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	<title>Laufszene Thüringen &#187; Hans-Georg Kremer</title>
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	<description>Nachrichten und Reportagen von Läufern für Läufer</description>
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		<title>Rennsteiglauf: Spitzenposition gehalten</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 16:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsteiglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die am Samstag stattfindende Mitgliederversammlung des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins kann auf ein gutes Jahr zurückblicken. Nach ersten Auswertungen in der Lauffachpresse, die seit Jahren von Sportwissenschaftlern der Uni Jena ausgewertet wird, konnten sich die drei Hauptstrecken des Rennsteiglaufs deutschlandweit unter den Top Ten platzieren. Der Supermarathon (72,7km) ist bei insgesamt 2011 Zieleinläufen mit deutlichem Abstand auf Platz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die am Samstag stattfindende Mitgliederversammlung des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins kann auf ein gutes Jahr zurückblicken. Nach ersten Auswertungen in der Lauffachpresse, die seit Jahren von Sportwissenschaftlern der Uni Jena ausgewertet wird, konnten sich die drei Hauptstrecken des Rennsteiglaufs deutschlandweit unter den Top Ten platzieren.<span id="more-8597"></span></p>
<p>Der Supermarathon (72,7km) ist bei insgesamt 2011 Zieleinläufen mit deutlichem Abstand auf Platz eins gelandet. Der Marathon (43,5km) hat mit 2812 Läuferinnen und Läufern Platz fünf und der Halbmarathon (21,1km) mit 5883 Aktiven Platz sechs erreicht.</p>
<p>Insgesamt waren bei allen Lauf-, Walking- und Wanderstrecken 14418 Sportler auf dem Rennsteig dabei. Mit derzeitig über 4500 Anmeldungen für den Jubiläums-Rennsteiglauf 2012, der am 12. Mai stattfinden wird, hat dieser schon über 500 Anmeldungen mehr als im gleichen Zeitraum 2011. Besonders auffällig ist die Zunahme bei der Königsstrecke, die zur Zeit nach den Meldungen vor dem Rennsteig-Marathon liegt.</p>
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		<title>Kernberglauf: 1000. Meldung diese Woche erwartet</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 21:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kernberglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den 35. Jenaer Kernberglauf am 15. Oktober 2011 erwarten die Organisatoren um Dr. Peter Losso diese Woche noch die 1000ste Anmeldung. Der aktuelle Meldestand hat die 950 bereits überschritten. Davon sind über 400 Meldungen aus Jena und die Thüringer insgesamt stellen 73% der Teilnehmer. Die Sachsen sind die zweitgrößte Landsmannschaft mit 83 Läuferinnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den 35. Jenaer Kernberglauf am 15. Oktober 2011 erwarten die Organisatoren um Dr. Peter Losso diese Woche noch die 1000ste Anmeldung. Der aktuelle Meldestand hat die 950 bereits überschritten. Davon sind über 400 Meldungen aus Jena und die Thüringer insgesamt stellen 73% der Teilnehmer.<span id="more-8305"></span></p>
<p>Die Sachsen sind die zweitgrößte Landsmannschaft mit 83 Läuferinnen und Läufer, gefolgt von Sachsen-Anhalt (27) und Brandenburg und Bayern mit je 25. Außer Bremen und dem Saarland sind alle Bundesländer in den Meldelisten vertreten. Für die 15km-Strecke, die mit 800 Startern limitiert ist, sind bis jetzt über 600 Anmeldungen abgegeben.</p>
<p>Bisher fünf Teams haben sich für die Mannschaftswertung gemeldet. Die Einzelergebnisse von mindestens sechs Läuferinnen oder Läufern eines Vereins, die vorher benannt sein müssen, werden addiert. Dabei kommt in jeder Altersklasse nur der Schnellste des Vereins in die Wertung. Die Punktzahl beim Mannschaftsergebnis ergibt sich als Summe der sechs besten Altersklassenplätze unabhängig von der jeweiligen Laufstrecke. Die Wertungsreihenfolge geht von der niedrigsten Punktzahl aus. Für die besten drei Mannschaften gibt es eine gesonderte Auszeichnung mit zusätzlichen Preisen.</p>
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		<title>Rennsteiglauf: Älter als gedacht &#8211; Ursprung vor fast 100 Jahren</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 08:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsteiglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch Forschungen von Sporthistorikern der Friedrich Schiller-Universität Jena konnte jetzt einen weiterer Beleg für die Rennsteiglaufgeschichte gefunden werden. Bisher war der 1933 vom Rennsteigrekordwanderer Max Raebel ins Leben gerufene Herbstlauf vom Inselberg zur Eisenacher Waldschenke als ältester Ausdauerlauf, der direkt über den Rennsteig führte, angesehen worden. Dieser Lauf hatte aber die Bezeichnung „Rennsteiglauf“ nicht im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch Forschungen von Sporthistorikern der Friedrich Schiller-Universität Jena konnte jetzt einen weiterer Beleg für die Rennsteiglaufgeschichte gefunden werden. Bisher war der 1933 vom Rennsteigrekordwanderer Max Raebel ins Leben gerufene Herbstlauf vom Inselberg zur Eisenacher Waldschenke als ältester Ausdauerlauf, der direkt über den Rennsteig führte, angesehen worden.<span id="more-7782"></span></p>
<p>Dieser Lauf hatte aber die Bezeichnung „Rennsteiglauf“ nicht im Namen. Die Strecke war 24 km lang, und ein Dr. Erich Winter wurde Sieger in einer Stunde und 35 Minuten. Max Raebel, damals schon 60 Jahre alt, schaffte die Distanz in zwei Stunden. </p>
<p>Jetzt wurde ein Bericht gefunden, nach dem am 9./10. Mai 1913 das II. Inselbergfest anlässlich des Jahrestreffens des Mitteldeutschen Akademischen Verbandes für Leibesübungen stattgefunden hat. „Die Teilnehmer, darunter die Jenaer Studenten Seitz und Klemm, waren in Schnepfenthal angereist und hatten sowohl die historische Grabstätte von GutsMuths, den Turnplatz als auch die Reithalle besichtigt. Anschließend sind sie über die Marienglashöhle zum Inselberg gewandert. Dort waren die 44 Teilnehmer am zweiten Tag beim II. Inselbergfest in den Disziplinen Akademischer Vierkampf (Weitsprung, Steinstoßen, Stabhochsprung, Gewichtheben), im Hochsprung (ohne Brett mit Latte), im Kugelstoßen (7 ¼ kg, 2,13 m Anlauf), Steinstoßen (3 Mann mit Anlauf) und im 5km Rennsteiglauf (Inselberg&ndash;Dreiherrenstein) gestartet. Sieger bei diesem Lauf wurde der Student der Zahnmedizin Hoffmann aus Berlin, vor dem Studenten der Naturwissenschaften Löwens aus Berlin und dem Mathematikstudenten Moldenhauer aus Leipzig.“ </p>
<p>Damit wurde ein Beleg für die bis jetzt früheste Verwendung der Bezeichnung „Rennsteiglauf“ gefunden. Die Quelle wurde im Universitätsarchiv ausfindig gemacht. Es ist anzunehmen, dass dieser „Rennsteiglauf“ auch schon 1912 beim I. Inselbergfest ausgetragen wurde. Ein Nachweis hierfür steht aber noch aus. </p>
<p>Erst am 17. Oktober 1965 gab es mit dem I. Nationalen Rennsteiglauf wieder einen Lauf unter der Bezeichnung „Rennsteiglauf“. Die Strecke verlief damals von Ernstthal über Neuhaus nach Steinheid. Sieger über die 13 km wurde Jürgen Busch vom ASK Berlin. Den Mannschaftssieg holte sich die BSG Traktor Steinheid. Dieser Lauf ist zumindest bis 1969 nachgewiesen. Dieser Lauf führte vom Ehrenmal bei Ernstthal direkt über den Rennsteig bis zum Sportplatz in Steinheid. </p>
<p>Er war aber den Rennsteiglaufgründern aus Jena unbekannt, als sie sozusagen nahtlos 1971 mit den ersten Testläufen für einen Rennsteig-Orientierungslauf begannen. Als aktive Orientierungsläufer, die damals für Jena und Weimar Wettkämpfe besuchten, starteten sie am 20. August 1971 zum 1. Rennsteig-Etappenlauf von Eisenach nach Neuhaus: Peter Baumann (Oberschüler), Michael Brehme (Oberschüler), Gerhard Porsche (Sportstudent), Wolf-Dieter Wolfram (Mathematikstudent), Karl-Eberhard Gerlach (Facharbeiter) und Hans-Georg Kremer (Assistent der Sportwissenschaft der Uni Jena). Betreut von Medizinstudent Lothar Erbse begann dieser Test am Bahnhof in Eisenach und führte in drei Etappen von insgesamt ca. 110 km bis nach Neuhaus.</p>
<p>Das Projekt der Entwicklung eines Etappenorientierungslaufs wurde aus verschiedenen organisatorischen Gründen später aufgegeben. 1973 entstand aus diesen Testläufen der GutsMuths-Rennsteiglauf.</p>
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		<title>Obstwein-Marathon: Premiere im Reinstädter Grund</title>
		<link>http://www.laufszene-thueringen.de/vorschau/2010/obstwein-marathon</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 18:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erlebnislauf]]></category>
		<category><![CDATA[Obstwein-Marathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Von 1999 bis 2004 organisierte der USV Jena den Thüringer Wein- und Spezialitäten-Marathon. Er führte anfangs von Jena nach Bad Sulza und später in die Region Bad Kösen/Bad Sulza. Im nächsten Jahr wird es wieder einen ähnlichen Lauf geben &#8211; mit anderem Titel und in anderer Region. Am 30. April 2011 fällt der Startschuss zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von 1999 bis 2004 organisierte der USV Jena den Thüringer Wein- und Spezialitäten-Marathon. Er führte anfangs von Jena nach Bad Sulza und später in die Region Bad Kösen/Bad Sulza. Im nächsten Jahr wird es wieder einen ähnlichen Lauf geben &#8211; mit anderem Titel und in anderer Region. Am 30. April 2011 fällt der Startschuss zum ersten Obstwein-Marathon im Reinstädter Grund.<span id="more-6670"></span></p>
<p>Wie bei den früheren Läufen wird auch der Obstwein-Marathon wieder ein Gruppenlauf mit Gehpausen sein. Das moderate Lauftempo und die regelmäßigen Gehpausen mit Erläuterungen zur Kulturlandschaft &#8222;Reinstädter Grund“ ermöglichen es auch Nichtmarathonis, erfolgreich teilzunehmen. Läufe in der Gruppe ohne Wettkampfstress geben den Blick für die Natur frei und fördern die Kommunikation mit Gleichgesinnten.</p>
<p>Vor Ort arbeitet der USV Jena e.V. mit dem Verein „Grund genug“ zusammen und möchte möglichst viele Erzeuger von landwirtschaftlichen Produkten einbeziehen. Die Teilnehmerzahl wird bei der ersten Auflage auf 50 limitiert.</p>
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		<title>Paarlauf-Cup: Teilnahmerekord zum Cupfinale</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 11:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter bewährter Leitung von Timo Jahn und Dr. Betina Justus fand vor einer Woche der dritte und damit letzte Wertungslauf des Jenaer Paarlauf-Cups 2010 statt. Dabei gab es eine neue Rekordbeteiligung: Insgesamt 90 Paare und Teams gingen an den Start. Da auch Dreiergruppen besonders bei Kindern beliebt waren, starteten über 200 Läuferinnen und Läufer. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter bewährter Leitung von Timo Jahn und Dr. Betina Justus fand vor einer Woche der dritte und damit letzte Wertungslauf des Jenaer Paarlauf-Cups 2010 statt. Dabei gab es eine neue Rekordbeteiligung: Insgesamt 90 Paare und Teams gingen an den Start. Da auch Dreiergruppen besonders bei Kindern beliebt waren, starteten über 200 Läuferinnen und Läufer.<span id="more-6532"></span></p>
<p>Die Beteiligung ist vor allem deshalb hoch einzuschätzen, da wenige Tage zuvor die Crossläufe der Jenaer Schulen stattfanden und die Organisatoren nur relativ wenig für diese schöne Laufveranstaltung werben. Insgesamt entwickelt sich diese Laufserie im Universitätssportzentrum zu einem wirklichen Familienfest von breitensportlich orientierten Ausdauerläufern, Nachwuchssportlern verschiedener Sportvereine (Orientierungslauf, Triathlon, Moderner Fünfkampf) und vor allem sportlichen Familien.</p>
<p>Die meisten Meter schafften bei der halben Stunde Lars Kummer und Jan Burzik vom Laufladen-Team mit 10.311 Metern. Schnellste Frauen wurden die erst 12 und 13 Jahre alten Schwestern Nathalie und Cassandra Schupek mit 8.525 m. </p>
<p>Über eine Stunde waren die Biologiestudenten Florian Krainhöfer und Andreas Lier mit 17.950 m am erfolgreichsten. Bei den Frauen kamen die USV-Läuferinnen Doreen Löbel und Sabine Helk mit 14.155 m auf den ersten Rang.</p>
<p>Das älteste Team Eugen Hainlein und Utz Dietz, die zusammen 159 Jahre alt sind, schafften über 30 Minuten 5.330 m.</p>
<p><a href="http://www.laufservice-jena.de/ergebnisse.html">Ergebnisliste</a></p>
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		<title>Kernberglauf: Änderungen an der Königsstrecke</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 11:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Kernberglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenige Tage vor dem Start melden die Organisatoren des USV Jena bereits 1239 Anmeldungen zum Kernberglauf. Bei dem fünf Kilometer langen Jedermann-Lauf ist mit 71 Anmeldungen sogar ein neuer Teilnehmerrekord zu verzeichnen. Auf den anderen Strecken liegen die Meldezahlen etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Lediglich bei der limitierten 15-km-Strecke war die Grenze von 800 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenige Tage vor dem Start melden die Organisatoren des USV Jena bereits 1239 Anmeldungen zum Kernberglauf. Bei dem fünf Kilometer langen Jedermann-Lauf ist mit 71 Anmeldungen sogar ein neuer Teilnehmerrekord zu verzeichnen. Auf den anderen Strecken liegen die Meldezahlen etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Lediglich bei der limitierten 15-km-Strecke war die Grenze von 800 Teilnehmern gestern Nachmittag noch nicht überschritten, so dass die Organisatoren die Online-Anmeldung noch bis gestern 20 Uhr offenhielten. An der Strecke des Kernberglaufs gibt es in diesem Jahr einige Änderungen.<span id="more-6521"></span></p>
<p>Wenn Professor Karl-Dietrich Morgeneier am kommenden Samstag um 6 Uhr das Jenaer Universitätssportzentrum in der Oberaue aufschließt, sind es noch fünf Stunden bis zum Start von knapp 1.500 Läuferinnen und Läufern. Er ist seit über 25 Jahren der Chef des Teekochteams, welches als erstes der etwa 100 Helfer von der USV-Laufgruppe mit der Arbeit beginnen. Bereits am Freitag zwischen 17 und 19 Uhr haben die Meldechefs alle Hände voll zu tun, da zu dieser Zeit noch Nachmeldungen möglich sind. Erstmals werden auch noch Startnummern für die 15-km-Strecke ausgegeben. Für alle übrigen Strecken ist wie immer die Nachmeldung und die Ausgabe von Startnummern möglich. Am Samstag öffnet das Meldebüro um 9 Uhr.</p>
<p>Die Strecke des Kernberglaufs ist in diesem Jahr an zwei Stellen verändert: Nach dem Startschuss um 11 Uhr führt der Kurs bis Neuwöllnitz über die Stadtrodaer Straße. Etwa 1,5 Kilometer müssen auf dieser Schnellstraße gelaufen werden, weswegen die Autofahrer mit kurzzeitigem Stau rechnen müssen. Die Starter auf der Königsstrecke über 27 Kilometer erwartet eine weitere Streckenänderung ab der Lobdeburg: Es wird nicht mehr durch Drackendorf gelaufen.</p>
<p>Eine weitere Neuerung beim diesjährigen Kernberglauf ist die Einführung der Nettozeitnahme, wie der Gesamtleiter Dr. Peter Losso bekanntgab. Dazu erhalten alle Teilnehmer mit der Startnummer einen Chip, der am Schuh befestigt werden muss. Der Chip muss bis ins Ziel am Schuh bleiben und stellt sicher, dass sowohl beim Überlaufen des Startstriches als auch der Ziellinie die Zeit registriert wird. Der Chip muss im Ziel nicht abgegeben werden.</p>
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		<title>Rennsteiglauf: Tarzan und die Stasi</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 11:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Pohlan]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Seifert]]></category>
		<category><![CDATA[Rennsteiglauf]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Löscher]]></category>

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		<description><![CDATA[Der GutsMuths-Rennsteiglauf stand zu Beginn seiner Entwicklung im Kreuzfeuer der DDR-Sportführung. Diese tat sich schwer, einen großen Volkslauf zu akzeptieren, der ohne Auftrag von der Basis der Sportbewegung entwickelt worden war. Dabei spielte sicher auch die &#8222;Nähe&#8220; zur &#8222;westlichen&#8220; Joggingbewegung eine Rolle, wie man bei der Entwicklung des Triathlons, des Yoga oder der Aerobic später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der GutsMuths-Rennsteiglauf stand zu Beginn seiner Entwicklung im Kreuzfeuer der DDR-Sportführung. Diese tat sich schwer, einen großen Volkslauf zu akzeptieren, der ohne Auftrag von der Basis der Sportbewegung entwickelt worden war. Dabei spielte sicher auch die &#8222;Nähe&#8220; zur &#8222;westlichen&#8220; Joggingbewegung eine Rolle, wie man bei der Entwicklung des Triathlons, des Yoga oder der Aerobic später beobachten konnte. Hier mussten die Initiatoren neue Bezeichnungen verwenden: Aus Triathlon wurde in der DDR der Ausdauer-Dreikampf, aus Aerobic wurde Popgymnastik. Aus der Joggingbewegung sollte die Meilenlaufbewegung werden, bei der eine Laufstrecke von etwa 2000 Meter zu laufen war.<span id="more-6450"></span></p>
<p>Die Initiatoren fanden einen, auch von der Sportführung akzeptierten Terminus, in dem sie von der &#8222;Laufbewegung&#8220; sprachen. Diese gehörte interessanter Weise nicht in den zuständigen Leichtathletikverband, sondern war selbstständig, meist koordiniert über sogenannte Meilenkomitees. Weniger Toleranz gab es bei den Streckenlängen und Teilnehmerzahlen beim Rennsteiglauf. Letztere wurden auf 10.000 Starter limitiert. Die Streckenlänge wurde bei 65 Kilometer eingefroren.</p>
<p>Bei den Strecken kam auch der Jenaer Kernberglauf, der am 16. Oktober seine 34. Auflage startet, mit der Sportführung ins Gehege. So wurden die &#8222;Jenaer Organisatoren&#8220; 1977, nachdem die erste Auflage dieses schönen Landschaftslaufs mit großem Erfolg über die Bühne gegangen war, im Deutschen Sportecho, der DDR-Sportzeitung kritisiert, dass sie zukünftig eine Strecke bis 100 Kilometer geplant hätten. Wörtlich hieß es: &#8222;Wir haben schon zahlreiche Läufe zwischen 50 und 100 Kilometer für jene, die sich unbedingt daran erproben müssen.&#8220; Nach 1990 entschuldigte sich der Autor des Artikels, Manfred Seifert, in seinem Buch &#8222;Ruhm und Ehre des DDR-Sports&#8220; und unterstrich sogar die wichtige Rolle, die bei der Entwicklung der Laufbewegung der DDR die Jenaer Sportmedizin gespielt hatte. Die Jenaer bewiesen nämlich, dass der Ausdauerlauf über längere Strecken bei systematischem Training nicht nur nicht gesundheitsschädlich ist, sondern auf Grund gesenkter Krankenausfalltage sogar volkswirtschaftlich wertvoll.</p>
<p>Welche Verstrickungen die Laufbewegung im Netz der Staatssicherheit hatte, ist bisher kaum untersucht worden. Interessanterweise wurde für den größten Lauf in der DDR, den GutsMuths-Rennsteiglauf, bisher kein &#8222;Vorgang&#8220; in den Unterlagen der Birthler-Behörde gefunden. Eine der wenigen Stasi-Spuren betrifft den vor einigen Jahren verstorbenen Laufspaßvogel Alfred Pohlan aus München. Sein Markenzeichen war ein Tarzankostüm mit freiem Oberkörper, in dem er bei jedem Wetter seine 336 Marathons und Ultraläufe absolvierte.</p>
<p>Auch beim Rennsteiglauf war er im legendären Kostüm als Tarzan unterwegs &#8211; nur 1989 nicht, als er illegal mitlief. Wolfgang Löscher aus Bad Klosterlausnitz hatte ihm &#8222;illegal&#8220; eine Startkarte besorgt, da &#8222;Ausländer&#8220; nicht starten durften. Ein Jahr vor der Wende hatte die DDR-Sportführung erstmals Startkarten für den Rennsteiglauf in den &#8222;Westen&#8220; verkauft.</p>
<p>Mit dem Verkauf sollte der Rennsteiglauf helfen, die Devisenknappheit der DDR zu mildern. Auf Grund des hohen Preises (incl. Hotel usw.) fanden sich aber nur 30 Interessenten. Einige West-Läufer, die von dieser zaghaften Öffnung hörten, versuchten auf eigene Faust eine Startberechtigung zu erwerben. Die Staatssicherheit erhielt die Information, dass drei BRD-Bürger im Organisationsbüro diesen Versuch unternommen hätten. Darunter: &#8222;1. Person, rentner, soll aus münchen sein (spitzname &#8222;tarzan&#8220;)&#8220;. Stolz wurde berichtet, &#8222;obwohl die BRD-Bürger Westgeld angeboten hätten&#8220;, wäre ihnen der Start nicht gestattet worden. 1995 lief &#8222;Tarzan&#8220; dann offiziell beim Rennsteiglauf mit. Er wurde beim Halbmarathon in der AK 70 Vierter.</p>
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		<title>Kernberglauf: Bereits 1000 Sportler haben gemeldet</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 11:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Kernberglauf]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteldeutsche Hochschulmeisterschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar Frausto Martinez]]></category>
		<category><![CDATA[Trailrunningcup]]></category>

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		<description><![CDATA[Der am 16. Oktober stattfindende 34. Jenaer Kernberglauf des USV Jena wird in der Organisation einige gravierende Änderungen haben. Die wichtigste, nicht nur für Läufer, ist die Streckenführung nach dem Start. Für alle Autofahrer in Jena an diesem Tag dürfte von Interesse sein, dass die Schnellstraße zwischen Stadion und der Tankstelle Wöllnitz unmittelbar vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der am 16. Oktober stattfindende 34. Jenaer Kernberglauf des USV Jena wird in der Organisation einige gravierende Änderungen haben. Die wichtigste, nicht nur für Läufer, ist die Streckenführung nach dem Start. Für alle Autofahrer in Jena an diesem Tag dürfte von Interesse sein, dass die Schnellstraße zwischen Stadion und der Tankstelle Wöllnitz unmittelbar vor dem Start um 11.00 Uhr gesperrt wird und erst nach Durchlaufen der Läufer nach ca. 10 Minuten passierbar ist. Hintergrund sind die Bauarbeiten in Neuwöllnitz.<span id="more-6447"></span></p>
<p>Für die Läufer dürfte die interessanteste Neuerung sein, dass erstmals die Nettolaufzeit ermittelt wird. Start- und Ziellinie sind deswegen diesmal identisch und die Zeitmessung des einzelnen Läufers beginnt erst, wenn der Startstrich überlaufen wird.</p>
<p>Am Wochenende ging bei den Meldechefs des Jenaer Kernberglaufs, Dr. Peter Fuchs und Stefan Kasper, die 1000. Meldung ein. Wie jedes Jahr sind auch einige Weitgereiste im Teilnehmerfeld zu finden. Oscar Frausto Martinez aus Mexiko ist derzeit der Starter mit der weitesten Anreise.</p>
<p>In der Mannschaftswertung für Vereine, die mindestens sechs Läuferinnen oder Läufer an den Start bringen, liegen bis jetzt 10 Anmeldungen vor. Die Mannschaftswertung ist die einzige Wertungsklasse beim Kernberglauf, in der es ein kleines Preisgeld gibt. Alle anderen Sieger und Platzierten erhalten Urkunden und Medaillen. Bei den Mitteldeutschen Hochschulmeisterschaften werden zusätzlich Büchergutscheine ausgegeben, die vom Fördermitglied des USV Jena Gerhard Licht gestiftet wurden.</p>
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		<title>Kernberglauf: Mit 84 Jahren auf der 25-km-Strecke</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Eduard Malkolm]]></category>
		<category><![CDATA[Kernberglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Als sich in den 1970er Jahren in der DDR die Laufbewegung zu entwickeln begann, waren es spektakuläre Laufveranstaltungen, die wesentliche Impulse für einen raschen Aufschwung gaben. Was für die ganze Republik der Rennsteiglauf wurde, war für Jena der Kernberglauf. Der Herbstlauf über die Horizontalwege in den Kalkbergen des Saaletals besaß anfangs auch noch eine anspruchsvolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als sich in den 1970er Jahren in der DDR die Laufbewegung zu entwickeln begann, waren es spektakuläre Laufveranstaltungen, die wesentliche Impulse für einen raschen Aufschwung gaben. Was für die ganze Republik der Rennsteiglauf wurde, war für Jena der Kernberglauf. Der Herbstlauf über die Horizontalwege in den Kalkbergen des Saaletals besaß anfangs auch noch eine anspruchsvolle 50-Kilometer-Strecke. Sportler aus verschiedensten Disziplinen und Altersklassen gingen an den Start. Einige Berühmtheit erlangte dabei der Über-80-Jährige Jenaer Eduard Malkolm, der 1978 und 1979 die 25 Kilometer lief.<span id="more-6178"></span></p>
<p>Für den Rennsteiglauf liegen von damals statistische Erhebungen vor, die besagen, dass 1977 nicht mal 10% der Teilnehmer sich als Läufer bezeichneten, aber z. B. 17,3% &#8222;Spielsportler&#8220;, vor allem Fußballer waren. Der Altersdurchschnitt der Teilnehmer lag bei 40 Jahren. Siebzigjährige Starter waren die Ausnahme.</p>
<p>Einer, der bereits 1975 für Schlagzeilen auf dem Rennsteig gesorgt hatte, war der Jenaer Eduard Malkolm. Malkolm, Jahrgang 1895, meldete beim III. GutsMuths-Rennsteiglauf für die fast 100 Kilometer lange Strecke. Versuche der Organisatoren, ihn zu überzeugen, doch die 38 km lange Frauenstrecke zu laufen, lehnte er brüsk ab und verwies auf seine sportlichen Erfolge als Turner, Leichtathlet, Schlittschuhläufer und Faustballer. </p>
<p>So war er nach eigenen Angaben in den 1920er Jahren lettischer Landesmeister im Schlittschuhhoch- und -weitsprung und schlesischer Landesmeister im beidarmigen Speerwurf gewesen. Im Turnmehrkampf konnte er auf eine Vielzahl von Siegen verweisen und im Faustball gehörte er damals einer Altherrenmannschaft der BSG Motor Zeiss an, die auf allen Ebenen erfolgreich war. Sozusagen als Beweis seiner körperlichen Fitness führte er dem Mitarbeiter im Meldebüro des Rennsteiglaufs, das sich damals in der Jenaer &#8222;Muskelkirche&#8220; befand, gleich noch einen Handstand vor und lief einige Meter auf den Händen über die Laufbahn. </p>
<p>Was darauf erfolgte, ist schon mehrfach publiziert worden. In Kurzfassung: Malkolm hatte den Bus der Uni-Rennsteigläufer nach Schnepfenthal verpasst. Die Gruppe war schon früh losgefahren, da sie das Meldebüro besetzen musste. Am Abend tauchte er dann etwas erschöpft in der Salzmannschule auf und berichtete, dass er die mehr als 80 Kilometer mit dem Rad gefahren sei. Bis zum Start konnte er sich noch etwas ausruhen, denn es ging erst in der Nacht um ein Uhr los.</p>
<p>Da er keine Taschenlampe dabei hatte, verlor er nach knapp 20 Kilometern den Anschluss an die Rennsteigläufergruppe und ließ sich von Helfern an der Strecke überreden, sich bis zum Sonnenaufgang in einer Wanderhütte an der Strecke auszuruhen. Als er wieder aufwachte, war es noch immer dunkel. Da er niemanden in der Hütte wecken wollte, lief er einfach wieder los.</p>
<p>In Oberhof wurde es dann hell und er traf einige Menschen. Auf die Frage, wo denn die Rennsteigläufer langgerannt seinen, bekam er die Erklärung, dass diese bereits am Vortag durchgelaufen wären. Er hatte also mehr als 14 Stunden geschlafen! Kaum hörte er dies, drehte er um und lief zurück nach Schnepfenthal, wo er sein Rad untergestellt hatte. Mit dem fuhr wieder nach Jena. Am Montagvormittag stand er wieder bei den Organisatoren in der Muskelkirche und fragte, wo er denn seine Teilnehmerurkunde bekäme.</p>
<p>Beim Kernberglauf war er erfolgreicher, 1978 kam er auf der 25 Kilometer langen Strecke nach 5:21:31 ins Ziel und 1979 brauchte er für diese Strecke sogar nur 4:25:48.</p>
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		<title>Kernberglauf: Bisher weniger Meldungen als 2009</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 09:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Kupper]]></category>
		<category><![CDATA[Hilmar Dietze]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Heinz Lorenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kernberglauf]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Winkler]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Kindler]]></category>
		<category><![CDATA[Trailrunning-Cup]]></category>

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		<description><![CDATA[Knapp 200 Anmeldungen liegen für den 34. Jenaer Kernberglauf am Sonnabend, dem 16. Oktober 2010 vor. Dies sind deutlich weniger als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. Als Ursache sehen die Veranstalter die hochsommerlichen Temperaturen. Diese führten bei vielen Läufern zu Trainingseinschränkungen, weshalb sie mit einer Meldung für den Kernberglauf in diesem Jahr länger warteten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knapp 200 Anmeldungen liegen für den 34. Jenaer Kernberglauf am Sonnabend, dem 16. Oktober 2010 vor. Dies sind deutlich weniger als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. Als Ursache sehen die Veranstalter die hochsommerlichen Temperaturen. Diese führten bei vielen Läufern zu Trainingseinschränkungen, weshalb sie mit einer Meldung für den Kernberglauf in diesem Jahr länger warteten.<span id="more-5939"></span></p>
<p>Die erste Startnummer 1001 auf der 15-km-Strecke bekam Dr. Martin Winkler vom Rennsteiglaufverein. Für ihn wird es der 22. Kernberglauf. </p>
<p>Es haben sich bereits vier Läufer aus dem Club 25 angemeldet. Karl-Heinz Lorenz aus Potsdam, Peter Kindler Jena-Lobeda, Hilmar Dietze aus Zettweil und Frank Kupper aus Gera-Lusan. In den Club 25 werden alle Kernberglaufteilnehmer auf Antrag aufgenommen, wenn sie 25 Mal erfolgreich teilgenommen haben. Sie bekommen dann lebenslang eine persönliche Startnummer, die mit 25 beginnt und dann der Reihenfolge des Antrags nachvergeben wird. Außerdem brauchen die Mitglieder des Clubs keine Startgebühr mehr bezahlen.</p>
<p>Zu den treuen Kernberglaufteilnehmern gehören auch die Zwillingsbrüder Brenzel aus Halle, die auch schon angemeldet sind. Sie nehmen zum 18. bzw. 19. Mal am Kernberglauf teil.</p>
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