Stundenlauf 4: Doppelsiege für Senz und Rüdiger

Zum letzten Mal für dieses Jahr machten sich die Läufer beim vierten Lauf zur Barmer-Stundenlaufserie auf die Stadionrunde. Mit 82 Startern gab es nicht nur die beste Beteiligung in diesem Jahr, am Ende konnte auch noch ein Laufrekord erzielt werden.

Alexander Fritsch (Männer) und Lok-Vereinsvorsitzender Andreas Beck (M45) legten in der Halbstunden-Familienwertung 16.259 Meter zurück. Damit überboten Neffe und Onkel ihren Rekord aus dem Vorjahr um 513 Meter.

Mit 9098 Meter verpasste Fritsch seinen Einzelrekord nur um 46 Meter. Die zweitbeste Leistung des Halbstundenlaufes ging an Vielstarter Stefan Senz (Lok, Männer). Wie David Rüdiger (Lok, MJB) absolvierte er wiederholt Stunden- und Halbstundenlauf und konnte am Ende gleich zwei Pokale mit nach Hause nehmen. Mit 7460 Metern kam der erst zwölfjährige Eric Voßhage vom WSV Schmiedefeld die drittbeste Tagesleistung erzielen. Mit Schwester Nell (W11) sicherte er sich auch die Familienwertung in der Kombination männlich-weiblich (13.577 m).

Nells 6117 Meter bedeuteten zugleich die zweitbeste Leistung der weiblichen Starter. Nur Lena Thiele vom LSV 1971 Ilmenau (W13) war mit 6231 zurückgelegten Metern noch flotter unterwegs. Damit ließen die beiden jungen Läuferinnen den Erwachsenen, von denen Sonja Esche (Lok, W40) mit 6064 Metern folgte, keine Chance.

Im Stundenlauf hatte ein Arnstadt-Debütant die beste Leistung aufzuweisen. André Fischer (Männer) vom Basketballverein FSV Jena legte 15.904 Meter zurück. Mit 15.614 Metern folgte Tim Kowalsky (TSV Plaue, Männer), während sich der Marlishäuser Michael Herrmann (M50, 15.534 m) diesmal mit Rang drei begnügen musste. Bei den Damen war Gabi Thiele (W40) vom WSV Ilmenau mit 12.346 Metern wie fast immer der Konkurrenz weit enteilt.

Insgesamt konnte der LSV Lok Arnstadt bei seinen vier Laufveranstaltungen dieses Jahres 103 verschiedene Sportler begrüßen. Immerhin 61 von ihnen trugen sich in die Gesamtwertung ein, absolvierten also mindestens drei Starts. Da Alexander Fritsch nicht in der Gesamtwertung vertreten war, ging die beste Leistung im Halbstundenlauf mit 24.206 Metern auf das Konto von Stefan Senz, gefolgt von David Rüdiger mit 22.509 Metern und Marcel Will (WSSV Suhl, M15) mit 22.056 Metern.

Im Stundenlauf erzielte der Erfurter Mario Pawlik (M30) mit 46.406 Metern das beste Ergebnis vor Michael Herrmann (46.027 m) und Torsten Stelzner (WSV Ilmenau, M40, 45.821 m). Gabi Thiele legte 37.194 Meter zurück. Im Halbstundenlauf war Jasmin Will (WSSV Suhl, WJB) mit 18.641 Metern die Beste vor Sonja Esche (18.276) und Silvana Zetzmann (Veilsdorf, W14, 18.181 m).

Unser Dank gilt allen fleißigen, freiwilligen Helfer, Stadt und Kreis für die Bereitstellung der Pokale und der Barmer-Ersatzkasse, welche die Urkunden für alle vier Stundenläufe stiftete und natürlich allen Läuferinnen und Läufern für ihre Teilnahme.

2009 wird die 15. Serie aufgrund der frühen Sommerferien in Thüringen eher als gewohnt starten und an den Mittwochen 15. April, 20. Mai und 17. Juni sowie am Samstag, dem 5. September stattfinden. Wir würden uns freuen, viele Sportfreunde wieder im Jahn-Stadion begrüßen zu können.

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