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	<title>Laufszene Thüringen &#187; Steffen Meyer</title>
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	<description>Nachrichten und Reportagen von Läufern für Läufer</description>
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		<title>Vorschau: Deutsche Seniorenmeisterschaften 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr wird den leistungsorientierten Senioren ein umfangreiches Programm an nationalen Meisterschaften geboten. Traditionell haben dabei die Läufer mit ihren Wettkämpfen auf Bahn und Straße, im Gelände sowie am Berg die größte Auswahl. Um es vorweg zu nehmen, der Thüringer Leichtathletikverband ist innerhalb des DLV bei der Ausrichtung Deutscher Meisterschaften 2012 wieder führend, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr wird den leistungsorientierten Senioren ein umfangreiches Programm an nationalen Meisterschaften geboten. Traditionell haben dabei die Läufer mit ihren Wettkämpfen auf Bahn und Straße, im Gelände sowie am Berg die größte Auswahl.<span id="more-8840"></span></p>
<p>Um es vorweg zu nehmen, der Thüringer Leichtathletikverband ist innerhalb des DLV bei der Ausrichtung Deutscher Meisterschaften 2012 wieder führend, seit Jahren organisiert der TLV verschiedenste Leichtathletik-Meisterschaften auf hohem Niveau. Gerade vor dem Hintergrund, dass zum Jahreswechsel mehrere (!) Deutsche Meisterschaften für 2012 mangels Veranstaltern abgesagt wurden, soll dies ausdrücklich hervorgehoben werden. Und der DLV muss sich fragen lassen, warum immer weniger Vereine bereit sind, solche Meisterschaften durchzuführen. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.</p>
<p>Nun zum Meisterschaftsprogramm. Geändert hat sich seit diesem Jahr das Einstiegsalter zur Meisterschaftsteilnahme bei der Senioren-DM. Nach starken Protesten wurde „nur“ die Altersklasse M/W30 gestrichen und die Altersgruppe M/W35, wie bei internationalen Meisterschaften, als jüngste Altersklasse festgelegt. Positiv ist, dass im Zuge der Neuregelung diese Altersklasse nun auch ihre Meister außerhalb der Bahnwettkämpfe ermitteln kann, wo bisher die Titelkämpfe erst bei der M/W40 begannen.</p>
<p>Wie im Vorjahr finden die Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften als erste Meisterschaft des Jahres in der Erfurter Leichtathletikhalle statt. Am 3./4. März werden dort die Entscheidungen über 800 und 3000 Meter ausgetragen.</p>
<p>Eine Woche später, am 10. März ist Thüringen bereits wieder Ausrichter einer Deutschen Meisterschaft. Zum wiederholten Mal treffen sich die besten Crossläufer Deutschlands in Ohrdruf an der Goldberghalle, um ihre Meister zu ermitteln.</p>
<p>Die Deutschen Halbmarathonmeisterschaften organisiert wie im vergangenen Jahr der Hessische Leichtathletik-Verband am 15. April in Griesheim. Es wird wieder einen gemeinsamen Wertungslauf für alle Aktiven und Senioren/innen geben.</p>
<p>Auch die Deutschen 10.000-Meter-Meisterschaften übernahm der Hessische Leichtathletik-Verband, sie wurden für den 5. Mai nach Marburg vergeben. Seit vergangenem Jahr ermitteln alle Seniorenklassen bei dieser Veranstaltung ebenfalls ihre Besten.</p>
<p>Die Deutschen Berglauf-Meisterschaften 2012 sagte der DLV mangels Veranstalter Ende vergangenen Jahres ab. Mittlerweile liegt jedoch eine Bewerbung aus Unterharmersbach vor, über die der Verbandsrat am 24. Februar in Karlsruhe entscheidet. So sollten die Bergläufer (erstmals Aktive und Senioren gemeinsam bei einer Veranstaltung) doch noch ihre Meisterschaft bekommen.</p>
<p>Die Stadionmeisterschaften der Senioren I und II werden ab diesem Jahr zusammengeführt und finden vom 13.-15. Juli im Erfurter Steigerwaldstadion statt. Also erneut Heimvorteil für die thüringer Läufer über 800, 1500 oder 5000 Meter. Die für eine Teilnahme erforderlichen Mindestleistungen sind jedoch zu beachten. Alle Ausschreibungen der bis zum Sommer stattfindenden Meisterschaften findet man bereits auf der <a href="http://www.leichtathletik.de" target="_blank">DLV-Seite</a>.</p>
<p>Im Herbst gibt es abschließend ein umfangreiches Meisterschaftsprogramm für die Straßenläufer. Am 16. September ist Termin für die DM Straße 10 Kilometer in Nagold, am 6. Oktober treffen sich die 100-Kilometer-Läufer zu ihrer Meisterschaft in Hanau-Rodenbach. Beendet wird der Meisterschaftsreigen am 14. Oktober in München, wo die Läufer beim dortigen Stadtmarathon um Medaillen kämpfen.</p>
<p>Wie bereits 2011 ist zu beachten, dass der Meldetermin für nationale Meisterschaften  knapp 3 Wochen vor den Wettkampf liegt. Eine Nachmeldung ist unverändert bis wenige Stunden vor dem Wettbewerb möglich, allerdings in jedem Fall mit 100 € Nachmeldegebühr verbunden. Die Organisationsgebühren und das Meldeverfahren für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften sind der jeweiligen Ausschreibung zu entnehmen.</p>
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		<title>Laufkalender 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 06:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
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		<description><![CDATA[Um die Planung der neuen Laufsaison zu vereinfachen, hat laufszene-thueringen.de auch für dieses Jahr wieder einen umfangreichen Online-Laufkalender zusammengestellt, der seit Beginn des Jahres auf diesem Portal abrufbar ist. Noch fehlende Daten werden in den kommenden Wochen nachgetragen. Ergänzungen und Berichtigungen können per E-Mail an laufka&#108;end&#101;&#114;&#64;la&#117;f&#115;&#122;&#101;&#110;e-th&#117;&#101;r&#105;ngen.&#100;&#101; gesandt werden. laufszene-thueringen.de wünscht allen Läufereinnen und Läufern weiterhin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Planung der neuen Laufsaison zu vereinfachen, hat <em>laufszene-thueringen.de</em> auch für dieses Jahr wieder einen umfangreichen <a href="http://www.laufszene-thueringen.de/laufkalender">Online-Laufkalender</a> zusammengestellt, der seit Beginn des Jahres auf diesem Portal abrufbar ist. Noch fehlende Daten werden in den kommenden Wochen nachgetragen. Ergänzungen und Berichtigungen können per E-Mail an <a href="javascript:DeCryptX('mbvglbmfoefsAmbvgt{fof.uivfsjohfo/ef')">lau&#102;k&#97;&#108;&#101;nder&#64;&#108;au&#102;&#115;&#122;&#101;&#110;e&#45;&#116;&#104;&#117;&#101;&#114;i&#110;&#103;&#101;&#110;&#46;d&#101;</a> gesandt werden.</p>
<p><em>laufszene-thueringen.de</em> wünscht allen Läufereinnen und Läufern weiterhin viel Spaß beim Laufen, einen guten Start in die neue Saison, eine verletzungsfreie Vorbereitung auf die Laufhöhepunkte sowie insgesamt ein erfolgreiches Laufjahr.</p>
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		<title>Rückblick: Deutsche und internationale Seniorenmeisterschaften 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 20:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch im vergangenen Jahr gab es wieder zahlreiche nationale und internationale Meisterschaften für Seniorenläufer. Über die Ergebnisse der Thüringer Läufer berichteten wir im Laufe des Jahres bereits ausführlich. Bevor ein Ausblick auf die Großereignisse des Jahres 2012 gegeben werden soll, ein Rückblick auf die besten Ergebnisse des vergangenen Jahres. Deutsche Seniorenmeisterschaften Die ersten Meisterschaftsmedaillen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im vergangenen Jahr gab es wieder zahlreiche nationale und internationale Meisterschaften für Seniorenläufer. Über die Ergebnisse der Thüringer Läufer berichteten wir im Laufe des Jahres bereits ausführlich. Bevor ein Ausblick auf die Großereignisse des Jahres 2012 gegeben werden soll, ein Rückblick auf die besten Ergebnisse des vergangenen Jahres.<span id="more-8784"></span></p>
<p><strong>Deutsche Seniorenmeisterschaften</strong></p>
<p>Die ersten Meisterschaftsmedaillen des vergangenen Jahres wurden in der Halle vergeben. Im Februar war die Erfurter Leichtathletikhalle am Steigerwaldstadion Gastgeber der 10. Deutschen Senioren-Hallen-Meisterschaften. Aus thüringer Sicht wurden dabei einige sehr gute Leistungen erzielt. Remo Reichel vom 1. SV Gera lief zu zwei Medaillen in der Altersklasse M30. Die Silbermedaille gab es für ihn über 800 Meter (1:58,41 min), über 3000 Meter (8:48,25 min) wurde er sogar Deutscher Meister.</p>
<p>Bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften Anfang März im niedersächsischen Löningen trumpfte bei den Senioren der neu in die M50 aufgerückte Allrounder Stephan Bayer (Rennsteiglaufverein) auf. Der aus Mengersgereuth-Hämmern stammende Läufer konnte mit Silber seine erste Medaille bei Crossmeisterschaften erringen.</p>
<p>Im April bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften im südhessischen Griesheim blieben die Senioren Thüringer Vereine ohne Medaille. Trotzdem gab es für einen Thüringer Gold. Der 2011 für den LV Sachsen laufende Jürgen Tuch (Chemnitzer LV)  erkämpfte sich in einer starken Zeit von 1:16:58 Stunden den Altersklassensieg der 55-jährigen. Zuvor hatte der aus Ostthüringen stammende Läufer bereits die DM Halle über 3000 Meter in seiner Altersklasse gewonnen.</p>
<p>Und auch die 10.000-Meter-Meisterschaften am 7.Mai in Essen wurden zu einem Erfolgslauf für Tuch, wo er mit 36:24,10 Minuten seine Konkurrenten klar distanzierte. </p>
<p>Bereits das dritte Jahr in Folge war es Raimund Krauße (LV Einheit Greiz) zu verdanken, dass die Thüringer bei der Medaillenvergabe bei der DM Senioren im Berglauf nicht leer ausgingen. Nach Platz drei 2009 und der Silbermedaille 2010 kam er 2011 wieder als Dritter der AK70 ins Ziel.</p>
<p>Ende Juni fanden im nordrhein-westfälischen Ahlen die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen 30 bis 45 statt. Mit drei Medaillen landeten die Thüringer Läufer dabei einen großartigen Erfolg. Remo Reichel (1. SV Gera; AK30) konnte über 800 Meter (1:59,40 min) und 1500 Meter (4:05,24 min) beide Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft schaffte Sebastian Harz (SV Hermsdorf; AK30) zudem gleich den Sprung auf das Treppchen und sicherte sich in starken 15:31,08 Minuten die Silbermedaille auf der 5000-Meter-Strecke.</p>
<p>Bei der DM Senioren II (ab M/W 50) im westfälischen Minden erkämpfte Heidrun Müller vom Saalfelder LV auf der Mittelstrecke über 800 Meter (2:34:55 min) in der W50 den 3. Platz und blieb damit einzige Medaillengewinnerin Thüringens bei dieser Meisterschaft.</p>
<p>Den Abschluss der Meisterschaftsserie bildeten die Deutschen Straßenlaufmeisterschaften im September in Oelde, wo allerdings keine Thüringer Senioren antraten.</p>
<p>Damit errangen die Thüringer auf den Mittel- und Langstrecken sowie im Cross- und Berglauf 2011 drei Titel und insgesamt acht Medaillen (2010: 2 Titel, 9 Medaillen; 2009: 2 Titel, 10 Medaillen) und waren damit ähnlich erfolgreich wie in den vergangenen Jahren. </p>
<p><strong>Internationale Seniorenmeisterschaften</strong></p>
<p>An internationalen Seniorenmeisterschaften nahmen in diesem Jahr nur wenige Thüringer Läufer teil. Im Rahmen der Hallen-Europameisterschaften im belgischen Gent konnte Steffen Meyer (Rennsteiglaufverein) in der M40-Mannschaftswertung des Crosslaufs eine Bronzemedaille erringen. Bei den Straßenlauf-Europameisterschaften in Frankreich gab es für den mittlerweile auch bei den Gehern sehr erfolgreichen Ausdauerathleten im Deutschen M40-Team der Cross-Staffel Silber. Im kalifornischen Sacramento kamen bei der Senioren-WM noch einmal zwei Bronzemedaillen im Crosslauf in Einzel- und Mannschaftswertung der M45 hinzu.</p>
<p>Im italienischen Palluzza fand 2011 die 11. Weltmeisterschaft der Senioren im Berglauf statt, wo sich Raimund Krauße (LV Einheit Greiz) bei seiner ersten Teilnahme die Bronzemedaille der M70 sicherte, gleiches Edelmetall gab es für Hans-Günter Müller (Rennsteiglaufverein) in der Mannschaftswertung der M55.</p>
<p>Kommen also zu den acht Medaillen bei Deutschen Meisterschaften noch einmal sechs Mal Edelmetall unserer leistungsorientierten Seniorenläufer bei internationalen Wettkämpfen hinzu. Insgesamt eine recht erfolgreiche Bilanz für den Thüringer Laufsport. Im Gegensatz zu Nachwuchs- und Leistungssportbereich der Aktiven scheinen diese Leistungen im TLV aber keinen zu interessieren.</p>
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		<title>Hans-Günter Müller: „Wetten, ich gewinne den Rennsteiglauf!“</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 06:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[features]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Günter Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsteiglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der erfolgreichsten Thüringer Läuferlegenden ist Hans-Günter Müller aus Bedheim. Der für den Rennsteiglaufverein startende 58-jährige ist heute Lehrer für Physik am Gymnasium Georgianum Hildburghausen. 1967 kam er mit 14 Jahren zur Leichtathletik. Schon bald zeigte sich, dass sein größtes Talent im Mittel- und Langstreckenlauf lag. Folgerichtig war es nur eine Frage der Zeit, bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der erfolgreichsten Thüringer Läuferlegenden ist Hans-Günter Müller aus Bedheim. Der für den Rennsteiglaufverein startende 58-jährige ist heute Lehrer für Physik am Gymnasium Georgianum Hildburghausen. 1967 kam er mit 14 Jahren zur Leichtathletik. Schon bald zeigte sich, dass sein größtes Talent im Mittel- und Langstreckenlauf lag. Folgerichtig war es nur eine Frage der Zeit, bis er eine leistungssportliche Laufbahn beim ASK Potsdam einschlug.<span id="more-8624"></span></p>
<p>Die Umstellung auf die hohen Trainingsbelastungen gestaltete sich schwierig. Immer wieder warfen Verletzungen den ehrgeizigen Läufer in seinem Trainingsaufbau zurück. Zur damaligen Zeit hatten die Verantwortlichen nur wenig Geduld mit Athleten, die nicht in kürzester Zeit den Anschluss an die nationale und internationale Spitze schafften. Und so endeten bereits nach zweieinhalb Jahren die leistungssportlichen Ambitionen des damals 20-jährigen. „Ein 4. Platz bei den DDR-Juniorenmeisterschaften 1972 über 35 Kilometer war der einzig zählbare Erfolg in jener Zeit. Die Art und Weise, wie ich damals meine leistungssportliche Laufbahn beenden musste, hatte mir weh getan“ erinnert er sich rückblickend.</p>
<p>Während des folgenden Lehrerstudiums schloss sich Hans-Günter in Erfurt der Leichtathletikgruppe seiner Hochschule an. Mit freudbetontem Training erzielte er hier neue Bestleistungen über 400 und 800 Meter und wurde in 1:57,8 Minuten Studentenmeister über 800 Meter.</p>
<p>Mittlerweile an der polytechnischen Oberschule in Bedheim als Lehrer tätig, hörte er 1981 von einer Kollegin erstmals vom Rennsteiglauf. „Mein Ehrgeiz war geweckt und ich ließ mich auf die Wette ein, nicht nur 1982 mitzulaufen, sondern 1983 gar gewinnen zu wollen. Dabei wusste die Kollegin, die ihren Mann und mich im Mai 1982 zum Start nach Neuhaus brachte, nichts von meiner leistungssportlichen Vergangenheit. Als ich in Schmiedefeld als Sieger ankam, musste ich noch lange auf meine Wechselsachen warten. Sie hatte mit einer Laufzeit zwischen vier und fünf Stunden gerechnet und war noch längst nicht am Ziel“ weiß er von damals zu berichten.</p>
<p><div id="attachment_8626" class="wp-caption alignright" style="width: 182px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_hgm_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_hgm_2-172x260.jpg" alt="" title="HGM - RSL Zieleinlauf" width="172" height="260" class="size-medium wp-image-8626" /></a><p class="wp-caption-text">Zieleinlauf beim diesjährigen Rennsteiglauf</p></div> Im folgenden Jahr konnte Hans-Günter den Sieg beim Rennsteig-Marathon noch einmal wiederholen. Heute blickt er auf insgesamt 14 Teilnahmen am Rennsteiglauf zurück (elfmal Marathon, zweimal Halbmarathon, einmal Supermarathon). „Das ist vergleichsweise wenig“ betont er, „mir ist es aber wichtig, nur optimal vorbereitet an den Start zu gehen. Wenn man verletzt ist, sollte man einen Marathon nicht laufen“. Die Plätze zwei (1984) und drei (1988) im Marathon sowie Platz zwei 1993 im Halbmarathon vervollständigen seine Bilanz am Rennsteig.</p>
<p>Dass er in jener Zeit in der national Spitze des Landes mitlaufen konnte, belegen seine Medaillen bei DDR-Meisterschaften 1986 im Crosslauf sowie 1988 im 25 Kilometer Straßenlauf. „Die Ergebnisse zeigten, wozu ich fähig gewesen wäre und waren deshalb auch eine späte Genugtuung für mich“ fügt er hinzu. Seine Bestzeiten stehen heute für 10.000 Meter bei 30:15 Minuten (1973), Halbmarathon  bei 1:10:07 Stunden (1990) und Marathon bei 2:32 Stunden (1986).</p>
<p>In den Jahren nach der politischen Wende schloss sich der bodenständige Pädagoge den Läufern der SG Rödental an. Gemeinsam wurden sie viermal Deutscher Senioren-Mannschaftsmeister (AK40) im Cross- und Berglauf. 1998 feierte er seinen größten nationalen Erfolg bei den Senioren (AK45) mit dem Vizemeistertitel im Halbmarathon in sehr schnellen 1:10:32 Stunden.</p>
<p>2003 konnte er bei der Senioren-EM in 34:48 Minuten den Vizeeuropameistertitel im 10 Kilometer Straßenlauf der Altersklasse 50 erringen. Übrigens just hinter jenem Klaus Goldammer aus Berlin, der 1984 verhindert hatte, dass Hans-Günter Müller nach seinen Rennsteiglaufsiegen 1982 und 1983 zum dritten Mal auf dem Treppchen ganz oben stand.</p>
<p>Heute, da er schon längst nicht mehr mit den Schnellsten mithalten kann, ist der alte Ehrgeiz geblieben. „Ich versuche immer an meine derzeitige Leistungsgrenze zu gehen. Gelingt es mir, bin ich zufrieden. Ein wenig kann ich schon stolz darauf sein, dass ich so lange konstant leistungsfähig geblieben bin“ sagt er zu seinen sportlichen Zielen, „und dabei sollte man auch immer auf seine Gesundheit achten. Gemeinsam mit den anderen Läufern der LG Süd stehen beim Training Spaß und Freude am Laufen im Vordergrund“. </p>
<p>Mit Gleichaltrigen will er sich aber weiterhin im Wettkampf messen, am liebsten bei Landschafts- oder Bergläufen. Nachdem er vor zwei Jahren bereits bei der Senioren-Berglauf-WM einen zweiten Platz mit der Mannschaft erreichte, gewann er in diesem Jahr in der Teamwertung die Bronzemedaille. Den Rennsteig-Marathon finishte er im Mai als Altersklassensieger der M55 in 3:14:06 Stunden, was im Gesamtergebnis einen tollen 30. Platz bedeutete.</p>
<p><div id="attachment_8627" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_hgm_3.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_hgm_3-260x195.jpg" alt="" title="HGM" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-8627" /></a><p class="wp-caption-text">Schlüsselübergabe für das Elektro-Testauto</p></div> Aber Hans-Günter nimmt nicht nur sportliche Herausforderungen an. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit erneuerbaren Energien und versucht, auch seine Schüler und Mitmenschen dafür zu begeistern. Die Solaranlage auf dem Eigenheimdach ist für ihn schon selbstverständlich, besonders die Möglichkeiten der Photovoltaik interessieren ihn. Gerne hält er zu diesem Thema Vorträge, betreut Seminarfacharbeiten und beschäftigt sich mit seinen Schülern auch außerhalb des Unterrichts mit Anwendungen auf diesem Gebiet. Nach erfolgreicher Bewerbung ist er seit September bei E.ON Thüringer Energie Testfahrer eines Mitsubishi i-MiEV Elektroautos. Dieses betankt er natürlich mit „grünem“ Strom aus der eigenen Solaranlage…</p>
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		<title>Kernberglauf: Seiler und Willaschek souverän</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 08:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Nebel und Temperaturen nur wenig über 0 Grad gestartet, lachte im Ziel den Läufern der 35. Auflage des Jenaer Kernberglaufs die Sonne. Nach zwei Jahren mit widrigen Witterungsverhältnissen konnten sich die Organisatoren in diesem Jahr über sprichwörtlich „Goldenes Oktoberwetter“ freuen. Auch die Strecken waren nach dem Regen zu Wochenmitte gut abgetrocknet, so dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Nebel und Temperaturen nur wenig über 0 Grad gestartet, lachte im Ziel den Läufern der 35. Auflage des Jenaer Kernberglaufs die Sonne. Nach zwei Jahren mit widrigen Witterungsverhältnissen konnten sich die Organisatoren in diesem Jahr über sprichwörtlich „Goldenes Oktoberwetter“ freuen.<span id="more-8400"></span></p>
<p>Auch die Strecken waren nach dem Regen zu Wochenmitte gut abgetrocknet, so dass die Läufer beste Bedingungen vorfanden. Wegen Straßenbauarbeiten musste die Streckenführung in diesem Jahr an mehreren Stellen leicht abgeändert werden. Beide Umstände lassen daher einen Vergleich der Leistungen zu den Vorjahren anhand der Streckenzeiten nur bedingt zu.</p>
<p><div id="attachment_8402" class="wp-caption alignright" style="width: 183px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_3.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_3-173x260.jpg" alt="Christan Seiler siegt über 15 Kilometer vor Phillipp Heisch (l.) und Andrew Liston (r.)" title="KBL-Siegerehrung 15km" width="173" height="260" class="size-medium wp-image-8402" /></a><p class="wp-caption-text">Christan Seiler siegt über 15 Kilometer vor Phillipp Heisch (l.) und Andrew Liston (r.)</p></div> Mit der geänderten Streckenführung hatten viele Läufer nach 2,5 Kilometern ihre Probleme, als die Hauptstecken über 15 und 27 Kilometer von der üblichen Route abbogen, der 5-Kilometer-Jedermanns-Lauf aber auf der alten Streckenführung verblieb. Da hätten vorankündigende Kreidepfeile, wie sie ansonsten auf den Strecken sehr gut eingesetzt worden, sicher für mehr Klarheit gesorgt. Zum Glück konnte der Streckenposten schlimmeres weitgehend verhindern.</p>
<p>Beide Hauptläufe sahen bei den Männern klare Sieger, die sich schon frühzeitig von ihren Kontrahenten lösten. Über die 15 Kilometer gewann der 6-fache Rennsteiglaufsieger Christan Seiler von der LG Ohra-Hörselgas in 52:05 Minuten, der damit seinen insgesamt 5. Erfolg an den Kernbergen feierte. Ihm folgten im spannenden Kampf um Platz 2 Phillipp Heisch (LAC Erdgas Chemnitz,  54:14 min) und Andrew Liston (Salomon-Krofdorf Gleiberg, 54:26 min). Der Viertplatzierte Thomas Häusler (SV Hermsdorf, 54:40 min) vergab seine Chance auf den Podiumsplatz durch einen Start aus der „2. Reihe“, nach seiner Netto-Zeit (54:17 min; im Vergleich: Heisch 54:13 min, Liston 54:21 min) war er Drittschnellster…</p>
<p><div id="attachment_8403" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_2-173x260.jpg" alt="Phillip Willaschek beim Zieleinlauf nach 27 Kilometern" title="KBL-Zieleinlauf Willaschek" width="173" height="260" class="size-medium wp-image-8403" /></a><p class="wp-caption-text">Phillip Willaschek beim Zieleinlauf nach 27 Kilometern</p></div> Auf der 27 km Königsstrecke gab es einen noch klareren Einlauf. Hier wiederholte Phillip Willaschek (LC Erfurt/ LG Ohra-Hörselgas) seinen Erfolg aus dem Vorjahr und war dabei mit 1:36:11 Stunden um einiges schneller als vor Jahresfrist. Der gebürtige Berliner, den es im vergangenen Jahr beruflich nach Thüringen verschlug, wechselte zu Beginn des Jahres zur leistungsorientierten Laufgruppe des LC Erfurt und konnte am Kernberg sein gewachsenes Leistungsvermögen zeigen.</p>
<p>Um einen Podiumsplatz auf dieser Strecke kämpften lange Zeit der Greizer Thomas Drechsler (Team Erdinger Alkoholfrei/RC) und Manfred Berktold (Salomon/TV Hindelang), bis sie sich durch eine Unaufmerksamkeit zur Hälfte der Strecke verliefen und nach großem Umweg hoffnungslos zurückfielen. Die Gunst der Stunde nutzte Frank Wagner (Rennsteiglaufverein/ LG Süd). Bei den ersten Posten noch nicht unter den ersten Fünfzehn gezählt, arbeitete er sich im Laufe des Rennens immer weiter nach vorn und war &#8211; wie der Stadionsprecher – beim Zieleinlauf von seinem zweiten Platz (1:50:44 h) etwas überrascht. Auf Rang drei kam eine knappe Minute später Willi Hofmann (TSV Dresden, 1:51:40 h) ein.</p>
<p>Bei den Frauen setzte sich auf der 15 km Strecke Astrid Hartenstein durch. Die vielfache Thüringer Meisterin vom 1. SV Gera, in diesem Jahr DM-Finalistin über 1500 Meter in Kassel, lief dabei in guten 1:03:14 Stunden auf Gesamtrang 26 im Ziel ein. Aber auch die zweit- und drittplatzierten Läuferinnen Daniela Oemus (SV Blau-Weiß Bürgel, 1:04:25 h) und Nora Kusterer (SV Oberkollbach, 1:04:40 h) standen ihr nur wenig nach. Dabei gab es für beide ein Kuriosum bei der Altersklassen-Siegerehrung. Die Regelung der Gesamtsiegerermittlung nach Brutto-Zeit, Altersklassenwertung aber nach Netto-Zeitnahme führte dazu, dass beide hier die Plätze in der W20-Wertung (Kusterer 1:04:07 h;  Oemus 1:04:25 h) tauschten.</p>
<p>Im 27 Kilometer Rennen der Frauen siegte nach 2:01:22 Stunden die Thüringerin Stefanie Wiesmair vom Team SALOMON. Die 31-jährige aus Bad Salzungen, die in diesem Jahr mit einigen Verletzungen zu kämpfen hatte, war in den letzten Jahren bei vielen Läufen sehr erfolgreich und fügte ihrer tollen Bilanz einen weiteren Sieg hinzu. Durch ihre Teilname am Salomon-Trailrunning-Cup ist auch die zweitplatzierte Bayerin Ulrike Mayer-Tancic von der LG Telis Finanz Regensburg in Thüringen keine Unbekannte mehr. Als Vorjahressiegerin des Schneekopflaufs zeigte die W45-Starterin in 2:02:38 Stunden auch hier ihr Ausdauervermögen. Auf Rang 3 kam Anja Kerrutt (2:08:33 h) vom LTV Erfurt ins Ziel.</p>
<div id="attachment_8404" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_4.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11kbl_4-561x374.jpg" alt="Ehrung der Frauen über 27 Kilometer, in der Mitte die strahlende Siegerin Stefanie Wiesmair" title="KBL-Siegerehrung Frauen 27 km" width="561" height="374" class="size-large wp-image-8404" /></a><p class="wp-caption-text">Ehrung der Frauen über 27 Kilometer, in der Mitte die strahlende Siegerin Stefanie Wiesmair</p></div>
<p>Die Mannschaftswertung des Kernberglaufs gewann zum dritten Mal in Folge, diesmal mit der Idealpunktzahl 6 (6 Altersklassensiege auf den Hauptstrecken), das Team der LG Süd des Rennsteiglaufvereins vor dem Potsdamer Laufclub (13 Punkte) und dem Saalfelder LV (32 Punkte).</p>
<p>Insgesamt war die Veranstaltung wieder sehr gut organisiert, sah man bei Wettkämpfern und Organisatoren danach in viele zufriedene Gesichter. Mit über 1400 ausgegebenen Startnummern erreichte der diesjährige Lauf sein drittbestes Meldeergebnis in seiner Geschichte. Einschließlich der Kinderläufe kamen mit 1299 Läuferinnen und Läufern so viele wie noch nie in die Wertung.</p>
<p>Neben vielen Studenten, die in gesonderter Wertung einen Startanreiz finden, lebt der Lauf ähnlich wie der Rennsteiglauf von den vielen Traditionsläufern, die sich Jahr für Jahr im Saaletal treffen. Vier von ihnen haben dabei noch keinen Kernberglauf ausgelassen und waren bei allen 35 Auflagen dabei. Sich über all die Jahre so fit zu halten, auch das ist eine tolle Leistung.</p>
<p>Apropos tolle Leistung, nicht allen Teilnehmern ging es um Sieg und Bestleistungen. Der letzte Läufer, Gerhard Jenkis aus Hof, war das erste Mal in den Kernbergen dabei und äußerte sich nach dem Zieleinlauf sehr lobend über den Lauf. Lediglich mehr Bänke haben ihm auf der Strecke gefehlt, damit er die herrlichen Aussichten und die wunderschöne Herbstlandschaft noch besser hätte genießen können.</p>
<p><a href="http://results.davengo.com/?event=4e980ab663eafaf9b1d201df" target="_blank">Ergebnisse</a></p>
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		<title>Berglauf-WM Senioren: Bronze beim ersten Start</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 20:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Günter Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Amarell]]></category>
		<category><![CDATA[Raimund Krauße]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren-Berglauf-Weltmeisterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Im italienischen Palluzza fand in diesem Jahr die 11. Weltmeisterschaft der Senioren im Berglauf statt. Mit viel Mühe und hohem organisatorischen Aufwand waren die Italiener bemüht, den weltbesten Seniorenbergläufern beste Bedingungen für ihre Meisterschaften zu bieten. Mit am Start waren auch drei Thüringer Läufer, für die sich die Reise allemal lohnte. Paluzza befindet sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im italienischen Palluzza fand in diesem Jahr die 11. Weltmeisterschaft der Senioren im Berglauf statt. Mit viel Mühe und hohem organisatorischen Aufwand waren die Italiener bemüht, den weltbesten Seniorenbergläufern beste Bedingungen für ihre Meisterschaften zu bieten. Mit am Start waren auch drei Thüringer Läufer, für die sich die Reise allemal lohnte.<span id="more-8233"></span></p>
<p>Paluzza befindet sich in einem Berggebiet der Region Friaul Julisch Venetien, zwischen den karnischen Alpen und der österreichischen Grenze, eingefügt zwischen wunderschönen Bergen und reichen Wäldern. In der Bergläufer-Szene munkelte man im Vorfeld, dass das Streckenprofil nur eingeschrenkt als Berglauf bezeichnet werden sollte. </p>
<p>Eine Runde von knapp 5,5 km und einem maximalen Höhenunterschied von 125 m (Gesamthöhendifferenz der Runde: 310 m) war laut Ausschreibung für die Altersklassen bis 50 Jahre zweimal zu absolvieren, was zunächst wenig anspruchsvoll aussah. Doch dem war nicht so. Gleich nach dem Start auf dem Marktplatz ging es hinauf in die Berge. Und immer wieder hoch und runter, keine Zeit zum „Ausruhen“, Rundendurchlauf auf dem Markt und noch einmal das Gleiche. Bestimmt kein Berglauf, wie er in Deutschland üblich ist, aber äußerst kräftezehrend.</p>
<p>Durch ein schweres Gewitter während der Veranstaltung war die Strecke für die späteren Starter stark aufgeweicht, so dass die Ausrichter sogar kurzfristig mit Seilen reagieren mussten, an denen sich die Athleten festhalten konnten, um nach oben zu gelangen.</p>
<p>Sehr gut mit diesen Bedingungen kam Raimund Krauße (LV Einheit Greiz) zurecht. Der Dritte der diesjährigen Deutschen Berglaufmeisterschaften der Ak 70 konnte sich auch hier bei seiner ersten Teilnahme an einer Berglauf-WM nach 38:56 min die Bronzemedaille sichern und war damit mehr als zufrieden. Die zwei kurzen Runden dieser Altersklasse führten bei fast 370 Gesamthöhenmetern über 6,4 km.</p>
<p>Im gleichen Lauf wie Krause startete auch Ludwig Amarell (Rennsteiglaufverein/ LG Süd), der bisher fast keine Berglauf-WM ausließ. Er musste sich nach toller kämpferischer Leistung nach 48:50 min in der Ak 75 hinter einem italienischen Trio wie im Vorjahr mit dem medaillenlosen 4. Platz begnügen. </p>
<p>Mit einer Bronzemedaille in der Mannschaftswertung kehrte Hans-Günter Müller (Rennsteiglaufverein/ LG Süd) aus Italien zurück. Auf seiner 8,7 km Strecke mit einem Gesamthöhenunterschied von knapp 500 m war er nach 47:59 min als 24. der zweitbeste Deutsche der Ak 55.</p>
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		<title>LM Straßenlauf: Schnellster &#8222;Krengeljäger&#8220; gesucht</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 10:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Krengeljäger- Lauf]]></category>
		<category><![CDATA[LM 10 Kilometer]]></category>
		<category><![CDATA[LM Straßenlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringer Landesmeisterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. Oktober findet in Worbis erstmals der Krengeljäger- Lauf statt. Der &#8222;Krengeljäger&#8220; ist eine Art „Wahrzeichen“ der Stadt Worbis. Eingebettet in die Veranstaltung ist in diesem Jahr die Thüringer Landesmeisterschaft Straße. Dieser neue Lauf durch die Worbiser Innenstadt soll in den nächsten Jahren zur Tradition werden. Die kürzlich erschienene Ausschreibung auf der Internetseite des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Oktober findet in Worbis erstmals der Krengeljäger- Lauf statt. Der &#8222;Krengeljäger&#8220; ist eine Art „Wahrzeichen“ der Stadt Worbis. Eingebettet in die Veranstaltung ist in diesem Jahr die Thüringer Landesmeisterschaft Straße. Dieser neue Lauf durch die Worbiser Innenstadt soll in den nächsten Jahren zur Tradition werden. Die kürzlich erschienene Ausschreibung auf der Internetseite des SV Einheit 1875 Worbis lässt einige Fragen offen. Darüber sprach „Laufszene Thüringen“ mit Gerhard Senitz, Abteilungsleiter Leichtathletik des SV Einheit 1875 Worbis.<span id="more-8189"></span></p>
<p><em>Der Termin für den Lauf wurde um eine Woche auf das erste Oktoberwochenende verschoben, warum?<br />
</em><br />
In Absprache mit dem TLV haben wir uns entschlossen, den Termin um eine Woche nach hinten zu verlegen, da am ursprünglichen Termin der Papstbesuch stattfindet. Dieser verweilt am Freitag im 10 km entfernten Etzelsbach und einen Tag später in Erfurt. Dadurch kommt es zu zahlreichen Sperrungen der Straßen und teilweise auch der A38, so dass Worbis für viele Läufer schlecht zu erreichen wäre. Weiterhin sind für diese Tage auch die Polizei und auch das DRK beim Papstbesuch im Einsatz und wir könnten die medizinische Absicherung nicht gewährleisten. Zum anderen werden gerade hier im katholischen Eichsfeld einige Läufer und auch viele Zuschauer an diesem Tag zum Papst pilgern.</p>
<p><em>Dass der Veranstalter eines Laufes bereits bei der ersten Auflage mit der Austragung der Landesmeisterschaft beauftragt wird, ist ungewöhnlich, wie kam es dazu?</em></p>
<p>Der SV Einheit 1875 Worbis hat sich um die Ausrichtung der Thüringer  Landesmeisterschaften Straße beworben und den Zuschlag bekommen. Da zur gleichen Zeit in der Region nicht mehr viele Volksläufe angeboten werden, haben wir uns entschlossen, den 1. Krengeljäger- Lauf ins Leben zu rufen, um allen Läufern, die bei den Landesmeisterschaften nicht startberechtigt sind, die Teilnahme zu ermöglichen. So können dann z.B. auch Läufer aus dem benachbarten Niedersachsen gemeinsam mit den Teilnehmern der Thüringer LM starten. Wenn der Lauf gut angenommen wird, soll er künftig jährlich beim Stadtfest eingegliedert werden.</p>
<p><em>In der Ausschreibung auf eurer Vereinsseite findet sich kein Hinweis auf die Beschaffenheit der Strecke, was erwartet die Läufer?<br />
</em><br />
Die Läufer erwartet eine 1- bzw. 2 km lange Rundstrecke durch unsere schöne Innenstadt Worbis, die mehrmals absolviert werden muss. Die Strecke ist relativ flach gehalten, nur an einer Stelle gibt es eine leichte Ansteigung. Kopfsteinpflaster und Asphalt wechseln sich auf der Strecke ab, es gibt aber keine engen Kurven, so dass sich die Strecke gut laufen lässt.<br />
Für alle Läufer wird am Ziel Wasser und Tee kostenlos zur Verfügung gestellt. Beim 10 km- Lauf wird außerdem auf der Stecke Wasser angeboten.</p>
<p><em>Ist die Strecke amtlich vermessen und die erzielten Zeiten damit bestenlistenfähig?</em> </p>
<p>Ja, unsere Laufstrecke wurde amtlich vermessen und die erzielten Ergebnisse können in die Bestenliste aufgenommen werden.</p>
<p><em>Alle Teilnehmer der Landesmeisterschaft melden üblicherweise an den Thüringer Leichtathletik-Verband (TLV), der die Meldungen an den Ausrichter weiterleitet. Im Frühjahr gab es bei den Landesmeisterschaften Berglauf Irritationen, da der Ausrichter parallel dazu von den Vereinen eine weitere Meldung direkt an den Veranstalter forderte. Wie ist es hier?</em></p>
<p>Die Teilnehmer der Landesmeisterschaften müssen sich wie gewohnt fristgerecht über die Geschäftsstelle des TLV anmelden. Ein gleichzeitiges Anmelden beim ausrichtenden Verein ist nur erforderlich, wenn sie auch in die Wertung des Krengeljäger- Laufes gelangen wollen. In diesem Fall ist zusätzlich die Startgebühr des Volkslaufes zu entrichten. Die Starter des 1. Krengeljäger- Laufes müssen sich nicht über den TLV, sondern direkt beim Veranstalter anmelden.</p>
<p><em>Für die Meisterschaftsläufer ist am 20. September Meldeschluss beim TLV. Wann endet die Vormeldefrist für die Volksläufer?</em></p>
<p>Die Volksläufer können sich bis Dienstag, 27.09.2011 unter leichtathletik.sv-einheit-1875-worbis.de anmelden. Danach ist die Anmeldung bis 30 min vor dem Start bei Zahlung einer Nachmeldegebühr möglich.</p>
<p><em>Es gibt jedes Wochenende mehrere Volksläufe in Thüringen und Umgebung. Warum sollen sich die Läufer an diesem Wochenende gerade für den Krengeljäger- Lauf entscheiden?</em></p>
<p>Worbis bietet mit seinen zahlreichen Sportmöglichkeiten beste Vorraussetzungen, sich in vielfältigster Weise zu betätigen. Im SV Einheit 1875 Worbis trainieren und engagieren sich über 900 Mitglieder. Das Laufen gehört seit Jahrzehnten zur Tradition. Jährlich bietet der Verein mehrere Läufe an, die von Läufern, auch über die Grenzen des Eichsfelds hinaus, gut angenommen werden. Durch die Teilnahme am 1. Krengeljäger- Lauf haben die Läufer die Möglichkeit auch einmal  die wunderschöne Innenstadt von Worbis kennen zu lernen. Kulturell wird die Veranstaltung durch die Werbegemeinschaft umrahmt. Auch nach dem Lauf bietet das landschaftlich schön gelegene Worbis zahlreiche Möglichkeiten, so z.B. den Bärenpark, die Burg Bodenstein und vieles andere mehr, um noch länger zu verweilen.</p>
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		<title>Beerberg-Berglauf: Wintersportler vorn</title>
		<link>http://www.laufszene-thueringen.de/berichte/2011/beerberg-berglauf-wintersportler-vorn</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 21:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beerberg-Berglauf]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Stiebritz]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Brandt]]></category>
		<category><![CDATA[Constanze Blum]]></category>
		<category><![CDATA[Lisa König]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Kühlmann]]></category>
		<category><![CDATA[Viktoria Carl]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wetterumschwung zum Wochenende kam den meisten Läufern des Beerberg-Berglaufs gerade recht. Denn der 6-km-Kurs von Suhl-Goldlauter hinauf zu Thüringens höchstem Gipfel bietet nur wenig Schatten. So fand am Samstag die 24. Auflage des traditionsreichen Laufs bei bewölktem Himmel und angenehmen Temperaturen statt. Auf den wenigen Passagen über Wald und Wiese waren die Wege wegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wetterumschwung zum Wochenende kam den meisten Läufern des Beerberg-Berglaufs gerade recht. Denn der 6-km-Kurs von Suhl-Goldlauter hinauf zu Thüringens höchstem Gipfel bietet nur wenig Schatten. So fand am Samstag die 24. Auflage des traditionsreichen Laufs bei bewölktem Himmel und angenehmen Temperaturen statt.<span id="more-8147"></span></p>
<p>Auf den wenigen Passagen über Wald und Wiese waren die Wege wegen des nächtlichen Regens aufgeweicht, ansonsten herrschten gute Streckenbedingungen auf den 427 Höhenmetern. Das Starterfeld war wesentlich kleiner als im Vorjahr, als hier die Thüringer Meister im Berglauf ermittelt wurden. Freute sich vor Jahresfrist der Veranstalter noch über ein Rekordstarterfeld von fast 200 Läufer/innen, fanden sich in diesem Jahr nur knapp 50 Bergläufer an der Startlinie zum Hauptlauf ein.</p>
<p><div id="attachment_8148" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_bbl_1.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_bbl_1-260x195.jpg" alt="" title="11_bbl_1" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-8148" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas Kühlmann (Mitte) gewinnt den Beerberg-Berglauf</p></div> Darunter wieder einige Skiläufer, die traditionell bei dieser Gelegenheit ihre Form für die bevorstehende Saison testen. Da in diesem Jahr der Seriensieger der Vorjahre, Roy Meingast (SC Steinbach –Hallenberg) diesmal nicht startete, wurde ein neuer Sieger gesucht. </p>
<p>Und wieder setzte sich ein Skiläufer durch. Als Erster erreichte Thomas Kühlmann vom Nordischen Skiverband Wernigerode in 26:08 min den Gipfel. Er ist auch in Läuferkreisen kein Unbekannter mehr, beim Rennsteiglauf-Halbmarathon belegte er in diesem Jahr den 6. Platz.</p>
<p>Lange Zeit dicht auf den Fersen blieb ihm Christoph Brandt (SV TU Ilmenau, 26:22 min), der als Zweiter vor Christian Stiebritz (SWV Goldlauter-Heidersbach, 27:07 min) im Ziel einlief. Auch bei den Frauen dominierten die Wintersportlerinnen. Hier gewann die erst 16-jährige Nachwuchsathletin Viktoria Carl (31:24 min) vor der Altmeisterin Constanze Blum (beide SC Motor Zella-Mehlis, 32:42 min) und Lisa König (34:55 min) vom SC Steinbach-Hallenberg.</p>
<p><div id="attachment_8149" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_bbl_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_bbl_2-260x173.jpg" alt="" title="11_bbl_2" width="260" height="173" class="size-medium wp-image-8149" /></a><p class="wp-caption-text">Bei den Schülerläufen wurde um jeden Platz gekämpft</p></div> Die Läufe der Schüler/innen über 1,1 bzw. 2,2 km fanden guten Zuspruch und waren mit insgesamt 89 Teilnehmern sogar stärker besetzt als der Hauptlauf. Die regionalen Skivereine stellten dabei wie im Vorjahr die Mehrzahl der Teilnehmer.</p>
<p>Die Organisatoren des SWV Goldlauter hatten mit ihrer langjährigen Erfahrung die Veranstaltung bestens im Griff. Die Teilnehmer wurden gut versorgt, die Bratwurst hat geschmeckt und die Siegerehrungen konnten nach dem Lauf zügig durchgeführt werden. Bleibt zu hoffen, dass sich zum 25. Jubiläum des Laufs im nächsten Jahr wieder mehr Läufer am Fuße des Beerbergs einfinden.</p>
<p><a href="http://www.swvgoldlauter.de/">Ergebnisse</a></p>
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		<title>LM Straße: Terminänderung</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 12:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[10 Kilometer]]></category>
		<category><![CDATA[3 Kilometer]]></category>
		<category><![CDATA[Landesmeisterschaften Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringer Landesmeisterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Thüringer Leichtathletikverband gibt heute auf seiner Internetseite offiziell eine Terminänderung für die Landesmeisterschaften Straße in Worbis bekannt. Demnach werden die Meisterschaften vom Samstag, dem 24. September 2011 um eine Woche auf Samstag, den 1. Oktober 2011 verlegt. Der Meldeschluss ist nun Dienstag, der 20. September 2011. Auch der Zeitplan wurde gändert. Die Veranstaltung beginnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Thüringer Leichtathletikverband gibt heute auf seiner Internetseite offiziell eine Terminänderung für die Landesmeisterschaften Straße in Worbis bekannt. Demnach werden die Meisterschaften vom Samstag, dem 24. September 2011 um eine Woche auf Samstag, den 1. Oktober 2011 verlegt. Der Meldeschluss ist nun Dienstag, der 20. September 2011.<span id="more-8001"></span></p>
<p>Auch der Zeitplan wurde gändert. Die Veranstaltung beginnt jetzt bereits 13.30 Uhr mit dem Schülerlauf über 3 Kilometer, um 15.30 Uhr erfolgt der Start des 10-Kilometer-Hauptlaufs. Die neue <a href="http://www.tlv-sport.de/autlmst.pdf">Ausschreibung</a> kann im TLV-Internetportal nachgelesen werden. Wie zu erfahren war, steht die Terminverschiebung im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Papst-Besuch am letzten Septemberwochenende in Thüringen. Schon im Frühjahr wurde daher der Termin geändert, jetzt aber erst bekannt gemacht.</p>
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		<title>10 Meilen &#8222;Rund um Albrechts&#8220;: Wiederbelebung einer Tradition</title>
		<link>http://www.laufszene-thueringen.de/berichte/2011/10-meilen-rund-um-albrechts-2</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 22:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Meyer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[10 Meilen Rund um Albrechts]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Baumbach]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Freimuth]]></category>
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		<category><![CDATA[Tony Baumbach]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur 900-Jahrfeier des Suhler Ortsteils Albrechts organisierte die SV Jugendkraft Albrechts eine scheinbar neue Laufveranstaltung, die jedoch an eine lange Tradition erinnerte. Bereits im Jahr 1961, zum 850-jährigen Bestehen des Ortes, fand der erste 25-km-Lauf „Rund um Albrechts“ statt. Historischer Hintergrund der Durchführung war damals nicht nur das Ortsjubiläum der 1000-Seelengemeinde. Der Albrechtser Lauf galt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur 900-Jahrfeier des Suhler Ortsteils Albrechts organisierte die SV Jugendkraft Albrechts eine scheinbar neue Laufveranstaltung, die jedoch an eine lange Tradition erinnerte. Bereits im Jahr 1961, zum 850-jährigen Bestehen des Ortes, fand der erste 25-km-Lauf „Rund um Albrechts“ statt. Historischer Hintergrund der Durchführung war damals nicht nur das Ortsjubiläum der 1000-Seelengemeinde.<span id="more-7996"></span></p>
<p>Der Albrechtser Lauf galt damals auch als Ersatz für den Brockenlauf, der nach 1960 wegen seinem Streckenwendepunkt auf dem Brocken, der sich im unmittelbaren Grenzgebiet zwischen Ost- und Westdeutschland befand, nicht mehr durchgeführt werden durfte. Den Lauf, der mehrfach in der Streckenführung und -länge geändert wurde, gab es 30 Jahre, ehe sich die Veranstalter Anfang der 90-er Jahre durch die Wende nicht mehr in der Lage sahen den Lauf abzusichern und so diese Lauftradition endete.</p>
<div id="attachment_8051" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rua_01.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rua_01-561x228.jpg" alt="Auf dem Hundesportplatz musste so manches Hindernis überwunden werden" title="Rund um Albrechts" width="561" height="228" class="size-large wp-image-8051" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Hundesportplatz musste so manches Hindernis überwunden werden</p></div>
<p>Nun kam es am vergangenen Wochenende für die Teilnehmer der 10 Meilen &#8222;Rund um Albrechts&#8220; zu einer Neuauflage mit einem Lauferlebnis der besonderen Art. Auf einem 16-km-Kurs mit insgesamt 700 Höhenmetern waren drei Hindernisse eingebaut, die den Läufern ordentlich zusetzten. Die „Rotwand“ &#8211; 80 Höhenmeter auf 250 Meter Länge &#8211; wartete nach 3 Kilometern, der Hindernisparcours auf dem Hundesportplatz bei Kilometer 13 und kurz danach die Durchquerung des „Albrechtser Wassers“ am tiefsten Punkt der Strecke nach 14 Kilometern. </p>
<p><div id="attachment_8053" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rua_02.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rua_02-260x195.jpg" alt="Die Durchquerung des &quot;Albrechtser Wasser&quot; sorgte für nasse Füße" title="Rund um Albrechts" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-8053" /></a><p class="wp-caption-text">Die Durchquerung des &quot;Albrechtser Wasser&quot; sorgte für nasse Füße</p></div> Alle Hindernisse konnten über einen Chickenway in Form einer Streckenverlängerung umgangen werden. Natürlich bestand der Ehrgeiz der meisten Teilnehmer darin, die Hindernisse zu überwinden, wer aber keine ordentliche Fitness mitbrachte, dem konnte die Strecke schon zur Qual werden. Die “Rotwand“, selbst von den Besten nicht im Laufschritt bezwingbar, sorgte noch lange für richtig schwere Beine bei weiter steigender Strecke. Das Hürdenüberqueren und andere Hindernisse auf dem Hundesportplatz brachte viele an den Rand ihrer Kräfte, und das Steingeröll beim Queren des „Albrechtser Wassers“ forderte noch einmal vollste Konzentration, bevor es in nassen Schuhen dem Ziel entgegen ging. </p>
<p>51 Männer und 6 Frauen stellten sich der Herausforderung. Wie bei der Laufpremiere vor 50 Jahren verliefen sich auch diesmal die Führenden (durch parkende Autos wurde ein wichtiges Hinweisschild umgestoßen). So war der Weg frei für Matthias Franke von der LG Süd des Rennsteiglaufvereins, der bei sonnigen 24 Grad mit den Bedingungen bestens zu recht kam und als Erster nach 1:18:23 Stunden das Ziel erreichte. Bei der Frauen war Petra Krüger aus Suhl nach 1:33:16 Stunden die Schnellste. </p>
<p><div id="attachment_8054" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rua_03.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/11_rua_03-260x195.jpg" alt="Für viele Teilnehmer stand der Spaß am Lauf im Vordergrund" title="Rund um Albrechts" width="260" height="195" class="size-medium wp-image-8054" /></a><p class="wp-caption-text">Für viele Teilnehmer stand der Spaß am Lauf im Vordergrund</p></div> Wem die Strecke allein zu schwer erschien, konnte sich auch zu einer Vierer-Staffel zusammenschließen. So gab es 8 Staffeln (4x Männer, 2x Frauen, 2x Mix), von denen die Mix-Staffel „Die Baumbachs“ (Anja, Christiane, Partick und Tony Baumbach) nach 1:22:03 Stunden als Erste finishte. </p>
<p>Das Organisationsteam um Christian Freimuth gab sich in der Vorbereitung viel Mühe. Die Veranstalter hatten den Mut, etwas Neues zu wagen, womit man sich aus der Masse der Läufe hervorheben kann. Wie bei jeder Laufveranstaltung, die (nach langer Zeit) das erste Mal durchgeführt wird, konnte nicht alles auf Anhieb klappen. Einiges an Verbesserungspotenzial hat man schon selbst erkannt, nun wird die Meinung der Läufer erfragt.</p>
<p>Der Verein hofft auf reichlich Teilnehmer-Feedback. Dann soll entschieden werden, ob es im nächsten Jahr eine Neuauflage des Laufs gibt. Also falls ihr nächstes Jahr im Laufkalender diese Veranstaltung wieder entdeckt und eine echte Herausforderung sucht, kommt nach Albrechts, hier findet ihr sie!</p>
<p><a href="http://jugendkraft.alfahosting.org/10meilen/ergeb.html">Ergebnisse</a></p>
<p>Die Veröffentlichung der Fotos erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Festkomitees.</p>
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