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	<title>Laufszene Thüringen &#187; Interviews</title>
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	<description>Nachrichten und Reportagen von Läufern für Läufer</description>
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		<title>Astrid Hartenstein: Eine Deutsche Meisterin mit Kampfgeist</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 21:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Seyfarth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie ist eine der besten Läuferinnen landesweit und auch auf deutscher Ebene immer präsent. Beim diesjährigen Silvesterlauf in Gera feierte Sie mittlerweile ihren sechsten Sieg und gewann sogar dreimal in Folge. Bei vielen Läufen ist Sie immer vorn dabei und gern gesehen. Astrid kommt ursprünglich aus Weida und absolviert derzeit ein Sportstudium in Jena. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ist eine der besten Läuferinnen landesweit und auch auf deutscher Ebene immer präsent. Beim diesjährigen Silvesterlauf in Gera feierte Sie mittlerweile ihren sechsten Sieg und gewann sogar dreimal in Folge. Bei vielen Läufen ist Sie immer vorn dabei und gern gesehen.<span id="more-8769"></span></p>
<p><div id="attachment_8775" class="wp-caption alignright" style="width: 183px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/Hartenstein_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/Hartenstein_2-173x260.jpg" alt="" title="Astrid Hartenstein" width="173" height="260" class="size-medium wp-image-8775" /></a><p class="wp-caption-text">Astrid Hartenstein beim Silvesterlauf in Gera</p></div> Astrid kommt ursprünglich aus Weida und absolviert derzeit ein Sportstudium in Jena. Wenn die Zeit es erlaubt, geht es regelmäßig nach Gera, wo Sie in der Laufgruppe von Trainerurgestein und Altmeister Herrn Unterdörfer beim 1. SV Gera trainiert. Die Kaderschmiede hat ja nun schon einige namenhafte Athleten hervorgebracht u.a. Matthias Tischmann, Melanie Schulz, Remo Reichel oder Doreen Klose...um nur ein paar zu nennen. Wir kennen Astrid als wirklich herzlich, aufgeschlossene Person, die gerne anderen hilft und immer ein offenes Ohr für Probleme anderer hat. Auch ist Sie sich für den ein oder anderen Tipp sich nicht zu schade.</p>
<p>Die Stadt Gera und auch der 1. SV können stolz auf ihren „Vorzeigeschützling“ sein und wir wünschen Ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute. Ich führte mit ihr für Laufszene-Thueringen.de das folgende Interview:</p>
<p><em>Sebastian: Hallo Astrid. Erstmal möchte ich dir danken, dass du Zeit für dieses Gespräch gefunden hast. Aber nun zu meinen Fragen.<br />
</em><br />
<strong>Wie bist du eigentlich zum Laufen gekommen und wann fandest du den Weg zum<br />
1. SV Gera?</strong></p>
<p><em>Astrid:</em> Bevor ich mit dem Laufen begonnen habe, war ich bereits sportlich aktiv. Ein- bis zweimal in der Woche besuchte ich das Ballett-, später das Paartanztraining unter der Leitung von Frau Grimmer und Herrn Ronneberger beim TK Brillant. Viel Freude bereitete mir ebenso die Leichtathletik in der Schule sowie die Schul-AG Leichtathletik bei meinem Sportlehrer Herrn Sterner.<br />
Etwas überraschend gewann ich 1999 den Wanderpokal beim Schulcrosslauf. Das weckte in mir den Ehrgeiz, den Pokal beim kommenden Crosslauf zu verteidigen. So begleitete ich von da an meinem Vati immer öfter beim Laufen durch den Wald. Nach einigen Monaten Training nahmen wir uns im Jahr 2001 die Teilnahme am Rennsteiglauf vor und absolvierten etwas längere Läufe.  Wir schlossen uns der Aktion „MDR läuft“ in Kooperation mit dem Laufladen an. Der MDR informierte über das Event: „Rennsteiglauf“ und der Laufladen stellte Läufer, die verschiedene Leistungsgruppen am Veranstaltungstag begleiteten. Unter 2 Stunden für die Halbmarathonstrecke, das war mein Ziel.</p>
<p align="center"><em>„Das weckte in mir den Ehrgeiz“</em></p>
<p>Mit vielen schönen bleibenden Erinnerungen kam ich nach 1:50 h gemeinsam mit der „MDR läuft“-Gruppe an. Bei diesem ersten großen Wettkampf erreichte ich mit Platz 7 in der WJB ein Superergebnis.<br />
Als mein Vati und ich hörten, dass wenige Monate später in Gera ein 15 km Lauf (Elstertallauf) zum ersten Mal stattfinden sollte, haben wir uns sofort angemeldet. Nachdem ich als 2. Frau die Ziellinie überschritt, sprach mich Herr Marx an und empfahl mir, mich einem Verein anzuschließen.  Daraufhin meldete ich mich beim 1.SV Gera an und kam über die Leichtathletikgruppe von Herrn Kuschicke, der die Grundlagen der Leichtathletik vermittelte, zur Laufgruppe von Herrn Unterdörfer.</p>
<p><strong>Was waren deine bisher größten Erfolge und woher nimmst du deine Disziplin?</strong></p>
<p><em>Astrid:</em> Zu meinen größten Erfolgen zählen der Deutsche Meistertitel von 2006 in der WJA über 3000 m und die vorderen Platzierungen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften,  Platz 3 im Crosslauf 2010, Platz 3 über 1500 m 2011 sowie der Titel beim Crosslauf 2011 im Einzel- wie auch in der Mannschaft. Dass diszipliniertes Arbeiten zum Erfolg führt, habe ich von meinen Eltern gelernt, aber auch sehr früh durch das Balletttraining erfahren. Mit vier Jahren habe ich angefangen zu tanzen und bin letztendlich 12 Jahr beim TK Brillant aktiv gewesen. Die Unterstützung durch meine sportbegeisterten Eltern hat da ebenso ihren Teil beigetragen.</p>
<p align="center"><em>„Für die Freiluftsaison lautet das Ziel wieder Deutsche Meisterschaft“</em></p>
<p>Anfangs wurde ich in der Leichtathletik durch die leistungsmäßig stark besetzte Trainingsgruppe um Bianca Schmidt, Alexandra Meier, Marika Lätsch, Tina Sonac und Anika Scharon motiviert .  Aber auch die Freude an der Bewegung, die Konkurrenz und das Streben nach Bestleistungen treiben mich immer weiter voran.</p>
<p><strong>Wie schaffst du es Beruf/Studium und Leistungssport unter einen Hut zu bekommen?</strong></p>
<p><em>Astrid:</em> Beides zu verbinden, ist nicht immer einfach. Jedoch kann man beim Studium die Zeit individueller gestalten. Zum Großteil muss sich das Training aber doch der freien Zeit zwischen den Veranstaltungen anpassen. Den ein oder anderen Praxiskurs konnte ich auch als Trainingseinheit eintakten, andere passten weniger in den Trainings- oder Wettkampfplan. Ab und zu fällt eine Trainingseinheit dem Lernen, einer Hausarbeit oder dem Üben für den Schwimm- oder Turnkurs zum Opfer. Solange die Kerntrainingseinheiten jedoch ihren Platz finden, funktioniert es auch mit Kompromissen. Man darf eben beide Ziele nicht aus den Augen verlieren, die Doppelbelastung gab es aber auch schon, als ich noch zur Schule ging. </p>
<p align="center"><em>„Dass diszipliniertes Arbeiten zum Erfolg führt, habe ich von meinen Eltern gelernt“</em></p>
<p>Jena ist zudem ein gutes Pflaster für Läufer, hier findet man gute Trainingsbedingungen vor. Neben Läufen auf der Bahn, im flachen Parkgelände oder im anspruchsvollen, teils bergigem Umland lassen sich viele abwechslungsreiche Lauf- und auch Radeinheiten absolvieren. Unter den Jenaer Studenten gibt es außerdem viele Läufer, so habe ich neben meinen Geraer auch einige ehrgeizige Trainingspartner in Jena gefunden, mit denen ich laufen kann, wenn es zeitlich nicht für die Fahrt nach Gera reicht.  </p>
<p><strong>Was sind deine Ziele für dieses Jahr und was hast du dir noch vorgenommen?<br />
</strong><br />
<em>Astrid:</em> Der Schwerpunkt des Jahres 2012 liegt im ersten Halbjahr auf der DM Cross in Ohrdruf. Mit einer Toptenplatzierung könnte ich eventuell in der Mannschaft für die Studenten-WM in Lodz dabei sein, für die ich mich bereits bei der DHM Cross 2011 empfohlen habe. </p>
<p align="center"><em>„&#8230;die Konkurrenz und das Streben nach Bestleistungen treiben mich immer weiter voran.“</em></p>
<p>Es gilt nun aber die Leistung noch einmal unter den besten Deutschen zu bestätigen und abzuwarten, wer sich noch für die Mannschaft meldet. Für die Freiluftsaison lautet das Ziel wieder Deutsche Meisterschaft in Bochum und ein paar neue Bestzeiten über 1500 m (4:28 min, 2011) und 5000 m (17:33 min, 2006).</p>
<p><em>Sebastian: Ich bedanke mich bei dir Astrid für das Interview und wünsche dir maximale Erfolge bei deinen nächsten Wettkämpfen, bis bald beim Training.</em></p>
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		<title>LM Straßenlauf: Schnellster &#8222;Krengeljäger&#8220; gesucht</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 10:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Krengeljäger- Lauf]]></category>
		<category><![CDATA[LM 10 Kilometer]]></category>
		<category><![CDATA[LM Straßenlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringer Landesmeisterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. Oktober findet in Worbis erstmals der Krengeljäger- Lauf statt. Der &#8222;Krengeljäger&#8220; ist eine Art „Wahrzeichen“ der Stadt Worbis. Eingebettet in die Veranstaltung ist in diesem Jahr die Thüringer Landesmeisterschaft Straße. Dieser neue Lauf durch die Worbiser Innenstadt soll in den nächsten Jahren zur Tradition werden. Die kürzlich erschienene Ausschreibung auf der Internetseite des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Oktober findet in Worbis erstmals der Krengeljäger- Lauf statt. Der &#8222;Krengeljäger&#8220; ist eine Art „Wahrzeichen“ der Stadt Worbis. Eingebettet in die Veranstaltung ist in diesem Jahr die Thüringer Landesmeisterschaft Straße. Dieser neue Lauf durch die Worbiser Innenstadt soll in den nächsten Jahren zur Tradition werden. Die kürzlich erschienene Ausschreibung auf der Internetseite des SV Einheit 1875 Worbis lässt einige Fragen offen. Darüber sprach „Laufszene Thüringen“ mit Gerhard Senitz, Abteilungsleiter Leichtathletik des SV Einheit 1875 Worbis.<span id="more-8189"></span></p>
<p><em>Der Termin für den Lauf wurde um eine Woche auf das erste Oktoberwochenende verschoben, warum?<br />
</em><br />
In Absprache mit dem TLV haben wir uns entschlossen, den Termin um eine Woche nach hinten zu verlegen, da am ursprünglichen Termin der Papstbesuch stattfindet. Dieser verweilt am Freitag im 10 km entfernten Etzelsbach und einen Tag später in Erfurt. Dadurch kommt es zu zahlreichen Sperrungen der Straßen und teilweise auch der A38, so dass Worbis für viele Läufer schlecht zu erreichen wäre. Weiterhin sind für diese Tage auch die Polizei und auch das DRK beim Papstbesuch im Einsatz und wir könnten die medizinische Absicherung nicht gewährleisten. Zum anderen werden gerade hier im katholischen Eichsfeld einige Läufer und auch viele Zuschauer an diesem Tag zum Papst pilgern.</p>
<p><em>Dass der Veranstalter eines Laufes bereits bei der ersten Auflage mit der Austragung der Landesmeisterschaft beauftragt wird, ist ungewöhnlich, wie kam es dazu?</em></p>
<p>Der SV Einheit 1875 Worbis hat sich um die Ausrichtung der Thüringer  Landesmeisterschaften Straße beworben und den Zuschlag bekommen. Da zur gleichen Zeit in der Region nicht mehr viele Volksläufe angeboten werden, haben wir uns entschlossen, den 1. Krengeljäger- Lauf ins Leben zu rufen, um allen Läufern, die bei den Landesmeisterschaften nicht startberechtigt sind, die Teilnahme zu ermöglichen. So können dann z.B. auch Läufer aus dem benachbarten Niedersachsen gemeinsam mit den Teilnehmern der Thüringer LM starten. Wenn der Lauf gut angenommen wird, soll er künftig jährlich beim Stadtfest eingegliedert werden.</p>
<p><em>In der Ausschreibung auf eurer Vereinsseite findet sich kein Hinweis auf die Beschaffenheit der Strecke, was erwartet die Läufer?<br />
</em><br />
Die Läufer erwartet eine 1- bzw. 2 km lange Rundstrecke durch unsere schöne Innenstadt Worbis, die mehrmals absolviert werden muss. Die Strecke ist relativ flach gehalten, nur an einer Stelle gibt es eine leichte Ansteigung. Kopfsteinpflaster und Asphalt wechseln sich auf der Strecke ab, es gibt aber keine engen Kurven, so dass sich die Strecke gut laufen lässt.<br />
Für alle Läufer wird am Ziel Wasser und Tee kostenlos zur Verfügung gestellt. Beim 10 km- Lauf wird außerdem auf der Stecke Wasser angeboten.</p>
<p><em>Ist die Strecke amtlich vermessen und die erzielten Zeiten damit bestenlistenfähig?</em> </p>
<p>Ja, unsere Laufstrecke wurde amtlich vermessen und die erzielten Ergebnisse können in die Bestenliste aufgenommen werden.</p>
<p><em>Alle Teilnehmer der Landesmeisterschaft melden üblicherweise an den Thüringer Leichtathletik-Verband (TLV), der die Meldungen an den Ausrichter weiterleitet. Im Frühjahr gab es bei den Landesmeisterschaften Berglauf Irritationen, da der Ausrichter parallel dazu von den Vereinen eine weitere Meldung direkt an den Veranstalter forderte. Wie ist es hier?</em></p>
<p>Die Teilnehmer der Landesmeisterschaften müssen sich wie gewohnt fristgerecht über die Geschäftsstelle des TLV anmelden. Ein gleichzeitiges Anmelden beim ausrichtenden Verein ist nur erforderlich, wenn sie auch in die Wertung des Krengeljäger- Laufes gelangen wollen. In diesem Fall ist zusätzlich die Startgebühr des Volkslaufes zu entrichten. Die Starter des 1. Krengeljäger- Laufes müssen sich nicht über den TLV, sondern direkt beim Veranstalter anmelden.</p>
<p><em>Für die Meisterschaftsläufer ist am 20. September Meldeschluss beim TLV. Wann endet die Vormeldefrist für die Volksläufer?</em></p>
<p>Die Volksläufer können sich bis Dienstag, 27.09.2011 unter leichtathletik.sv-einheit-1875-worbis.de anmelden. Danach ist die Anmeldung bis 30 min vor dem Start bei Zahlung einer Nachmeldegebühr möglich.</p>
<p><em>Es gibt jedes Wochenende mehrere Volksläufe in Thüringen und Umgebung. Warum sollen sich die Läufer an diesem Wochenende gerade für den Krengeljäger- Lauf entscheiden?</em></p>
<p>Worbis bietet mit seinen zahlreichen Sportmöglichkeiten beste Vorraussetzungen, sich in vielfältigster Weise zu betätigen. Im SV Einheit 1875 Worbis trainieren und engagieren sich über 900 Mitglieder. Das Laufen gehört seit Jahrzehnten zur Tradition. Jährlich bietet der Verein mehrere Läufe an, die von Läufern, auch über die Grenzen des Eichsfelds hinaus, gut angenommen werden. Durch die Teilnahme am 1. Krengeljäger- Lauf haben die Läufer die Möglichkeit auch einmal  die wunderschöne Innenstadt von Worbis kennen zu lernen. Kulturell wird die Veranstaltung durch die Werbegemeinschaft umrahmt. Auch nach dem Lauf bietet das landschaftlich schön gelegene Worbis zahlreiche Möglichkeiten, so z.B. den Bärenpark, die Burg Bodenstein und vieles andere mehr, um noch länger zu verweilen.</p>
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		<title>Phillip Willaschek: &#8222;Ich will mal ein großes Ding gewinnen&#8220;</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 18:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Letsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[features]]></category>
		<category><![CDATA[Phillip Willaschek]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit August 2010 mischt ein neues Gesicht in der Thüringer Laufszene mit: Phillip Willaschek. Spätestens durch sein starkes Abschneiden beim Silvesterlauf in Erfurt hat der Neuthüringer auf sich aufmerksam gemacht. Dort belegte er Platz 3 über die lange Strecke in 31:51 Minuten. Im Gespräch mit Laufszene-Autor Patrick Letsch verrät er, wie er vom Volleyball zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit August 2010 mischt ein neues Gesicht in der Thüringer Laufszene mit: Phillip Willaschek. Spätestens durch sein starkes Abschneiden beim Silvesterlauf in Erfurt hat der Neuthüringer auf sich aufmerksam gemacht. Dort belegte er Platz 3 über die lange Strecke in 31:51 Minuten. Im Gespräch mit Laufszene-Autor Patrick Letsch verrät er, wie er vom Volleyball zum Laufsport kam und wer ihn als &#8222;ungeschliffenen Diamant&#8220; bezeichnet.<span id="more-6944"></span></p>
<p>Ich nehme Platz auf der eleganten, schwarzen Couch des Gastgebers. Noch bevor ich mein Glas auf dem edlen Glastisch abstellen kann befindet sich ein schnell herbeigeholter Untersetzer darunter. Während Phillip elektronische Musik für die Untermalung unseres Treffens auswählt, offenbart er mir, dass er gar nicht so recht wisse, was er über sich erzählen soll.</p>
<div id="attachment_6947" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/phillip_willaschek.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/phillip_willaschek-561x228.jpg" alt="" title="Beim Erfurter Silvesterlauf 2010 lief Phillip Willaschek auf Rang 3" width="561" height="228" class="size-large wp-image-6947" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Erfurter Silvesterlauf 2010 lief Phillip Willaschek auf Rang 3</p></div>
<p>In schnell aufeinanderfolgenden Sätzen und zwischen dem Verzehr der zuvor gekauften Pizza erzählt er, dass er am 9. Juni 1984 in Berlin-Mitte das Licht der Welt erblickte. Kurze Zeit später verschlug es die Familie nach Bestensee rund 35 Kilometer südlich von Berlin. Angespornt von seinem sportlichen, großen Vater (1,94 m) landete Phillip mit 10 Jahren bei der Wohnsportgemeinschaft 1981 Königs Wusterhausen (WSG 81). Dort sammelte er erste Erfahrungen mit der allgemeinen Leichtathletik. Das Interesse hielt jedoch nicht allzu lang an.</p>
<p>Im Alter von 13 bis 18 Jahren war er fester Bestandteil der Volleyballer &#8222;Netzhoppers Königs Wusterhausen e.V.&#8220; &#8211; eine Mannschaft, die seit 2006 in der ersten Herrenvolleyball-Bundesliga spielt. Bei seinem belebenden Rückblick auf die Volleyballzeit merke ich, wie nah der gebürtige Hautstädter diesem Sport noch immer emotional verbunden ist &#8211; und dass die zahlreichen, schönen Mannschaftserlebnisse für ihn unvergessen bleiben werden. Seine Sprungkraft damals konnte sich sehen lassen, sagt er. Gelaufen wurde in dieser Zeit gar nicht.</p>
<p>Nach dem Schulabschluss 2001 lockte ein großer schwedischer Möbelkonzern ins Berufsleben. Mit dem Abschluss der Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel nutzte der zielorientierte junge Mann die flache Hierarchie des Konzerns, zeigte Mobilität, um sich nach Zwischenstationen in Berlin, München und Freiburg im April diesen Jahres in Erfurt als Teamleiter des Kundenservices einer neuen Aufgabe zu stellen. Ein weiterer Läufer also, der den Spagat zwischen Laufsport und Beruf Tag für Tag beherzt in Angriff nimmt. &#8222;Viele meiner Mitarbeiterinnen sind durch die Zeitung über meine Laufergebnisse vom Wochenende bestens informiert und schneiden schon mal den ein oder anderen Artikel aus&#8220;, sagt er.</p>
<div id="attachment_6557" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2010_feature.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/kernberglauf_2010_feature-561x229.jpg" alt="" title="Phillip Willaschek siegte bei seiner Kernberglauf-Premiere über 27 Kilometer" width="561" height="229" class="size-large wp-image-6557" /></a><p class="wp-caption-text">Phillip Willaschek siegte bei seiner Kernberglauf-Premiere über 27 Kilometer</p></div>
<p>Erst 2007, als sich sein bester Freund für den Berliner 25-Kilometer-Lauf &#8222;Big 25&#8243; angemeldet hatte, kribbelte es bei ihm wieder in den Beinen. &#8222;Phille&#8220; wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dieser Lauf mit Start vor und Ziel im Berliner Olympiastadion einmal zu seinem Lieblingslauf avancieren würde. Ohne Lauftraining absolvierte er die 25 Kilometer in 1:54 Stunden und passierte die Halbmarathon-Marke in 1:24 Stunden.</p>
<p>Gleich im Jahr drauf (2008) steigerte sich Phillip an selber Stelle auf 1:32 Stunden und belegte Platz 20 in der Gesamtwertung. Der Triathlet David Hinze &#8211; Sieger der Olympischen Distanz beim Berlin Triathlon 2010 &#8211; kreuzte Phillips Wege in Freiburg und weckte in ihm wieder mehr Hunger auf das Laufen. Nach kurzem gemeinsamen Training gelang 2009 eine neue Bestzeit beim Big 25 – 1:30:48 Stunden.</p>
<h4>&#8222;Jetzt muss ich richtig trainieren&#8220;</h4>
<p>Einigermaßen erholt nach einer Nabelbruch-Operation im März 2010 stand Phillip bei seinem Heimatlauf, dem Bestenseer Seenlauf, am 27. Juni 2010 an der Startlinie. Nach Siegen über die 16-Kilometer-Distanz im Jahr 2007 und 2008 (2009 ausgefallen) hatte er den dritten Sieg fest im Blick. Es wurde &#8222;nur&#8220; Platz 2 &#8211; das war  ausschlaggebend, so richtig in den Laufsport zu einzusteigen. Sein Vorsatz: &#8222;Jetzt muss ich richtig trainieren.&#8220;</p>
<p>Mit der neuen Motivation im Gepäck absolvierte er im Erfurter Stadion allein einige Tempoläufe nach Vorgaben eines Buches. Dabei kam er mit Sören Schulz (Laufteam Erfurt) ins Gespräch. &#8222;Ein großes Dankeschön an Sören, dass er mich in meiner sportlichen Orientierungsphase in Erfurt so nett unterstützt hat&#8220;, sagt er betont und erwähnt dabei auch, dass er den netten und respektvollen Umgang der Läufer in der Landeshauptstadt schätzt. Sören nahm Phillip kurzerhand mit zum ersten Wettkampf auf Thüringer Boden. Beim Pleßlauf belegte der &#8222;Neue&#8220; auf Anhieb Platz 1 über die 30 Kilometer.</p>
<h4>&#8222;Über Pokale freue ich mich besonders&#8220;</h4>
<p>&#8222;Eigentlich bin ich im Jahr immer nur zwei Wettkämpfe gelaufen, den Big 25 und meinen Heimatlauf&#8220;, sagt er, geht zum weißen Wohnzimmerschrank und holt einen gut geführten Ordner heraus. Überhaupt wirkt die Wohnung und das Leben von Phillip durchgeplant und strukturiert. Der Ordner enthält alle Urkunden, darunter auch die jüngsten Erfolge bei Thüringer Volksläufen (Königseer Stadtwaldlauf &#8211; 20 km, Mommelsteinlauf &#8211; 16 km, Zweitalsperrenlauf &#8211; 16 km, Saale-Rennsteig-Marathon &#8211; 25 km).</p>
<p>Stolz zeigt er die Urkunden, ohne diese überzubewerten. Dabei verrät er, dass vielleicht sein später Einstieg in die Laufszene die Ursache für seine große Motivation und die geplante Teilnahme an zahlreichen Landschaftsläufen in diesem Jahr ist. </p>
<p>&#8222;Über Pokale freue ich mich besonders&#8220;, sagt er. Die Trophäen, für die andere Läufer einen Karton im Keller bereithalten, motivierten den Heißsporn zu Bestleistungen – irgendwie sympathisch. Beim Kernberglauf 2010 erlief sich Phillip den Sieg über die 27 Kilometer und kam mit Lauftrainer Dieter Hermann in Kontakt. </p>
<h4>&#8222;Wie ein ungeschliffener Diamant&#8220;</h4>
<p>Nach einer der ersten Trainingseinheiten mit der neuen Trainingsgruppe äußerte Christian Biele, befragt vom Autor nach dem sportlichen Einstand des neuen Trainingskollegen: &#8222;Der Phillip kommt mir vor wie ein ungeschliffener Diamant.&#8220;</p>
<p>Beim Laufclub des markanten Trainers scheint Phillip nun seine sportliche Heimat gefunden zu haben. Regelmäßig trainiert er mit den ambitionierten Läufern, darunter seine Vorbilder Christian Biele, Christian Seiler und Arne Leipziger, um seinem Ziel &#8222;Ich will mal ein großes Ding gewinnen&#8220; näher zu kommen.</p>
<p>Auf seine Auftritte in diesem Jahr, vor allem beim Rennsteiglauf-Halbmarathon und dem Big 25 in Berlin dürfen wir gespannt sein.</p>
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		<title>Rennsteiglauf: Die Gesamtsieger im Interview</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 16:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Fritsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Ultramarathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Siegerpräsentation im VIP-Zelt des Rennsteiglaufs standen die schnellsten Frauen und Männer der Hauptläufe des 38. Rennsteiglaufs den Gästen und Journalisten Rede und Antwort. Auf laufszene-thueringen.de gibt es die Videos der sechs Sieger-Interviews. Die Fragen stellte der Rennsteiglauf-Sprecher Siegfried Weibrecht. Interview mit Juliane Totzke (Siegerin Halbmarathon) Interview mit Stefan Hubert (Sieger Halbmarathon) Interview mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Siegerpräsentation im VIP-Zelt des Rennsteiglaufs standen die schnellsten Frauen und Männer der Hauptläufe des 38. Rennsteiglaufs den Gästen und Journalisten Rede und Antwort. Auf laufszene-thueringen.de gibt es die Videos der sechs Sieger-Interviews. Die Fragen stellte der Rennsteiglauf-Sprecher Siegfried Weibrecht.<span id="more-5474"></span></p>
<h3>Interview mit Juliane Totzke (Siegerin Halbmarathon)</h3>
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<h3>Interview mit Stefan Hubert (Sieger Halbmarathon)</h3>
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<h3>Interview mit Diana Lehmann (Siegerin Marathon)</h3>
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<h3>Interview mit Alexander Fritsch (Sieger Marathon)</h3>
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<h3>Interview mit Anja Miedtank (Siegerin Supermarathon)</h3>
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<h3>Interview mit Christian Stork (Sieger Supermarathon)</h3>
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		<title>Rico Schwarz: Ich will mich immer weiter verbessern</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 21:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sören Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[features]]></category>
		<category><![CDATA[Rico Schwarz]]></category>

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		<description><![CDATA[Rico Schwarz ist einer der stärksten Langstreckenläufer Thüringens. Bei der Junioren-Europameisterschaft in Kaunas/Litauen belegte er in diesem Sommer Platz 5 über die 5000 Meter. Im Interview mit laufszene-thueringen.de spricht Rico Schwarz über seine Laufbahn, sein Training und seine Ziele für die kommende Saison. Hallo Rico! Schön, dass Du für ein Gespräch Zeit gefunden hast. Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rico Schwarz ist einer der stärksten Langstreckenläufer Thüringens. Bei der Junioren-Europameisterschaft in Kaunas/Litauen belegte er in diesem Sommer Platz 5 über die 5000 Meter. Im Interview mit laufszene-thueringen.de spricht Rico Schwarz über seine Laufbahn, sein Training und seine Ziele für die kommende Saison.<span id="more-4097"></span></p>
<p><strong>Hallo Rico! Schön, dass Du für ein Gespräch Zeit gefunden hast. Für unsere Leser würde ich Dir gerne ein paar Fragen zu Deiner Person stellen, um Dich näher vorzustellen.</strong><br />
Kein Problem. Sehr gerne.</p>
<p><strong>Die Erfurter Läufer stammen ja meist nicht aus der Landeshauptstadt. Woher kommst Du?</strong><br />
Ich bin geborener Erfurter und wohne aber seit 4 Jahren im naheliegenden Hohenfelden.</p>
<p><strong>Wie bist Du zur Leichtathletik gekommen?</strong><br />
Als Kind wollte ich eigentlich Fußball spielen, habe aber die Leichtathletik schon immer interessiert im Fernsehen verfolgt. Durch den Rat meiner Mutter bin ich schließlich mit 11 Jahren einem Leichtathletikverein beigetreten und wurde dort von Dagmar Gentzel trainiert.</p>
<p><strong>Auch gleich mit Laufen?</strong><br />
Nein, natürlich nicht. Hier ging es hauptsächlich um das spaßige und spielerische Erlernen von allgemeinen Bewegungsgrundlagen der Leichtathletik und koordinativen Fähigkeiten.</p>
<p><strong>Und wie bist du dann zum Läufer geworden?</strong><br />
Anfangs war ich im Laufen gar nicht so gut. Als ich mich jedoch mit 14 Jahren auf den 1000 m deutlich verbessern konnte, kam ich in die Laufgruppe von Andreas Möckel, in der ich 2 Jahre später die Chance zum Wechsel auf das Sportgymnasium Erfurt bekam.</p>
<p><strong>Welche Strecken absolvierst Du jetzt?</strong><br />
Über die 1500 m in der B-Jugend bin ich langsam an die 3000 m und 5000 m herangeführt worden. Das sind heute meine Spezialstrecken. Dabei ist es immer noch wichtig, ordentliche Zubringerleistungen auf den Strecken 800 m, 1500 m und 10.000 m zu bringen, um für sämtliche Rennsituationen gewappnet zu sein.</p>
<p><strong>Welche Bestzeiten hast Du denn über diese Strecken?</strong><br />
Auf 1500 m bin ich bei 3:48,98 min, auf 3000 m bei 7:57,64 min. Über 5000 m stehe ich bei 14:04,15 min; die bin ich dieses Jahr in Kaunas bei der U23-Europameisterschaft gelaufen. Die 10.000 m sind bei 29:53 min, mein bester Halbmarathon war in 1:07:13 h, den ich aber nur selten laufe. </p>
<p><strong>Das soll doch bestimmt nicht alles gewesen sein? Wohin willst Du diese Zeiten drücken?</strong><br />
Ich will mich immer weiter verbessern. Nächstes Jahr möchte ich die 1500 m gern unter 3:45 min laufen, die 3000 m versuche ich auf 7:54 min zu drücken. Die 5000 m sollen in den Bereich von 13:45 min, die 10.000 m Richtung 29:20 min gehen. Den Halbmarathon werde ich 2010 nicht laufen. </p>
<p><strong>Welche Ziele hast Du für das nächste Jahr außer den Bestzeiten?</strong><br />
Ich möchte bei den Deutschen Meisterschaften eine Medaille über 5000 m holen und meinen Deutschen Juniorenmeistertitel über die 10.000 m verteidigen.</p>
<p><strong>Wie sehen denn da Deine Trainingsumfänge aus?</strong><br />
Dieses Jahr bin ich im Schnitt 88 Kilometer in der Woche gelaufen. Das möchte ich jetzt auf 100 Kilometer steigern. Wegen meiner Ausbildung schaffe ich im Moment aber nur 78 Kilometer.</p>
<p><strong>Gutes Stichwort. Wie sieht Dein beruflicher Werdegang aus?</strong><br />
Mein Ziel ist es, mit dem Sport Geld zu verdienen. Aber trotzdem will ich einen zukunftssicheren Beruf erlernen. Mein Traum war es schon immer, zur Polizei zu gehen, was nun auch geklappt hat. Seit September bin ich in Meiningen in der Sportfördergruppe der Thüringer Polizei, wodurch ich sehr gute Bedingungen zum Trainieren habe. Durch den Beruf bin ich auch finanziell abgesichert. Das war nicht ganz unwichtig.</p>
<p><strong>Wie läuft die Ausbildung ab?</strong><br />
Meine Ausbildung erstreckt sich von September bis Januar. Danach bin ich von Februar bis August für das Training und die Wettkämpfe freigestellt. 2013 werde ich die Ausbildung voraussichtlich abschließen. Bis dahin ist es mein Ziel, sportlich so weit zu sein, dass ich an internationalen Großereignissen im Erwachsenenbereich zumindest teilnehmen kann.</p>
<p><strong>Hast Du Dir schon Gedanken über die Zeit nach der Karriere gemacht?</strong><br />
Ja. Ich werde danach meinen erlernten Beruf ausüben.</p>
<p><strong>Hast Du ein Vorbild?</strong><br />
Läuferisch ist Jan Fitschen mein Vorbild. Michael Schumacher finde ich wegen seines unbändigen Ehrgeizes klasse. </p>
<p><strong>Zu guter Letzt. Hast Du noch einen Tipp für Amateure oder Anfänger im Laufbereich?</strong><br />
Man muss Geduld haben und Grundlagen langsam aufbauen. Ansonsten verletzt man sich schnell und die Leistungen werden inkonstant. </p>
<p><strong>Danke für das Gespräch Rico. Viel Erfolg und alles Gute.</strong></p>
<p><em>Weitere interessante Fakten zu Ricos Laufbahn stehen in unserem <a href="http://www.laufszene-thueringen.de/berichte/2009/dm-10000-meter">Bericht über die Deutschen 10.000-Meter-Meisterschaften</a> vom Mai 2009.</em></p>
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