgen Lange, Präsident des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins, zeigt sich begeistert von der Idee der ehemaligen Supermarathonsieger: „Mit welchem Enthusiasmus da seit Jahren der Rennsteiglauf absolviert wird, nötigt allein schon Respekt ab. Aber mit dieser Super-Staffel krönen sich die zehn Supermarathonsieger endgültig zu den wahren Königen des Rennsteigs.“</p>
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		<title>Rennsteig-Marathon und Halbmarathon: erwartete Favoritensiege</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 20:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Neidhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit den erwarteten Favoritensiegen endeten am Wochenende die Wettbewerbe im Marathon und Halbmarathon beim 39. Rennsteiglauf. Bei sommerlichen Temperaturen erreichten 2854 Marathonis und 5909 Halbmarathonis das Ziel auf dem Schmiedefelder Sportplatz. Dabei gab es die spannendste Entscheidung auf der Halbmarathonstrecke der Frauen. Hier kamen die ersten fünf Läuferinnen innerhalb von zwei Minuten ins Ziel. An [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den erwarteten Favoritensiegen endeten am Wochenende die Wettbewerbe im Marathon und Halbmarathon beim 39. Rennsteiglauf. Bei sommerlichen Temperaturen erreichten 2854 Marathonis und 5909 Halbmarathonis das Ziel auf dem Schmiedefelder Sportplatz.<span id="more-7725"></span></p>
<p><div id="attachment_7737" class="wp-caption alignright" style="width: 225px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_3.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_3-215x260.jpg" alt="Halbmarathon-Siegerehrung der Frauen" title="RSL - Halbmarathon Siegerehrung Frauen" width="215" height="260" class="size-medium wp-image-7737" /></a><p class="wp-caption-text">Halbmarathon-Siegerehrung der Frauen</p></div> Dabei gab es die spannendste Entscheidung auf der Halbmarathonstrecke der Frauen. Hier kamen die ersten fünf Läuferinnen innerhalb von zwei Minuten ins Ziel. An der Spitze gab es diesmal ein Duell zweier Wintersportlerinnen. Juliane Döll (WSV Oberhof) und Helene Jacob (SV Rotterode) liefen lange gleichauf, bis sich an der Schmücke Helene Jacob mit einem Zwischenspurt leicht absetzen konnte. Den knappen Vorsprung von zwanzig Sekunden konnte Jacob bis zum Ziel halten und sich mit einer Laufzeit von 1:27:21 Stunden in die Siegerlisten eintragen. </p>
<p>Somit blieb Juliane Döll wiederum der erste  Rennsteiglaufsieg verwehrt, sie konnte aber ihrer beeindruckenden Erfolgsbilanz einen weiteren Silberrang hinzufügen. Der dritte Platz ging an Franziska Stebner (LC Paderborn), die nach 1:28:58 Stunden finishte und ihr Ergebniss aus 2008 damit bestätigen konnte. Im Sekundentakt kamen danach Lisa Voigt (Uni Freiberg), Elke Musial (LG Taucha) und Stefanie Wiesmair (Team Salomon) auf den Plätzen vier bis Sechs ein.</p>
<p><div id="attachment_7738" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_5.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_5-150x150.jpg" alt="Sven Weyer" title="RSL - Halbmarathon Sven Weyer" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-7738" /></a><p class="wp-caption-text">Sven Weyer</p></div> Bei den Männern war die Entscheidung um den Sieg schon früh gefallen. Der Topfavorit Sven Weyer (SG Spergau) setzte sich gleich am ersten Anstieg vom Rest des Feldes ab und baute seinen Vorsprung bis ins Ziel auf fast zwei Minuten aus. Er gewann mit einer herausragenden Zeit von 1:09:35 Stunden. Schön das hier offensichtlich auch mal ein Läufer aus der absoluten deutschen Spitze dem Mythos Rennsteiglauf verfallen ist.</p>
<p>Auch der Kampf um die weiteren Plätze wurde letztendlich eindeutig entschieden. Phillip Willaschek (LG Ohra Hörselgas) lief ein sehr engagiertes Rennen und kam nach 1:11:26 Stunden als zweiter ins Ziel. Mit eineinhalb Minuten Rückstand folgte ihm der Äthiopier Rashe Buggaa (Coburger Turnerschaft) auf dem dritten Rang. Beide Athleten zeigten sich mit dem Erreichen des Podiums überglücklich.</p>
<p>Die beste Mannschaftsleistung zeigten wie erwartet die Läufer der LG-Süd des Rennsteiglaufvereins mit fünf Platzierungen unter den besten Zwanzig und vier Altersklassensiegen. Hervorzuheben ist dabei die Leistung von Dominik Koch, welcher über sich hinauswuchs und mit 1:15:28 Stunden Gesamtfünfter wurde.</p>
<p>Kamen die warmen Temperaturen den um 7:30 Uhr gestarteten Halbmarathonis sehr entgegen, so hatten die Starter des Marathons (Start 9:00 Uhr) im Rennverlauf zunehmend mit der Hitze zu kämpfen. Dies hatte in diesem Jahr auch deutliche Auswirkungen auf die erzielten Zeiten bei den zwei langen Strecken.</p>
<p>Bei den Frauen gab es auf der Marathondistanz keine Überraschungen. In Abwesenheit der Seriensiegerin Diana Lehmann hieß die Favoritin Anja Jacob vom VSC Klingental. Diese Rolle nahm Jacob auch an und lief vom Start weg ein einsames Rennen. Mit einem Vorsprung von elf Minuten kam sie nach 3:23:44 Stunden ins Ziel. Wahrscheinlich war es die fehlende Konkurrenz die das Erreichen ihrer persönlichen Zielzeit von unter 3:23 Stunden knapp verhinderte.</p>
<div id="attachment_7739" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_6.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_6-561x280.jpg" alt="Bei einsetzendem Regen kommt mit Anja Jacob die Frauen-Marathon-Siegerin ins Ziel " title="RSL - Marathon Anja Jacob" width="561" height="280" class="size-large wp-image-7739" /></a><p class="wp-caption-text">Bei einsetzendem Regen kommt mit Anja Jacob die Frauen-Marathon-Siegerin ins Ziel</p></div>
<p>Den zweiten Platz erlief sich Anja Kerrut aus Erfurt in 3:34:43 Stunden vor Anna Herzberg (Uni Jena) die 3:35:34 Stunden benötigte. Die Arnstädterin Petra Knoblich kam nach 3:38:10 Stunden auf dem für sie hervorragenden fünften Platz ein. Beachtlich war der 25. Gesamtplatz der Altersbacherin Ria Recknagel. Sie gewann in der Altersklasse W60 in der Superzeit von 4:02:44 Stunden.</p>
<p>Die Entscheidung der Männer versprach schon im Vorfeld spannend zu werden. Hier wollte der Vorjahressieger Alexander Fritsch (LSV Lok Arnstadt) unbedingt seinen Titel verteidigen. Wie zu erwarten, sollten die zwei &#8220; Altmeister&#8220; Jan Burzik (Laufladen Jena) und Ulf Kersten (BLV Ilsenburg) seine grössten Wiedersacher werden. Auf taktische Geplänkel lies sich Fritsch aber gar nicht erst ein. Vom Start weg ging er in Führung und sollte diese bis zum Ziel in Schmiedefeld auch nicht wieder abgeben. Seine Siegzeit von 2:40:24 Stunden ist bei den Bedingungen schon sehr stark einzuschätzen.</p>
<p>Ein Selbstläufer war diese erfolgreiche Titelverteidigung dennoch nicht, denn Jan Burzik blieb dem Führenden stets im Abstand von knapp zwei Minuten auf den Fersen. Eine Schwächephase von Fritsch hätte der erfahrene Burzik sicher zu nutzen gewusst. Als er nach sehr guten 2:42:16 Stunden das Ziel erreichte, sah man ihn überglücklich endlich den lang ersehnten Podiumsplatz auf der Marathonstrecke erkämpft zu haben. Mit deutlichem Abstand komplettierte der Ilsenburger Ulf Kersten das Treppchen.</p>
<p><div id="attachment_7735" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_4.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_4-260x260.jpg" alt="Während sich Fritsch am Eingang des Stadionrunds seines Sieges nicht sicher war..." title="RSL-Marathon Alex Fritsch" width="260" height="260" class="size-medium wp-image-7735" /></a><p class="wp-caption-text">Während sich Fritsch am Eingang des Stadionrunds seines Sieges nicht sicher war...</p></div><div id="attachment_7736" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rsl_2-260x260.jpg" alt="...freute sich Burzik dort bereits über seinen 2. Platz und ließ sich feiern" title="RSL-Marathon Jan Burzik" width="260" height="260" class="size-medium wp-image-7736" /></a><p class="wp-caption-text">...freute sich Burzik dort bereits über seinen 2. Platz und ließ sich feiern</p></div></p>
<p>Die Vereinskameraden des Siegers Alexander Fritsch, Marian Münster und André Fischer auf Rang vier und fünf sowie Sören Föt auf Rang zwölf der Gesamtwertung vervollständigten eine beeindruckende Mannschaftsleistung der Läufer des LSV Lok Arnstadt.<br />
Mit dem Greizer Thomas Drechsler und dem Sondershäuser Rene Große schafften zwei weitere Thüringer den Sprung unter die Top Ten.</p>
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