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	<title>Laufszene Thüringen</title>
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	<description>Nachrichten und Reportagen von Läufern für Läufer</description>
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		<title>Mitteldeutscher Marathon: Rodewald siegt bei Comeback</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 14:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Jenaer Marathonläufer Peter Rodewald (LSV Lok Arnstadt) hat den 9. Mitteldeutschen Marathon gewonnen. Bei seinem ersten Marathonstart nach langen Verletzungspausen deklassierte er die Konkurrenz in 2:24:58 Stunden. Für den 27-jährigen Psychologie-Student war es der erste Gesamtsieg bei einem größeren deutschen Marathon. Peter Rodewald ist ein beeindruckendes Comeback gelungen: Nach nur 7-wöchiger Vorbereitung zeigte er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Jenaer Marathonläufer Peter Rodewald (LSV Lok Arnstadt) hat den 9. Mitteldeutschen Marathon gewonnen. Bei seinem ersten Marathonstart nach langen Verletzungspausen deklassierte er die Konkurrenz in 2:24:58 Stunden. Für den 27-jährigen Psychologie-Student war es der erste Gesamtsieg bei einem größeren deutschen Marathon.<span id="more-6266"></span></p>
<p>Peter Rodewald ist ein beeindruckendes Comeback gelungen: Nach nur 7-wöchiger Vorbereitung zeigte er auf der Marathonstrecke von Spergau nach Halle an der Saale einen starken Lauf, bei dem er nach einer ersten Hälfte in 1:13:10 Stunden den zweiten Abschnitt in noch schnelleren 1:11:48 Stunden absolvierte. Seine Siegzeit war dabei weniger als zwei Minuten von seiner Bestzeit entfernt, die er 2009 als Silbermedaillengewinner bei der Marathon-DM in Mainz aufgestellt hatte.</p>
<p>Dabei hatte es lange nicht nach einem so klaren Erfolg für Rodewald ausgesehen. Erst nach 34 Kilometern hatte er zu dem bis dahin führenden Marokkaner Lahcen Ahansal aufgeschlossen, der als mehrmaliger Sieger des Wüstenultralaufs Marathon des Sables als Favorit ins Rennen gegangen war. Ahansal hatte zwischenzeitlich mehr als 2:30 Minuten Vorsprung, brach aber am Ende völlig ein und kam erst nach 2:36:27 Stunden als Dritter ins Ziel. Platz 2 ging an den Polen Krzysztof Bartkiewicz, der in 2:31:56 Stunden einkam.</p>
<p><a href="http://results.mikatiming.de/2010/mdm/index.php?pid=list">Ergebnisliste</a></p>
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		<title>Vorschau: Deutsche Straßenlaufmeisterschaften 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 21:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am kommenden Samstag, dem 11. September 2010, treffen sich die deutschen Spitzenläufer/innen, Junioren/innen und Senioren/innen zu den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10 Kilometer in Ohrdruf. In den &#8222;Sportstätten am Goldberg&#8220; richtet der Thüringer Leichtathletik-Verband gemeinsam mit dem Ohrdrufer LV diese Meisterschaft aus. Damit hat das leichtathletisch interessierte Publikum in Thüringen nach den 10.000-Meter-Bahnmeisterschaften bereits das zweite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Samstag, dem 11. September 2010, treffen sich die deutschen Spitzenläufer/innen, Junioren/innen und Senioren/innen zu den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10 Kilometer in Ohrdruf. In den &#8222;Sportstätten am Goldberg&#8220; richtet der Thüringer Leichtathletik-Verband gemeinsam mit dem Ohrdrufer LV diese Meisterschaft aus. Damit hat das leichtathletisch interessierte Publikum in Thüringen nach den 10.000-Meter-Bahnmeisterschaften bereits das zweite Mal in diesem Jahr Gelegenheit, Deutschlands beste Läufer/innen im Kampf um Meisterschaftsmedaillen anzufeuern.<span id="more-6259"></span></p>
<p>Heute wurden die <a href="http://www.leichtathletik.de/dokumente/teilnehmer.asp?ID=3416">Teilnehmerlisten</a> im Internet veröffentlicht.</p>
<p>Demnach ist bei den Männern der wohl bekannteste Starter der 10.000-Meter-Europameister von 2006, Jan Fitschen vom TV Wattenscheid 01. Von den Medaillengewinnern des Vorjahres hat der Vizemeister Sebastian Hallmann von den LG Stadtwerke München gemeldet, der ebenso wie der Deutsche Crosslaufmeister Christian Glatting vom TV Wattenscheid 01 zu den härtesten Gegnern Fitschens zählen sollte.</p>
<p>Bei den Frauen ist die Vorjahreszweite Ingalena Heuck von der LG Stadtwerke München in der Favoritenposition. Aber auch die Vorjahresfünfte und Deutsche Marathonmeisterin Bernadette Pichlmaier von der LAG Mittlere Isar und die 10.000-Meter-Vizemeisterin des Vorjahres, Simret Restle von PSV Grün-Weiß Kassel sollten gute Chancen auf den Titel haben.</p>
<p>Die Meisterschaften werden in 3 Läufen ausgetragen: 16 Uhr starten die Senioren M50–M75. Anschließend sind um 18 Uhr alle weiblichen Altersklassen von den Juniorinnen bis zu den Seniorinnen der W70 am Start. Der Höhepunkt ist dann der Lauf der Männer, Junioren und Senioren der Altersklasse M40 und M45 um 19 Uhr. </p>
<p>Gelaufen wird nach anfänglichen 2 Stadionrunden auf einem flachen ca. 2,7-km-Rundkurs im innerstädtischen Bereich sowie um das Schloss Ehrenstein mit Start, Rundendurchlauf und Ziel im Stadion am Goldberg. Der Streckenplan findet sich <a href="http://www.tlv-sport.de/wkdm10k.htm">hier</a> auf den Seiten des TLV.</p>
<p>Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften werden im gleichen Lauf auch die Thüringer Landesmeister im Straßenlauf ermittelt. Da jedoch bei dieser Veranstaltung für die Wertung bei beiden Meisterschaften gleich 2x Startgebühr erhoben wurde, verzichteten viele Thüringer Läufer auf eine Anmeldung zur Deutschen Meisterschaft. Eigentlich schade, sollte man doch meinen, dass im Zeitalter der Computertechnik eine zusätzliche Auswertung der Thüringer Ergebnisse und anschließende Ehrung nicht solch ein hoher Mehraufwand ist, der eine doppelte Startgebühr rechtfertigt.</p>
<p>Obwohl der Meldetermin für die Thüringer Landesmeisterschaften bereits eine Woche vor dem Meldeschluss zur Deutschen Meisterschaft war, wurden seitens des TLV noch keine Teilnehmerlisten für die Thüringer Meisterschaft veröffentlicht.</p>
<p>Wie schon zu den Stadionmeisterschaften im Mai hoffen die Ohrdrufer Organisatoren auf viele Besucher am Rande der Strecke, vor allem natürlich auf das fachkundige Publikum. Die ambitionierten Läufer, sofern sie nicht selbst an den Start gehen, die Hobby- und Freizeitläufer oder auch nur Laufinteressierten sollten kommenden Samstag die Möglichkeit nutzen, Deutschlands Laufasse mal aus der Nähe zu beobachten.</p>
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		<title>Mommelsteinlauf Hohleborn: Finale des Landschaftscups</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 15:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Fischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem 34. Mommelsteinlauf wurde der 6. Landschaftscup &#8222;Rhön &#8211; Thüringer Wald &#8211; Werratal&#8220; am Sonntag abgeschlossen. Im Floh-Seligenthaler Ortsteil Hohleborn fanden sich knapp über einhundert Läufer ein um bei anfangs frischem, aber im Tagesverlauf zunehmend sonnigem Wetter die anspruchsvollen Strecken über 16 und 8 km zu bewältigen. Zusätzlich galt es für viele Teilnehmer, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem 34. Mommelsteinlauf wurde der 6. Landschaftscup &#8222;Rhön &#8211; Thüringer Wald &#8211; Werratal&#8220;<br />
am Sonntag abgeschlossen. Im Floh-Seligenthaler Ortsteil Hohleborn fanden sich knapp über einhundert Läufer ein um bei anfangs frischem, aber im Tagesverlauf zunehmend sonnigem Wetter die anspruchsvollen Strecken über 16 und 8 km zu bewältigen. Zusätzlich galt es für viele Teilnehmer, die drittletzte Chance auf Punkte im Thüringencup zu nutzen.<span id="more-6243"></span></p>
<p><div id="attachment_6247" class="wp-caption alignleft" style="width: 165px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/willaschek.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/willaschek-155x260.jpg" alt="Phillip Willaschek beim Zieleinlauf" width="155" height="260" class="size-medium wp-image-6247" /></a><p class="wp-caption-text">Phillip Willaschek beim Zieleinlauf</p></div>Nachdem beide Strecken gleichzeitig gestartet wurden konnte sich der Neu-Erfurter Phillip Willaschek vom LTV Erfurt sofort an die Spitze setzen und das Feld zog sich an den langen Anstiegen sehr schnell auseinander. Nach ca. vier Kilometern erfolgte die Streckenteilung, ab der es für die 56 Teilnehmer der kurzen Strecke wieder tendenziell bergab ging. Die 54 Läufer der langen Strecke hatten ab dort noch mit einem zweiten langen Anstieg zu kämpfen. Hier konnte André Fischer vom LSV Lok Arnstadt auf Willaschek aufschließen, der mit einer Verletzung am Oberschenkel zu kämpfen hatte. Bergab konnte er sich jedoch wieder deutlich von Fischer absetzen und gewann in 57:04 vor Fischer (57:32) und Philipp Heinz vom Sportteam Steinbach Meiningen (58:01). Von den nur vier Frauen konnte sich Maria Füldner in 1:23:20 deutlich durchsetzen.</p>
<p>Prominentester Starter auf der 8-km-Runde war der ehemalige Biathlet Sven Fischer vom WSV Oberhof. Er zählte mit zu den Favoriten für einen Podestplatz und konnte dies mit einem guten zweiten Platz in 30:37 hinter Thomas Kraus (30:09) und vor Michael Reich (WSV Steinbach, 32:56) auch bestätigen. Hinter diesen drei Athleten, die alle in der Altersklasse M35 starteten, kamen schon die ersten beiden Frauen ins Ziel. Hier konnte sich mit knappen Vorsprung Stefanie Wiesmair vom Sportteam Steinbach Meiningen in 35:27 mit vier Sekunden Vorsprung vor Juliane Heinze vom AC Apolda durchsetzen. Rang drei ging an Romana Krause, ebenfalls vom Sportteam Steinbach, in 37:09.</p>
<p>Nach dem Lauf und den Ehrungen der Gesamtsieger fand die Auswertung des Landschaftscups statt. Gewertet wurde hier nach der geringsten Summe der Platzierungsziffern aus drei der fünf Läufe. Hier konnte sich bei den Damen ebenfalls Stefanie Wiesmair deutlich vor Romana Krause und Jacqueline Volk vom SV Schwarz-Weiß Fambach. Bei den Herren ging der Sieg an Steffen Meyer von der LG Süd des Rennsteiglaufvereins, gefolgt von André Fischer und Philipp Heinz.</p>
<p><div id="attachment_6245" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/landw.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/landw-260x195.jpg" alt="Die Landschaftscup-Sieger der Damen" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-6245" /></a><p class="wp-caption-text">Die Landschaftscup-Sieger der Damen</p></div><div id="attachment_6244" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/landm.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/landm-260x195.jpg" alt="Die Landschaftscup-Sieger der Herren" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-6244" /></a><p class="wp-caption-text">Die Landschaftscup-Sieger der Herren</p></div><br />
Insgesamt war der Mommelsteinlauf eine sehr gelungene Veranstaltung mit familiärer Atmosphäre und recht anspruchsvollen Streckenverlauf, teilweise auf schmalen Trails und auf Rasenabschnitten, die sich durch den Morgentau als sehr rutschig erwiesen. Ein kleiner Fauxpas passierte bei der Zusammenführung der Strecken: Als die Spitze der langen Runde eintraf war hier noch für die kurze Runde abgesperrt, was bei den Läufern für eine kurzzeitige Verwirrung sorgte, die aber von einem Ordner schnell aufgeklärt wurde.</p>
<p><iframe src="/wp-content/uploads/mommelsteinlauf.htm" width="570px" height="480px" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" frameborder="0"></iframe></p>
<p><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/mommelsteinlauf-hoehenprofil.jpg" alt="Höhenprofil vom Mommelsteinlauf - 16 km" title="Höhenprofil vom Mommelsteinlauf - 16 km" /></p>
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		<title>Stadtwaldlauf: Jubiläum der Rekorde</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Klöpfel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die rührigen Organisatoren vom SV Thuringia Königsee sorgen für perfekt organisierte Laufveranstaltungen. Das hat sich wohl herumgesprochen, denn die vielen Bemühungen, allen Läufern zum Jubiläum ein großes Erlebnis zu bieten, wurden bei der 30. Auflage des Stadtwaldlaufs mit einer neuen Rekordbeteiligung von 290 Startern belohnt. Die beiden Hauptläufe über 10 Kilometer und 20 Kilometer sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die rührigen Organisatoren vom SV Thuringia Königsee sorgen für perfekt organisierte Laufveranstaltungen. Das hat sich wohl herumgesprochen, denn die vielen Bemühungen, allen Läufern zum Jubiläum ein großes Erlebnis zu bieten, wurden bei der 30. Auflage des Stadtwaldlaufs mit einer neuen Rekordbeteiligung von 290 Startern belohnt.<span id="more-6223"></span></p>
<p>Die beiden Hauptläufe über 10 Kilometer und 20 Kilometer sind Wertungsläufe im Köstritzer Thüringencup sowie in der Kreisrangliste und im Sparkassencup Saalfeld-Rudolstadt. Mit lautem Böllerknall wurden die Teilnehmer auf die exzellent präparierten und gekennzeichneten Waldrunden geschickt. Bei frischen 14 Grad und fast völliger Windstille nutzten die Aktiven die Bedingungen für zahlreiche neue Streckenbestzeiten.</p>
<p>Für die 10 Kilometer entschieden sich mit 137 Teilnehmern mehr als doppelt so viele Sportler wie für die längere Distanz, die 67 Athleten absolvierten. Bei den Männern gab es folgenden Einlauf: Konrad Dintner (Laufladen Erfurt) siegte in 36:09 Minuten vor dem A-Jugendlichen Charles Franzke (Saalfelder LV, 37:47) und Frank Elsner vom SV Höhn (M40, 37:59). Die Frauenentscheidung gewann Juliane Heinze vom AC Apolda in Streckenrekordzeit von 44:14 Minuten vor Rebecca Gessat (LC Dübener Heide, 46:53) und der ersten W50-Starterin Heike Wagner (Saalfelder LV, 48:01).</p>
<p>Auf der Langdistanz gab es neue Rekorde bei den Frauen und den Männern. Auch in der Breite war es ein schnelles Rennen mit 24 Teilnehmern unter 1:30 Stunden. Arne Leipziger vom LC Erfurt kam in der Rekordzeit von 1:11:27 Stunden ins Ziel. Ihm folgten Phillip Willaschek (LTV Erfurt) in 1:12:28 und Jens Fleischauer (M40, SV Höhn) in 1:13:40.</p>
<p>Bei den Frauen sorgte Siegerin Bianca Josten aus Jena für die neue Streckenbestzeit von 1:28:55 Stunden. Die Zweitplatzierte Evelyn Förtsch (TV 1848 Coburg, 1:35:42, W45) und die Dritte Uta Jurkschat (LG Frauenwald, 1:44:33, W40) folgten mit beträchtlichem Abstand.</p>
<p>Die stimmungsvollen Siegerehrungen wurden von drei Ehrengästen vorgenommen: Marlies Göhr, Petra Felke und Klaus-Peter Justus. Marlies Göhr war die erste Frau, die 100 Meter unter 11 Sekunden lief. Sie wurde Olympiasiegerin und mehrmals Titelträgerin bei nationalen Meisterschaften sowie Welt- und Europameisterschaften. Petra Felke warf den Speer 80 Meter weit und hält damit einen Rekord für die Ewigkeit, da seitdem neue Speere verwendet werden. Die Saalfelderin gewann 1988 eine olympische Goldmedaille in Seoul. Klaus Peter Justus stammt aus Königsee und hatte 1974 mit einem Europameistertitel in seiner Paradedisziplin, dem 1500-Meter-Lauf, seinen größten Erfolg. Sein Sohn Steffen ist einer der besten deutschen Triathleten und Sieger des Kernberglaufs 2009 über 27 Kilometer.</p>
<p>Eine Tombola rundete die Jubiläumsveranstaltung ab. </p>
<p><a href="http://www.koenigseer-stadtwaldlauf.de/mediapool/55/553174/data/Ergebnisse_2010/SWL2010.pdf">Ergebnisse</a></p>
<p><iframe src="/wp-content/uploads/koenigseer-stadtwaldlauf-20km.htm" width="570px" height="480px" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" frameborder="0"></iframe></p>
<p><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/koenigseer-stadtwaldlauf-hoehenprofil-20km.jpg" alt="Höhenprofil vom Königseer Stadtwaldlauf - 20 km" title="Höhenprofil vom Königseer Stadtwaldlauf - 20 km" /></p>
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		<title>Senioren-Berglauf-WM: Bronze in der Teamwertung</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 22:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Samstag fand in Korbielow (Polen) die 10. Senioren-Weltmeisterschaft im Berglauf statt. An den Pilsko-Hängen, des mit 1557 m dritthöchsten Berges des Beskid Zywiecki-Gebirges, ging es von etwa 600 m ü.N. auf einer 8-km-Strecke hinauf zum Gipfel. Dabei galt es einen Höhenunterschied von 960 Metern zu überwinden. Bereits einige Tage zuvor reisten die Thüringer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Samstag fand in Korbielow (Polen) die 10. Senioren-Weltmeisterschaft im Berglauf statt. An den Pilsko-Hängen, des mit 1557 m dritthöchsten Berges des Beskid Zywiecki-Gebirges, ging es von etwa 600 m ü.N. auf einer 8-km-Strecke hinauf zum Gipfel. Dabei galt es einen Höhenunterschied von 960 Metern zu überwinden.<span id="more-6203"></span></p>
<div id="attachment_6206" class="wp-caption alignright" style="width: 205px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_swmbl_4.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_swmbl_4-195x260.jpg" alt="" title="Sen.-WM Berglauf - Schlussanstieg" width="195" height="260" class="size-medium wp-image-6206" /></a><p class="wp-caption-text">Schlussanstieg zum Gipfel</p></div>Bereits einige Tage zuvor reisten die Thüringer Läufer des Rennsteiglauf-Vereins an, um die Wettkampfstrecke ausführlich zu erkunden. Schon bei der Besichtigung, noch bei herrlichem Sonnenschein, war zu erahnen, welche hohen Anforderungen die Wege unter Wettkampfbedingungen bereit hielten. Flachere Passagen wechselten immer wieder mit steilen, langgezogenen Anstiegen ab, zum Ziel hinauf wartete mit einem 1,5-km-Schlussanstieg das steilste Teilstück auf die Läufer. Hier waren im Wettkampf nur noch wenige Athleten in der Lage, die Strecke „laufend“ zu bewältigen.</p>
<p>Die überaus anspruchsvolle Strecke wurde für die Läufer am Wettkampftag durch einen Wetterumschwung zur echten Herausforderung. Der in der Nacht einsetzende Regen pausierte auch am Tag kaum. Während des Wettbewerbs verwandelten sich grüne Bergpfade in lehmig-matschiges Geläuf, auf dem es schwierig war, seinen Laufrhythmus zu finden. Auf den Geröll- und Steilpassagen kam den Läufern das Wasser entgegen, ständig war höchste Aufmerksamkeit für das Setzen des nächsten Schritts gefordert.</p>
<p><div id="attachment_6207" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_swmbl_3.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_swmbl_3-195x260.jpg" alt="" title="Sen.-WM Berglauf - Ludwig Amarell" width="195" height="260" class="size-medium wp-image-6207" /></a><p class="wp-caption-text">Ludwig Amarell (li.) kurz vor dem Start der M/W 65 bis M/W 80</p></div>Es wurde alle 20 Minuten in Altersklassen gestartet, nur bei den ältesten Senioren/innen, welche die Wettbewerbe eröffneten, fasste man wegen der geringeren Teilnehmerfelder mehrere Jahrgänge zusammen. Insgesamt gingen knapp 100 Seniorinnen und etwa 370 Seniorenläufer an den Start. Die drei Thüringer Starter konnten sich alle im Vorderfeld ihrer Altersklasse platzieren und somit hervorragende Ergebnisse erlaufen.</p>
<p>Ludwig Amarell verpasste in der Altersklasse M75 bei 16 Startern als Vierter eine Medaille, war aber dennoch zufrieden: „Die Favoriten haben sich in meiner Altersklasse durchgesetzt, mit fast 4 Minuten war mein Rückstand auf einen Medaillenplatz doch schon beträchtlich. Aber auch der 4. Platz ist für mich ein Erfolg.“ sagte Amarell im Ziel. Für die 8-km-Bergstrecke benötigte er 1:14:37 h, während der Sieger Bruno Baggia aus Italien nach 1:08:21 h das Ziel auf dem Pilsko erreichte.</p>
<p>In der Altersklasse M45 kam Stephan Bayer bei 76 Startern nach 50:26 min als 14. ins Ziel. Gut 5 Minuten zuvor war mit Paul Sichermann (45:17 min) von der LG Kreis Ansbach der schnellste Bergläufer der gesamten Meisterschaft auf dem Gipfel. Leider fehlte der deutschen Mannschaft in dieser Altersklasse ein dritter guter Läufer, so dass es in der Teamwertung trotz der guten Einzelplatzierungen nur zu einem 7. Platz reichte.</p>
<p><div id="attachment_6208" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_swmbl_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_swmbl_2-561x374.jpg" alt="" title="Sen.-WM Berglauf - Start M 45" width="561" height="374" class="size-large wp-image-6208" /></a><p class="wp-caption-text">Wenige Meter nach dem Start der M/W 45, mit Startnummer 257 der spätere Weltmeister Paul Sichermann</p></div>
<p>Für Steffen Meyer (M40) war die Vorbereitungszeit auf diese Berglauf-Meisterschaft recht knapp, da er noch vor wenigen Wochen bei den Stadion-Europameisterschaften in Ungarn vorwiegend in den Gehwettbewerben aktiv war. Gerade deshalb freute auch er sich über den 8. Platz (51:36 min) bei 43 Startern: „Die ersten 6 Läufer haben sich schon zeitig abgesetzt, in den steilen Passagen hatte ich Probleme zu folgen. Die letzten Kilometer lief es dann wieder besser, da habe ich um jeden Platz gekämpft.“ analysierte er anschließend den Lauf. </p>
<p>Dass sich die Anstrengung um die bestmögliche Platzierung lohnte, zeigte sich bei Veröffentlichung der Team-Ergebnisse. In der engsten Mannschaftsentscheidung aller Altersklassen errang Steffen Meyer gemeinsam mit Siegfried Krischer (2., TSV Bayer 04 Leverkusen) und Roman Köhler (25., VfL Waldkaiburg) mit 35 Punkten (2./8./25.) die Bronzemedaille hinter Weltmeister Tschechien (33 Punkte), den Zweitplatzierten Slowaken (34 Punkte) und vor den Irischen Läufern (36 Punkte).</p>
<p>Den Organisatoren gelang es, eine würdige Berglauf-WM-Strecke zu präsentieren. Ob es notwendig ist, dass auch die ältesten Teilnehmer (M/W 80) bei solch einem schwierigen Kurs bis zum Gipfel gehen (an laufen ist in dem Alter bei den steilen Anstiegen nicht mehr zu denken), darüber sollte man bei den Verantwortlichen ernsthaft nachdenken. Denn wenn Teilnehmer nur noch gestützt durch fremde Hilfe den Gipfel erreichen, wie hier geschehen, hat das nur noch wenig mit einer Weltmeisterschaft zu tun.</p>
<p>Trotz aller Bemühungen der polnischen Gastgeber muss man weiterhin anmerken, dass sich bei dieser Meisterschaft in vielen Bereichen Mängel in der Organisation offenbarten. Vor allem auf die schlechten Witterungsbedingungen am Wettkampftag war der Veranstalter, insbesondere im Ziel, nur ungenügend vorbereitet.</p>
<p><div id="attachment_6211" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_swmbl_6.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_swmbl_6-260x195.jpg" alt="" title="Sen.-WM Berglauf - Gepäckabgabe" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-6211" /></a><p class="wp-caption-text">Gepäckabgabe am Start</p></div>Wie dort die Sportler im Ziel sprichwörtlich im Regen stehen gelassen wurden, war unverantwortlich. Bei Wind und strömendem Regen mussten die Läufer nach dem Zieldurchlauf, so wie im Ziel angekommen, frierend den total aufgeweichten 1,5-km-Schlussanstieg hinabsteigen. Erst dann konnten sie in der Berghütte aus mehreren Haufen gleich aussehender Beutel mit teilweise unkenntlich gewordenen Startnummern versuchen, ihre Wechselsachen zu finden, ehe es zu Fuß auf Wanderpfaden zurück zum Start ging.</p>
<p><a href="http://www.wmmrc2010.org/upload/file/unofficial_results.pdf">Ergebnisse</a></p>
<p><a href="http://www.wmmrc2010.org/en/foto.html">Fotos</a></p>
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		<title>Schiller-Staffellauf: Auf des Dichters Spuren durch den Matsch</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Fischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag erlebte der vom LAC Rudolstadt ausgetragene Staffellauf seine zweite Auflage. Noch im Dunkeln starteten die 32 Teams um 6 Uhr in Rudolstadt, um auf sehr anspruchsvollen Strecken die ca. 101 km über Jena und Weimar zurück nach Rudolstadt zurückzulegen. Dabei mussten die Läufer auf sieben Etappen ca. 2356 Höhenmeter bewältigen, wovon ein großer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag erlebte der vom LAC Rudolstadt ausgetragene Staffellauf seine zweite Auflage. Noch im Dunkeln starteten die 32 Teams  um 6 Uhr in Rudolstadt, um auf sehr anspruchsvollen Strecken die ca. 101 km über Jena und Weimar zurück nach Rudolstadt zurückzulegen.<span id="more-6197"></span> </p>
<p>Dabei mussten die Läufer auf sieben Etappen ca. 2356 Höhenmeter bewältigen, wovon ein großer Teil auf die ersten beiden Etappen fällt. Darunter waren enorm steile Abschnitte zu finden, wie der Anstieg zum ersten Wechsel an der Burgruine Schauenforst mit 29% Steigung oder der letzte der vier langen Anstiege auf der zweiten und mit 22,5 Kilometern längsten Etappe nach Maua bei Jena. Von dort aus ging es auf einer komplett neuen Strecke entlang der A4 und streckenweise auf der Baustelle des neuen Autobahnabschnittes hinauf nach Magdala und von dort auf einer recht flachen Etappe zum Schloss Belvedere in Weimar. Ab hier war der Streckenverlauf nach Blankenhain wieder fast wie im Vorjahr. Leider wurde hier jedoch anscheinend die Streckenmarkierung manipuliert, so dass viele Teams einen Umweg in Kauf nehmen mussten.</p>
<p>Auf dem vorletzten Abschnitt galt es dann, den mit 510 Metern höchsten Punkt der Strecke beim Luisenturm zu erklimmen. Von dort aus verlief die Strecke teilweise steil bergab zurück nach Rudolstadt, wo die Teams auf dem Marktplatz empfangen wurden und beim Rudolstädter Vogelschießen anschließend geehrt wurden.</p>
<p>Glücklicherweise blieb es während des gesamten Tages weitgehend trocken, jedoch hatten die vielen Niederschläge der vorherigen Tage die Strecke an vielen Stellen deutlich aufgeweicht, was den Läufern und Radbegleitern an den Wechselpunkten deutlich anzusehen war. An einer Stelle musste der Streckenverlauf noch kurzfristig geändert werden, da die ursprüngliche Strecke unter Wasser stand. </p>
<p>Für das &#8222;Missgeschick des Tages&#8220; sorgte Marcel Knape vom Laufteam Erfurt. Er lief auf der zweiten Etappe versehentlich entlang der Nordic-Walking-Strecke und bemerkte den Fehler erst, als er am Luisenturm (6. Wechselpunkt) ankam. Völlig erschöpft erreichte er dennoch nach 2:29:41 sein Ziel und hielt seine Staffel somit im Rennen.</p>
<p>Einen spannenden Zweikampf versprach das Duell der beiden Bestplatzierten des Vorjahres, dem Laufladen Jena und den X-Runners. Hier konnte der Laufladen Jena erneut knapp gewinnen. Nach 6:55:23 kamen sie mit mit knapp 19 Minuten Vorsprung vor den X-Runners (7:13:55) in Rudolstadt an. Dabei gewannen sie in der Männer-Wertung alle Einzeletappen. Die manipulierte Streckenmarkierung auf der fünften Etappe vor Oettern verhinderte womöglich aber einen knapperen Rennausgang. Platz drei ging mit über einer Stunde Rückstand an die Treffurter Sperrachen mit 8:12:05.</p>
<p>Bei den Mixed-Teams war nach dem Fauxpas von Knape der Rennausgang wieder völlig offen, jedoch konnten die anderen Läufer vom Laufteam Erfurt alle anderen Etappen in der Mixed-Wertung für sich entscheiden, so dass sie am Ende nach 8:47:11 Stunden mit deutlichem Vorsprung vor dem Team &#8222;Schiller&#8217;s HeiDü&#8220; (9:30:00) und den Friedrichrodaer Sonntagsläufern (9:36:50) ins Ziel kamen.</p>
<p>Von den beiden Frauen-Mannschaften konnten sich die Copacabana Läuferinnen in 9:43:00 vor den Schiller Girls (10:02:59) durchsetzen.</p>
<p>Bei der Siegerehrung auf dem Rudolstädter Vogelschießen wurden dann alle Teilnehmer mit Medaillen und Pralinen geehrt. Dort wurde auch angekündigt, bei der nächsten Auflage eine halbe Stunde später zu starten, damit die Startläufer im Hellen laufen können. Ebenfalls wurde zu einer Diskussionsrunde eingeladen, mit welcher der Lauf verbessert werden soll. Auffällig war dieses Jahr doch, dass sich mehr Leute als im Vorjahr verlaufen haben. Dies lag wohl auch an den Witterungsbedingungen, welche die Streckenmarkierungen teilweise merklich verblassen ließen. Auch hier gelobte der Veranstalter Besserung. </p>
<p><a href="http://www.schiller-staffel-lauf.de/">Internetseite des Veranstalters</a><br />
<a href="http://www.sportident.com/timing/ergebnis/ergstaffelkatkurz.php?wkid=20100828984561&amp;ref=&amp;art=">Ergebnisse</a></p>
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		<title>Jenaer Sommernachtslauf: Tostlebe siegt auf veränderter Strecke</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Fischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Freitagabend fand in der Jenaer Oberaue der 14. Sommernachtslauf statt. Dabei galt es beim 10 km langen Hauptlauf, 4 Runden durch den Paradiespark und das Sportzentrum an der Oberaue zu laufen. Die Strecke war im Vergleich zu den Vorjahren etwas verändert, da im Stadion gerade eine neue Tartanbahn verlegt wird. Dabei wurde hauptsächlich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitagabend fand in der Jenaer Oberaue der 14. Sommernachtslauf statt. Dabei galt es beim 10 km langen Hauptlauf, 4 Runden durch den Paradiespark und das Sportzentrum an der Oberaue zu laufen. Die Strecke war im Vergleich zu den Vorjahren etwas verändert, da im Stadion gerade eine neue Tartanbahn verlegt wird.<span id="more-6194"></span> Dabei wurde hauptsächlich auf asphaltierten Wegen gelaufen, die wenigen unbefestigten Abschnitte erwiesen sich jedoch als sehr matschig. Dem Titel der Veranstaltung gehorchend gönnten sich die andauernden Regenschauer über den gesamten Veranstaltungszeitraum eine Pause, nur kurzzeitig während des Hauptlaufes setzte leichter Nieselregen ein.</p>
<p>Traditionell waren die Schülerläufe (500 m, 1000 m und 2000 m) mit insgesamt 143 Teilnehmern recht gut besetzt, wobei die Sportvereine TuS Jena und Triathlon Jena dabei einen großen Anteil hatten. Weiterhin fand im Vorfeld ein Teamlauf mit 20 3er-Teams über 2,5 km statt. Hier siegte das Team vom LSV Lok Arnstadt in Besetzung von Lars Rößler, Peter Rodewald und André Fischer in 8:25.</p>
<p>Anschließend starteten Rößler und Rodewald noch beim 5-km-Lauf. Hier waren nur 18 Teilnehmer am Start und die Arnstädter kontrollierten das Tempo in der Spitzengruppe und konnten sich auf dem letzten Kilometer absetzen. Hinter diesen beiden, die zeitgleich nach 17:50 über die Ziellinie liefen, konnte sich im Schlussspurt der Jenaer Florian Krainhöfner (17:55) vor Marius Faber (17:57) durchsetzen.</p>
<p>Bei Hauptlauf über 10 km, Wertungslauf zum SaaleCup, musste die 2,5-km-Runde viermal zurückgelegt werden. Hier sortierte sich das mit 218 Teilnehmern gut besetzte Feld recht schnell und es konnten sich Steffen Tostlebe vom SV Blau-Weiß Bürgel und Remo Reichel vom 1. SV Gera von ihren Verfolgern absetzen. Tostlebe konnte sich am Ende in 31:58 vor Reichel (32:18) durchsetzen.  Auf Platz drei folgte mit deutlichem Rückstand der Triathlet Guido Wientges nach 34:06. Bei den Damen konnte Steffi Hürrich vom Laufladen Jena souverän in 41:07 gewinnen. Es folgten Anita Marquart vom HSV Weimar Triathlon in 43:20 und die Jenaerin Jana Schröder nach 43:33.</p>
<p>Alles in allem war der 14. Sommernachtslauf eine gelungene Veranstaltung. Für die moderate Startgebühr von sechs Euro erhielten die Teilnehmer des Hauptlaufes außerdem noch ein Funktions-T-Shirt und die Siegerehrungen wurden zeitnah durchgeführt. Einzig der Zieleinlauf, der am Rande des Stadions etwas schwierig einzusehen war, bereitete einigen Sportlern  kleinere Probleme. </p>
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		<title>Beerberg-Berglauf: Wintersportler dominierten</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 18:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Neidhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesen Samstag wurde zum 23. Mal der Beerberg-Berglauf in Suhl-Goldlauter ausgerichtet. Auf dem 6-km-Kurs, bei dem es 425 Höhenmeter bis zum Ziel am Beerberg zu bewältigen galt, wurden auch die Thüringer Berglaufmeister/innen ermittelt. Das war sicherlich auch ein Grund für das Rekordstarterfeld von 192 Läufer/innen. Traditionell kommen nach Goldlauter immer viele Skiläufer, um ihre Form [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Samstag wurde zum 23. Mal der Beerberg-Berglauf in Suhl-Goldlauter ausgerichtet. Auf dem 6-km-Kurs, bei dem es 425 Höhenmeter bis zum Ziel am Beerberg zu bewältigen galt, wurden auch die Thüringer Berglaufmeister/innen ermittelt. Das war sicherlich auch ein Grund für das Rekordstarterfeld von 192 Läufer/innen.<span id="more-6182"></span></p>
<p><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_bbl_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_bbl_2-561x374.jpg" alt="" title="Beerberglauf 2010 - Start" width="561" height="374" class="aligncenter size-large wp-image-6190" /></a></p>
<p>Traditionell kommen nach Goldlauter immer viele Skiläufer, um ihre Form für die bevorstehende Saison zu testen. In diesem Jahr war neben zahlreichen regionalen Wintersportlern auch die komplette koreanische Biathlon-Nationalmannschaft am Start. Wie in den Vorjahren sollten die Langläufer auch diesmal das sportliche Niveau deutlich mitbestimmen. </p>
<p><div id="attachment_6191" class="wp-caption alignright" style="width: 183px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_bbl_3.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/10_bbl_3-173x260.jpg" alt="" title="Beerberglauf 2010 - Roy Meingast" width="173" height="260" class="size-medium wp-image-6191" /></a><p class="wp-caption-text">Roy Meingast ist unterhalb des Gipfels bereits deutlich in Führung</p></div>Vom Start weg setzte sich eine Vierergruppe vom Feld ab, in der sich neben Seriensieger Roy Meingast (SC Steinbach-Hallenberg) noch Max Wohlleben, Thomas Wick (beide SC Motor Zella-Mehlis) und Alexander Fritsch (LSV Lok Arnstadt) befanden. Diese vier Läufer teilten auch die Podestplätze unter sich auf. Am Gipfel war es wieder Roy Meingast, der sich von seinen Verfolgern leicht absetzen konnte und somit seine Siegesserie nach 25:14 min fortsetzte. Im Zehn-Sekunden-Takt folgten dann Thomas Wick, Alexander Fritsch und Max Wohlleben auf den Plätzen.</p>
<p>Beachtlich war der 5. Gesamtplatz des erst sechzehnjährigen Nachwuchsbiathleten Philipp Horn vom SV Eintracht Frankenhain (26:37 min). Der dritte Platz in der Gesamtwertung bedeutete für Alexander Fritsch auch die Verteidigung seines Thüringer Berglaufmeistertitels bei den Männern. Als Gesamtsechster holte Arne Lorenz (USV Jena) den Vizemeistertitel in der Hauptklasse. Bronze ging an Lars Rößler (LSV Lok Arnstadt), der Gesamtelfter wurde. Ebenfalls unter die Top Ten konnte Stefan Neidhardt (Rennsteiglaufverein/ LG Süd) laufen. Damit erkämpfte er den Landesmeistertitel der Senioren M 35.</p>
<p>Die Frauenkonkurrenz wurde ebenfalls von Skiläuferinnen dominiert. In ganz starken 30:45 min gewann hier Julia Belger vom SC Kottmar. Zweite und gleichzeitig neue Thüringer Berglaufmeisterin der Frauen wurde Astrid Hartenstein vom 1. SV Gera. Sie benötigte 31:40 min für den schweren Bergkurs. Nach 32:49 min kam Lisa Voigt (WSV Oberhof) als drittschnellste Frau am höchsten Punkt des Rennsteiges an.</p>
<p>Neben der insgesamt sehr guten Beteiligung war es allerdings bedauerlich, dass einige Wertungsklassen der Meisterschaft gar nicht bzw. nur mit einem Starter/in besetzt waren. Großen Zuspruch hatten auch die Läufe der Schüler/innen über 1,1 bzw. 2,2 km. Auch hier stellten die regionalen Skivereine die Mehrzahl der Teilnehmer.</p>
<p>Die insgesamt sehr gute Organisation des erfahrenen Teams vom SWV Goldlauter hatte diesmal einen Wermutstropfen. Nach Problemen mit der Zeitnahme zog sich die Ergebnissauswertung ziemlich in die Länge, so dass die Mehrzahl der Aktiven zur eigentlichen Siegerehrung schon abgereist war.</p>
<p><a href="http://www.swvgoldlauter.de/index.php?id=10">Ergebnisse</a></p>
<p><iframe src="/wp-content/uploads/beerberglauf.htm" width="570px" height="480px" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" frameborder="0"></iframe></p>
<p><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/beerberglauf-hoehenprofil.jpg" alt="Höhenprofil vom Beerberglauf - 6 km" title="Höhenprofil vom Beerberglauf - 6 km" /></p>
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		<title>Kernberglauf: Mit 84 Jahren auf der 25-km-Strecke</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als sich in den 1970er Jahren in der DDR die Laufbewegung zu entwickeln begann, waren es spektakuläre Laufveranstaltungen, die wesentliche Impulse für einen raschen Aufschwung gaben. Was für die ganze Republik der Rennsteiglauf wurde, war für Jena der Kernberglauf. Der Herbstlauf über die Horizontalwege in den Kalkbergen des Saaletals besaß anfangs auch noch eine anspruchsvolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als sich in den 1970er Jahren in der DDR die Laufbewegung zu entwickeln begann, waren es spektakuläre Laufveranstaltungen, die wesentliche Impulse für einen raschen Aufschwung gaben. Was für die ganze Republik der Rennsteiglauf wurde, war für Jena der Kernberglauf. Der Herbstlauf über die Horizontalwege in den Kalkbergen des Saaletals besaß anfangs auch noch eine anspruchsvolle 50-Kilometer-Strecke. Sportler aus verschiedensten Disziplinen und Altersklassen gingen an den Start. Einige Berühmtheit erlangte dabei der Über-80-Jährige Jenaer Eduard Malkolm, der 1978 und 1979 die 25 Kilometer lief.<span id="more-6178"></span></p>
<p>Für den Rennsteiglauf liegen von damals statistische Erhebungen vor, die besagen, dass 1977 nicht mal 10% der Teilnehmer sich als Läufer bezeichneten, aber z. B. 17,3% &#8222;Spielsportler&#8220;, vor allem Fußballer waren. Der Altersdurchschnitt der Teilnehmer lag bei 40 Jahren. Siebzigjährige Starter waren die Ausnahme.</p>
<p>Einer, der bereits 1975 für Schlagzeilen auf dem Rennsteig gesorgt hatte, war der Jenaer Eduard Malkolm. Malkolm, Jahrgang 1895, meldete beim III. GutsMuths-Rennsteiglauf für die fast 100 Kilometer lange Strecke. Versuche der Organisatoren, ihn zu überzeugen, doch die 38 km lange Frauenstrecke zu laufen, lehnte er brüsk ab und verwies auf seine sportlichen Erfolge als Turner, Leichtathlet, Schlittschuhläufer und Faustballer. </p>
<p>So war er nach eigenen Angaben in den 1920er Jahren lettischer Landesmeister im Schlittschuhhoch- und -weitsprung und schlesischer Landesmeister im beidarmigen Speerwurf gewesen. Im Turnmehrkampf konnte er auf eine Vielzahl von Siegen verweisen und im Faustball gehörte er damals einer Altherrenmannschaft der BSG Motor Zeiss an, die auf allen Ebenen erfolgreich war. Sozusagen als Beweis seiner körperlichen Fitness führte er dem Mitarbeiter im Meldebüro des Rennsteiglaufs, das sich damals in der Jenaer &#8222;Muskelkirche&#8220; befand, gleich noch einen Handstand vor und lief einige Meter auf den Händen über die Laufbahn. </p>
<p>Was darauf erfolgte, ist schon mehrfach publiziert worden. In Kurzfassung: Malkolm hatte den Bus der Uni-Rennsteigläufer nach Schnepfenthal verpasst. Die Gruppe war schon früh losgefahren, da sie das Meldebüro besetzen musste. Am Abend tauchte er dann etwas erschöpft in der Salzmannschule auf und berichtete, dass er die mehr als 80 Kilometer mit dem Rad gefahren sei. Bis zum Start konnte er sich noch etwas ausruhen, denn es ging erst in der Nacht um ein Uhr los.</p>
<p>Da er keine Taschenlampe dabei hatte, verlor er nach knapp 20 Kilometern den Anschluss an die Rennsteigläufergruppe und ließ sich von Helfern an der Strecke überreden, sich bis zum Sonnenaufgang in einer Wanderhütte an der Strecke auszuruhen. Als er wieder aufwachte, war es noch immer dunkel. Da er niemanden in der Hütte wecken wollte, lief er einfach wieder los.</p>
<p>In Oberhof wurde es dann hell und er traf einige Menschen. Auf die Frage, wo denn die Rennsteigläufer langgerannt seinen, bekam er die Erklärung, dass diese bereits am Vortag durchgelaufen wären. Er hatte also mehr als 14 Stunden geschlafen! Kaum hörte er dies, drehte er um und lief zurück nach Schnepfenthal, wo er sein Rad untergestellt hatte. Mit dem fuhr wieder nach Jena. Am Montagvormittag stand er wieder bei den Organisatoren in der Muskelkirche und fragte, wo er denn seine Teilnehmerurkunde bekäme.</p>
<p>Beim Kernberglauf war er erfolgreicher, 1978 kam er auf der 25 Kilometer langen Strecke nach 5:21:31 ins Ziel und 1979 brauchte er für diese Strecke sogar nur 4:25:48.</p>
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		<title>Süddeutsche: Bestleistung für Astrid Hartenstein</title>
		<link>http://www.laufszene-thueringen.de/berichte/2010/suddeutsche-2</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 12:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drei Thüringer Läufer nahmen am vergangenen Wochenende an den Süddeutschen Meisterschaften in Schwäbisch Gmünd teil. Anders als bei den Meisterschaften der vergangenen Jahre gab es diesmal allerdings kein Edelmetall für Thüringen. Titelverteidiger Christian Biele fehlte in diesem Jahr bei den Titelkämpfen. Der Hindernisläufer vom Laufclub Erfurt hatte in den vergangenen beiden Jahren jeweils Gold über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Thüringer Läufer nahmen am vergangenen Wochenende an den Süddeutschen Meisterschaften in Schwäbisch Gmünd teil. Anders als bei den Meisterschaften der vergangenen Jahre gab es diesmal allerdings kein Edelmetall für Thüringen.<span id="more-6165"></span></p>
<p>Titelverteidiger Christian Biele fehlte in diesem Jahr bei den Titelkämpfen. Der Hindernisläufer vom Laufclub Erfurt hatte in den vergangenen beiden Jahren jeweils Gold über die 3000 Meter Hindernis gewonnen, in diesem Winter außerdem Silber über 3000 Meter in der Halle. Auch zu den anderen Laufdisziplinen der Männer traten keine Thüringer Läufer an.</p>
<p>Bei den Frauen war dagegen mit Astrid Hartenstein vom 1. SV Gera eine Thüringer Läuferin dabei. Sie absolvierte ein hartes Wettkampfprogramm, lief am Samstag sowohl die 1500 Meter als auch die 5000 Meter und trat am Sonntag noch zum 800-Meter-Finale an. In allen drei Rennen ging sie als amtierende Thüringer Meisterin ins Rennen.</p>
<p>In ihrem ersten Lauf über 1500 Meter zeigte sie die stärkste Leistung und kam in persönlicher Bestzeit von 4:35,28 Minuten als Fünfte ins Ziel. Damit steigerte die 23-Jährige ihren vier Jahre alten Hausrekord um rund 4 Sekunden. Nur drei Stunden später belegte sie über die 5000-Meter-Distanz ebenfalls Rang 5 und unterbot in 18:37,32 Minuten ihre Saisonbestzeit knapp. Zum Abschluss ihres Lauf-Dreikampfs belegte sie am Sonntag über die 800 Meter in 2:22,76 Minuten den 8. Rang.</p>
<p>In den Wettbewerben der B-Jugend traten zwei Thüringer Leichtathleten an. Philipp Reinhardt vom SV Einheit 1875 Worbis belegte über 800 Meter in 2:01,12 Minuten den 9. Platz in seinem Zeitlauf und wurde 10. in der Gesamtwertung. Über die 1500 Meter kam er in 4:18,34 Minuten auf Position 6 ins Ziel.</p>
<p>Ann Marie Engelhardt vom SV Creaton Großengottern wurde in 2:26,52 Minuten Gesamt-16. über die 800 Meter der weiblichen Jugend B.</p>
<p><a href="http://www.leichtathletik.de/results/3366_sueddt_schw_gmuend_21220810.htm">Ergebnisliste</a></p>
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