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	<title>Laufszene Thüringen &#187; Alexander Fritsch</title>
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	<description>Nachrichten und Reportagen von Läufern für Läufer</description>
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		<title>Sportler des Monats: Zwei Thüringer Läufer nominiert</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 18:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Matthew Lynas]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Flock]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Ultraläufer aus dem Freistaat sind im Rennen um den Titel &#8222;Thüringens Sportler des Monats Juli&#8220;. Mit Matthew Lynas und Peter Flock wurden die beiden schnellsten Einheimischen des diesjährigen Thüringen-Ultra in Fröttstädt nominiert. Während dem gebürtigen Engländer Matthew Lynas auf der 100-Kilometer-Strecke bereits der zweite Gesamtsieg gelang, platzierte sich Peter Flock aus Gebesee im erstmalig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Ultraläufer aus dem Freistaat sind im Rennen um den Titel &#8222;Thüringens Sportler des Monats Juli&#8220;. Mit Matthew Lynas und Peter Flock wurden die beiden schnellsten Einheimischen des diesjährigen Thüringen-Ultra in Fröttstädt nominiert.<span id="more-7990"></span></p>
<p>Während dem gebürtigen Engländer Matthew Lynas auf der 100-Kilometer-Strecke bereits der zweite Gesamtsieg gelang, platzierte sich Peter Flock aus Gebesee im erstmalig ausgetragenen 100-Meilen-Rennen in 16:56:14 Stunden auf Rang zwei.</p>
<p>Abgestimmt werden kann auf der <a href="http://www.zgtonline.de/portal/votings/index.php?article_id=267">Internetseite der Thüringer Allgemeinen.</a></p>
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		<title>DM Marathon: Thüringer Medaillentraum geplatzt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 19:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Gläser]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutsche Meisterschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Melanie Schulz]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Titel hatten sie geliebäugelt, doch am Ende gab es gar kein Edelmetall: Die Marathonläufer von der LG Ohra Hörselgas haben bei der Deutschen Marathonmeisterschaft in Hamburg eine Medaille in der Mannschaftswertung verpasst. Bei großer Hitze sorgte Christian Seiler als Gesamt-Sechster in 2:27:38 Stunden für das beste Ergebnis aus Thüringer Sicht. Die Thüringer Marathonelite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Titel hatten sie geliebäugelt, doch am Ende gab es gar kein Edelmetall: Die Marathonläufer von der LG Ohra Hörselgas haben bei der Deutschen Marathonmeisterschaft in Hamburg eine Medaille in der Mannschaftswertung verpasst. Bei großer Hitze sorgte Christian Seiler als Gesamt-Sechster in 2:27:38 Stunden für das beste Ergebnis aus Thüringer Sicht.<span id="more-7742"></span></p>
<p>Die Thüringer Marathonelite vom Laufclub Erfurt, die bei Meisterschaften für die Leichtathletikgemeinschaft Ohra Hörselgas startet, war mit großen Erwartungen zu den Deutschen Marathonmeisterschaften in die Hansestadt gereist. Die starken Langstreckler um den wiedererstarkten Christian Seiler waren mit insgesamt vier Läufern an den Start gegangenen und hatten sich Chancen in der Mannschaftswertung ausgerechnet. Zu recht, denn die Bestleistungen der drei Schnellsten lagen deutlich unter 2:30 Stunden. Im Vorjahr war der Titel mit einer Siegzeit von 7:31 Stunden an die Aachener TG vergeben worden, die auch 2011 zur Titelverteidigung an den Start ging.</p>
<p>Trotz der erwartet schwierigen Bedingungen mit Temperaturen von deutlich über 20°C gestalteten die Thüringer Starter das Rennen offensiv. Der sechsmalige Rennsteiglaufsieger Christian Seiler und der laufstarke Sommerbiathlet Marcel Bräutigam absolvieren die ersten zehn Kilometer in schnellen 32:55 Minuten und blieben damit zunächst sogar auf Tuchfühlung zu den Podesträngen in der Einzelwertung. Im Verlaufe des Rennens verloren die Marathonasse dann aber wie fast alle Teilnehmer des Hamburg-Marathons zunehmend an Tempo und damit auch den Kontakt zur Spitze. </p>
<p>Mehr als 30 Kilometer absolvierten Seiler und Bräutigam gemeinsam, bevor sich der Marathon-Routinier Seiler leicht absetzen konnte und als Gesamt-Sechster das Ziel erreichte. Hinter ihm kämpfte sich Marcel Bräutigam verbissen über die letzten Kilometer und überquerte als Neunter in 2:28:30 Stunden völlig erschöpft die Ziellinie. Für seinen Durchhaltewillen wurde er mit dem Titel des Deutschen Polizeimeisters belohnt.</p>
<p>Die anderen beiden Erfurter Starter Christian König und Steffen Jabin mussten nach vielversprechenden ersten Rennhälften aufgeben. Somit fehlte dem Erfurter Team der dritte Läufer, um in die Mannschaftswertung zu kommen &#8211; der Medaillentraum zerplatzte.</p>
<p>Bei den Frauen waren keine Thüringerinnen gemeldet. Die in den letzten Jahren stärkste Thüringer Marathonläuferin Melanie Schulz von der LG Ohra Hörselgas hatte zwei Wochen zuvor beim Düsseldorf-Marathon in 2:52:02 Stunden eine neue Bestzeit klar verfehlt. Nur eine Woche später sorgte dagegen die Thüringer Halbmarathon-Meisterin Carolin Gläser aus Apolda bei ihrem Marathon-Debüt in Würzburg für ein herausragendes Resultat: In starken 2:43:54 Stunden belegte sie dort den zweiten Platz und katapultierte sich damit auf Rang drei der deutschen Jahresbestenliste.</p>
<p><a href="http://hamburg.r.mikatiming.de/2011/index.php?pid=list">Ergebnisse Hamburg</a></p>
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		<title>DM Bahnlauf Langstrecke: Bronze für Lisa Siegmund</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 20:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[10.000 Meter]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Meisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DM 10.000 Meter]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Tuch]]></category>
		<category><![CDATA[Lisa Siegmund]]></category>
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		<description><![CDATA[Lisa Siegmund von der LG Ohra Hörselgas hat bei den Deutschen Meisterschaften über die Bahn-Langstrecken die Bronzemedaille gewonnen. Die Thüringerin wurde in 17:40,97 Minuten Dritte über die 5000 Meter der weiblichen Jugend. Bei den Männern gab der Mitfavorit Rico Schwarz das Rennen über 10.000 Meter vorzeitig auf. Die A-Jugendliche Lisa Siegmund holte damit bei den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lisa Siegmund von der LG Ohra Hörselgas hat bei den Deutschen Meisterschaften über die Bahn-Langstrecken die Bronzemedaille gewonnen. Die Thüringerin wurde in 17:40,97 Minuten Dritte über die 5000 Meter der weiblichen Jugend. Bei den Männern gab der Mitfavorit Rico Schwarz das Rennen über 10.000 Meter vorzeitig auf.<span id="more-7617"></span></p>
<p>Die A-Jugendliche Lisa Siegmund holte damit bei den in Essen ausgetragenen Titelkämpfen das einzige Edelmetall für den Freistaat. In den Seniorenklassen waren keine Läufer aus Thüringer Vereinen an den Start gegangen. Allerdings gewann der in Ostthüringen beheimatete Jürgen Tuch, der nun für den Chemnitzer LV startet, die Goldmedaille in der M55. Mit 36:24,10 Minuten distanzierte er seine Konkurrenten klar und sicherte sich damit schon den dritten DM-Titel des Jahres nach seinen Siegen über 3000 Meter in der Halle und im Halbmarathon.</p>
<p><a href="http://www.leichtathletik.de/results/3763_DM10000m.htm">Ergebnisse</a></p>
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		<title>Sportler des Monats: Goldhelm für Peter Seifert</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 12:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Seifert]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Ultralauf-Spezialist Peter Seifert vom LSV Lok Arnstadt hat die Wahl zu Thüringens Sportler des Monats gewonnen. Der 28-Jährige setzte sich bei der Online-Abstimmung der Thüringer Allgemeinen knapp gegen den Langstreckenläufer Rico Schwarz vom ASV Erfurt durch. Seifert war für seinen erneuten Deutschen Meistertitel im 50-Kilometer-Lauf und den dabei erzielten Deutschen Rekord zur Wahl gestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ultralauf-Spezialist Peter Seifert vom LSV Lok Arnstadt hat die Wahl zu Thüringens Sportler des Monats gewonnen. Der 28-Jährige setzte sich bei der Online-Abstimmung der Thüringer Allgemeinen knapp gegen den Langstreckenläufer Rico Schwarz vom ASV Erfurt durch.<span id="more-7542"></span></p>
<p><div id="attachment_7312" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/dm_50_kilometer_2011_1.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/dm_50_kilometer_2011_1-173x260.jpg" alt="" title="Peter Seifert jubelt über den Rekord" width="173" height="260" class="size-medium wp-image-7312" /></a><p class="wp-caption-text">Peter Seifert jubelt über den DM-Titel</p></div>Seifert war für seinen erneuten Deutschen Meistertitel im 50-Kilometer-Lauf und den dabei erzielten Deutschen Rekord zur Wahl gestellt worden. Für den Wahlerfolg wird er nun mit einem 1 Kilogramm schweren Goldhelm aus Schokolade ausgezeichnet.</p>
<p>Peter Seifert wird die Trophäe jedoch noch nicht selbst entgegennehmen können. Kurz nach seinem Rekordlauf Anfang März war er im Trainingslager auf Lanzarote schwer verunglückt. Derzeit befindet er sich in einer Rehaklinik nahe Erfurt.</p>
<p>Die Nachricht von dem tragischen Unfall hatte nicht nur in der Thüringer Laufszene tiefe Betroffenheit ausgelöst. Im Gästebuch von Peter Seiferts Internetseite <a href="http://www.ultraseifert.de/">www.ultraseifert.de</a> finden sich bereits zahlreiche Genesungswünsche von Laufsportlern und Freunden aus ganz Deutschland.<br style="clear:both"> </p>
<p><a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/50-km-Meister-Seifert-gewinnt-Goldhelm-Wahl-im-Maerz-1105218338">Mehr zur Auszeichnung auf der Internetseite der Thüringer Allgemeinen</a></p>
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		<title>DHM 10 km: Erneuter Titel für Stefan Hubert</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 05:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Hochschulmeisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Hubert]]></category>

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		<description><![CDATA[Der zweimalige Rennsteiglaufsieger Stefan Hubert (SV Sömmerda) hat den Titel des Deutschen Hochschulmeisters über 10 Kilometer erfolgreich verteidigt. Bei der am vergangenen Samstag in Witten ausgetragenen Meisterschaft siegte er in 31:36 Minuten. Der 25-Jährige holte damit erneut den Titel für die Uni Potsdam. Dabei hatte er im Ziel, anders als bei seinem ungefährdetem Sieg im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweimalige Rennsteiglaufsieger Stefan Hubert (SV Sömmerda) hat den Titel des Deutschen Hochschulmeisters über 10 Kilometer erfolgreich verteidigt. Bei der am vergangenen Samstag in Witten ausgetragenen Meisterschaft siegte er in 31:36 Minuten.<span id="more-7482"></span></p>
<p>Der 25-Jährige holte damit erneut den Titel für die Uni Potsdam. Dabei hatte er im Ziel, anders als bei seinem ungefährdetem Sieg im Vorjahr, einen knappen Vorsprung von zwei Sekunden auf Youssed Essafi von der Uni Bochum. Für Hubert war die Meisterschaft ein gelungener Test vor seinem Marathon-Debüt, das er am 8. Mai in Prag geben wird.</p>
<p><a href="http://www.t-t-w.de/index.php?session=3307795183d042cac3f842a48b16286b&#038;menu_id=130">Ergebnisse</a></p>
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		<title>Mazdalauf: Zwei schnelle Thüringer im Vorderfeld</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 19:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[10 Kilometer]]></category>
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		<category><![CDATA[Sebastian Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Tostlebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 15. Mazdalauf in Eilenburg stellt für viele Läufer den Saisonauftakt zur Straßenlaufsaison in Sachsen dar. Bei der diesjährigen Auflage waren auch zwei Thüringer Läufer im 386 Starter umfassenden Feld in der Spitze mit dabei. Die 10-km-Strecke beendeten Sebastian Harz (SV Hermsdorf) und Steffen Tostlebe (SV Blau-Weiß Bürgel) auf den Plätzen vier und fünf. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 15. Mazdalauf in Eilenburg stellt für viele Läufer den Saisonauftakt zur Straßenlaufsaison in Sachsen dar. Bei der diesjährigen Auflage waren auch zwei Thüringer Läufer im 386 Starter umfassenden Feld in der Spitze mit dabei. Die 10-km-Strecke beendeten Sebastian Harz (SV Hermsdorf) und Steffen Tostlebe (SV Blau-Weiß Bürgel) auf den Plätzen vier und fünf.<span id="more-7317"></span></p>
<p><div id="attachment_7318" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/mazdalauf_2011_1.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/mazdalauf_2011_1-173x260.jpg" alt="" title="Sebastian Harz (links) und Falk Cierpinski bei der Siegerehrung" width="173" height="260" class="size-medium wp-image-7318" /></a><p class="wp-caption-text">Sebastian Harz (links) und Falk Cierpinski bei der Siegerehrung</p></div>Das Rennen führte auf einer fünfmal zu durchlaufenden Runde durch die Eilenburger Innenstadt. Aufgrund des flachen Streckenprofils wurden hier schon in den letzten Jahren schnelle Zeiten erzielt. In diesem Jahr lief mit Falk Cierpinski (SG Spergau) ein deutscher Marathonspezialist die schnellste Zeit und gewann mit 30:37 Minuten.</p>
<p>Nicht weit dahinter lief Sebastian Harz in 32:05 Minuten auf dem vierten Gesamtrang ins Ziel. Diese Zeit bedeutet eine Verbesserung seiner persönlichen Bestzeit aus dem Jahr 2006 um 30 Sekunden. Nach der ersten Runde lag er noch auf Platz zehn und konnte in der Folge durch ein gleichmäßiges Tempo Runde um Runde Plätze gut machen. Hinter dem Sieger ergab diese Zeit zudem Platz zwei in der Altersklasse M30.</p>
<p>Die erste Streckenhälfte lief Steffen Tostlebe noch zusammen mit Sebastian Harz in 16:06 Minuten durch. Kurz danach musste er abreißen lassen. Durch zwei starke letzte Kilometer kam er jedoch zum Ende hin nochmal näher und konnte noch einen Platz gut machen. Die gelaufenen 32:10 Minuten bedeuten für ihn eine seiner schnellsten Zeiten und Gesamtrang fünf beziehungsweise Platz zwei in der Altersklasse M20.</p>
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		<title>Süddeutsche: Rico Schwarz holt 3000-Meter-Gold</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 18:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rico Schwarz vom ASV Erfurt hat sich bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe den Titel über 3000 Meter gesichert. In 8:14,10 Minuten siegte er mit über drei Sekunden Vorsprung und bleibt damit in dieser Hallensaison weiter ungeschlagen. Über 1500 Meter verpasste Sven Praetorius vom ASV Erfurt einen Podestplatz nur knapp. In 3:59,48 Minuten landete er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rico Schwarz vom ASV Erfurt hat sich bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe den Titel über 3000 Meter gesichert. In 8:14,10 Minuten siegte er mit über drei Sekunden Vorsprung und bleibt damit in dieser Hallensaison weiter ungeschlagen.<span id="more-7121"></span></p>
<p>Über 1500 Meter verpasste Sven Praetorius vom ASV Erfurt einen Podestplatz nur knapp. In 3:59,48 Minuten landete er mit hauchdünnen acht Hundertstelsekunden Rückstand auf Platz vier. Sein Vereinskamerad Tim Herold belegte in 4:04,59 Minuten den 15. Platz. Bei den Frauen lief Beatrice Decker über 800 Meter in 2:16,00 Minuten auf Rang 6.</p>
<p><a href="http://www.leichtathletik.de/results/3538_karlsruhe_sueddt_29300111.htm">Ergebnisliste</a></p>
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		<title>Thüringer Laufkalender 2011 veröffentlicht</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 21:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Thüringer Laufkalender]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Thüringer Wettkampftermine des Jahres 2011 sind seit heute in unserem umfangreichen Online-Laufkalender zu finden. Einige Veranstaltungen wie die neue Winterlaufserie des Eisenacher LV gehören in diesem Jahr erstmals zum Wettkampfangebot im Freistaat. Noch fehlende Daten werden in den kommenden Wochen nachgetragen. Ergänzungen und Berichtigungen werden gern per E-Mail an in&#102;o&#64;l&#97;&#117;&#102;s&#122;&#101;n&#101;-thueri&#110;&#103;&#101;n.&#100;&#101; entgegengenommen. Zum Laufkalender]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Thüringer Wettkampftermine des Jahres 2011 sind seit heute in unserem umfangreichen Online-Laufkalender zu finden. Einige Veranstaltungen wie die neue Winterlaufserie des Eisenacher LV gehören in diesem Jahr erstmals zum Wettkampfangebot im Freistaat. Noch fehlende Daten werden in den kommenden Wochen nachgetragen. Ergänzungen und Berichtigungen werden gern per E-Mail an <a href="javascript:DeCryptX('jogpAmbvgt{fof.uivfsjohfo/ef')">&#105;n&#102;o&#64;la&#117;&#102;&#115;z&#101;&#110;&#101;&#45;th&#117;&#101;&#114;in&#103;&#101;&#110;.d&#101;</a> entgegengenommen.</p>
<p><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/laufkalender">Zum Laufkalender</a></p>
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		<title>Erfurter Silvesterlauf: Dreifach-Siege für LG Ohra Hörselgas</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 06:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Christian König und Carolin Gläser haben den Hauptlauf des 37. Erfurter Silvesterlaufs gewonnen. Auf schneebedeckten Park- und Fußwegen am Erfurter Steigerwaldstadion setzten sich beide gegen starke Gegner durch. Bei den Männern gelang der LG Ohra Hörselgas ein Dreifacherfolg auf beiden Hauptstrecken. Die Laufstrecke rund um das Erfurter Steigerwaldstadion war gegenüber den Vorjahren leicht verändert worden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christian König und Carolin Gläser haben den Hauptlauf des 37. Erfurter Silvesterlaufs gewonnen. Auf schneebedeckten Park- und Fußwegen am Erfurter Steigerwaldstadion setzten sich beide gegen starke Gegner durch. Bei den Männern gelang der LG Ohra Hörselgas ein Dreifacherfolg auf beiden Hauptstrecken.<span id="more-6861"></span></p>
<div id="attachment_6877" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/erfurter_silvesterlauf_2010_2.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/erfurter_silvesterlauf_2010_2-561x228.jpg" alt="" title="Christian König führt das Feld in Runde zwei den Anstieg am Steigerwaldstadion hinauf" width="561" height="228" class="size-large wp-image-6877" /></a><p class="wp-caption-text">Christian König führt das Feld in Runde zwei den Anstieg am Steigerwaldstadion hinauf</p></div>
<p>Die Laufstrecke rund um das Erfurter Steigerwaldstadion war gegenüber den Vorjahren leicht verändert worden. Zum Ende der Laufrunde ging es nicht durch das Marathontor hinein ins Stadion, sondern zwischen Stadion und Leichtathletikhalle hindurch zurück zum Start. Damit war die Strecke im Vergleich zu den Vorjahren einige Meter kürzer. Die 10-Kilometer-Strecke maß laut GPS-Vermessung nur 9,6 Kilometer.</p>
<p>Der 10-Kilometer-Lauf war trotz der widrigen Bedingungen stark besetzt. Ein große Spitzengruppe um die früheren Silvesterlaufsieger Falk Cierpinski und Christian Seiler setzte sich nach dem Startschuss um 11 Uhr früh vom Feld ab. Schon nach zwei Runden von fünf Runden waren nur noch vier Erfurter Läufer in der Spitzengruppe, darunter neben Christian Seiler auch das Marathonass Christian König. </p>
<p>Christian König siegte am Ende in 31:27 Minuten deutlich, Christian Seiler folgte nach 31:48 auf Rang 2. Um den dritten Podestplatz gab es ein spannendes Duell zwischen dem Phillip Willaschek (LG Ohra Hörselgas) und Marcel Knape (USV Erfurt), dass der Kernberglaufsieger Willaschek mit einer starken Schlussrunde für sich entscheiden konnte. Für ihn wurden 31:51 Minuten gestoppt, Marcel Knape lief nach 32:11 Minuten ein. Der mehrmalige Silvesterlauf-Sieger Falk Cierpinski von der SG Spergau, im Vorjahr noch Zweiter, hatte diesmal mit dem Rennausgang nichts zu tun und landete auf Rang 8.</p>
<p>Bei den Frauen schaffte Carolin Gläser vom Apoldaer LV ihren dritten Silvesterlauf-Gesamtsieg nach 2006 und 2007. Die 24-Jährige siegte in 36:53 Minuten und verwies Kathrin Müller (Asics Team Witten, 37:46) und Rennsteiglaufsiegerin Juliane Totzke (39:16) auf die Plätze. Für Juliane Totzke war es der letzte Start im Trikot des LSV Lok Arnstadt.</p>
<div id="attachment_6878" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/erfurter_silvesterlauf_2010_1.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/erfurter_silvesterlauf_2010_1-561x228.jpg" alt="" title="Carolin Gläser siegte über 10 Kilometer und kam über 4 Kilometer auf Rang 3" width="561" height="228" class="size-large wp-image-6878" /></a><p class="wp-caption-text">Carolin Gläser siegte über 10 Kilometer und kam über 4 Kilometer auf Rang 3</p></div>
<p>Carolin Gläser hatte bereits vor ihrem 10-Kilometer-Erfolg das 4-Kilometer-Rennen bestritten und war dort nach 14:32 Minuten als Dritte ins Ziel gekommen. Der 4-Kilometer-Sieg ging an die Leverkusener 800-Meter-Läuferin Annett Horna in 13:45 Minuten, Lisa Siegmund von der LG Ohra Hörselgas sicherte sich in 14:09 Minuten Rang 2.</p>
<p>An der Spitze des 4-Kilometer-Feldes gab es wie im Vorjahr einen Zweikampf. Wieder mit von der Partie war Stefan Eberhardt von der LG Ohra Hörselgas, der nach langer Verletzungspause sein Comeback gab. Vor einem Jahr hatte er sich Wolfram Müller um eine Sekunde geschlagen geben müssen, diesmal verwies ihn sein Vereinskamerad Christian Biele auf den zweiten Platz. Biele schaffte die knapp 3,8 Kilometer in 11:45 Minuten, Eberhardt braucht 12:04 Minuten. Arne Leipziger auf Rang 3 machte nach 12:08 Minuten den Dreifacherfolg der LG Ohra Hörselgas perfekt.</p>
<p>Auf den beiden Hauptstrecken des Silvesterlaufs waren 728 Sportler am Start, davon 476 über 10 Kilometer und 252 auf der 4-Kilometer-Distanz.</p>
<p><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/fotogalerie?g2_itemId=6413&#038;g2_GALLERYSID=4cb758052bb2b020453b99325af39ce7">Fotogalerie auf laufszene-thueringen.de</a></p>
<p><a href="http://coderesearch.com/sts/services/info/">Ergebnisliste</a></p>
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		<title>Christian König: &#8222;Es wäre ein Traum, für Deutschland zu starten&#8220;</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 19:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fritsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Christian König]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim Berlin-Marathon lief er 30 Kilometer lang an der Seite des schnellsten Deutschen. Immer wieder tauchte Christian König im Fernsehbild auf, doch die Kommentatoren erwähnten ihn mit keiner Silbe. Der 23-Jährige erreichte als zweitschnellster Deutscher das Ziel hinterm Brandenburger Tor &#8211; bei seinem erst vierten Marathon. Im Gespräch mit laufszene-thueringen.de verrät der Aufsteiger des Jahres, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Berlin-Marathon lief er 30 Kilometer lang an der Seite des schnellsten Deutschen. Immer wieder tauchte Christian König im Fernsehbild auf, doch die Kommentatoren erwähnten ihn mit keiner Silbe. Der 23-Jährige erreichte als zweitschnellster Deutscher das Ziel hinterm Brandenburger Tor &#8211; bei seinem erst vierten Marathon. Im Gespräch mit laufszene-thueringen.de verrät der Aufsteiger des Jahres, wie er in drei Jahren zum schnellsten Marathonläufer Thüringens wurde und wo er seine sportliche Zukunft sieht.<span id="more-6794"></span></p>
<p>&#8222;Nachdem Christian König schon einige Spitzenergebnisse in diesem Jahr erreicht hat, sollten doch nun die nationalen Förderzentren hellhörig werden&#8220;, schrieb unser Autor Jörg Kurch im Sommer 2009. Eine gewagte Aussage, schließlich hatte Christian König nur einige kleine Volksläufe gewonnen. Doch unser Reporter behielt recht: anderthalb Jahre später gehört Christian König zu den besten Marathonläufern Deutschlands.</p>
<div id="attachment_6810" class="wp-caption aligncenter" style="width: 571px"><a href="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/christian_koenig.jpg"><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/christian_koenig-561x228.jpg" alt="" title="Christian König" width="561" height="228" class="size-large wp-image-6810" /></a><p class="wp-caption-text">Christian König bei der LM Crosslauf 2009</p></div>
<p>Mit seiner Zeit von 2:22:31 Stunden liegt er auf Rang 5 der nationalen Marathon-Bestenliste des Jahres 2010. In den vergangenen 10 Jahren war nur ein Deutscher in so einem jungen Alter schon schneller &#8211; der mehrmalige Deutsche Meister Stefan Koch, der heute eine Bestzeit von 2:15 Stunden vorweisen kann.</p>
<h4>„Ohne Risiko geht es im Marathon nicht“</h4>
<p>Mit seinem starken Auftritt in Berlin hat Christian König viele überrascht. Nur sich selbst nicht, denn eine Zeit von 2:20 Stunden hatte er sich fest vorgenommen &#8211; wohlwissend, dass es schwer werden würde. „Mein Respekt vor Berlin war riesengroß. Ich wusste nicht, was bei dem hohen Tempo mit meinem Körper passieren würde“, beschreibt er seine Zweifel im Vorfeld. „Aber dann habe ich mir gesagt: ohne Risiko geht es im Marathon nicht.“</p>
<p>Im Frühjahr hatte es dabei gar nicht nach einer hervorragenden Saison ausgesehen. Zu Jahresbeginn hatte er sich dem Laufclub Erfurt angeschlossen. Nach guten Rennen in der Halle kam er im Freien aber einfach nicht in Schwung. Bei der DM Halbmarathon in Bad Liebenzell blieb er bei besten Bedingungen drei Minuten über seiner Bestzeit. Drei Wochen später brach er beim Rennsteiglauf-Marathon völlig ein. Dort lief er zur Halbzeit in der Spitzengruppe mit, fiel am Ende aber bis auf Rang 13 zurück.</p>
<p>„Ich hab versucht das Frühjahr schnell abzuhaken“, kommentiert er die verkorksten Wettkämpfe. Sein neuer Trainer Dieter Hermann hatte das Training umgestellt. „Vor allem an die schnelleren Dauerläufe musste sich mein Körper erst gewöhnen“, sagt König. Das Wintertraining war nicht auf den Marathon ausgerichtet, im Training lief er nie weiter als 20 Kilometer.</p>
<p>Im Sommer veränderte er das Training, konzentrierte sich ausschließlich auf den Berlin-Marathon und bestritt kaum Wettkämpfe. Auch nahm er selbst Dauerläufe über 35 Kilometer in seinen Trainingsplan auf. „Ich habe gemerkt habe, dass mein Körper die langen Läufe braucht.“</p>
<h4>Mit fünf Marathons in die nationale Spitze</h4>
<p>Sein Einstieg in den Laufsport begann mit einem guten Vorsatz zu Silvester 2006. Er entschloss sich, den Berlin-Marathon zu laufen. Erst sieben Wochen vorher begann er mit der Vorbereitung, steigerte das Training auf bis zu 80 Kilometer pro Woche und schaffte seinen ersten Marathon in erstaunlichen 3:13:52 Stunden. Die Stimmung auf den Berliner Straßen begeisterte ihn. Ihm war klar: 2008 laufe ich hier wieder. Doch er stellte die Laufschuhe vorerst wieder in die Ecke, spielte lieber Fußball. </p>
<p>Auch für den zweiten Marathon begnügte er sich mit zwei Monaten Training. Dennoch lief er schneller – viel schneller: Nach 2:46 Stunden hatte er die Ziellinie hinterm Brandenburger Tor überquert und einen Kreisrekord für die Region Nordhausen aufgestellt. Einige Monate später trat er dem VfL Ellrich bei, begann im Frühjahr 2009 regelmäßig zu trainieren. Bei den Volksläufen in der Region lief er schnell an der Spitze mit. Zum dritten Mal bestritt er den Berlin-Marathon und verbesserte seinen Kreisrekord auf 2:29:52 Stunden, nun aber mit 170-180 Trainingskilometern pro Woche in den Beinen.</p>
<h4>Laufen vor dem Frühstück und nach Schulschluss</h4>
<p>Auch wenn er seinem Training mit dem Ehrgeiz eines Leistungssportlers nachgeht – der 1,71 Meter große und 62 Kilogramm schwere Athlet ist alles andere als ein Profi. Der 23-Jährige sitzt Montag bis Freitag von 7:45 bis 14:30 Uhr auf der Schulbank, hat damit nahezu eine 35-Stunden-Woche. Der gelernte Konstruktionsmechaniker holt das Abitur nach und will ab 2011 studieren. Bei zwei Dauerläufen am Tag bedeutet das: früh aufstehen. Um 5:30 Uhr sammelt er die ersten lockeren Laufkilometer, bevor am Nachmittag die Kerneinheit folgt. Auch in finanzieller Hinsicht bleibt er ein Amateur. Ein einziger Sponsor aus seiner Heimat unterstützt ihn, von seinem Sport leben kann er nicht.</p>
<p>Sein Training hält Christian König nicht unter Verschluss. In der Vorbereitung auf den Berlin-Marathon lief er bis zu 200 Kilometer pro Woche. Lockere Dauerläufe, Intervalltraining, lange Dauerläufe: Die Trainingsinhalte unterscheiden sich nicht von denen vieler Volksläufer. Gibt es dennoch ein Geheimnis? Seine Dauerläufe absolviert er in hohem Tempo: 4:00 Minuten pro Kilometer sind Standard, auch im Gelände. Vorsichtig will er diese Geschwindigkeit auf 3:50 bis 3:40 erhöhen.</p>
<p>Das Trainingsgebiet von Christian König sind die Hügel und Wälder rund um seinen Heimatort Gudersleben im Südharz. Dort sammelt er auf seinen Standard-Trainingsstrecken oft 200-300 Höhenmeter. Die meisten Trainingsläufe absolviert er alleine, nur einmal pro Woche fährt er ins 90 Kilometer entfernte Erfurt, um mit seinen Vereinskameraden zu trainieren. Gelegentlich trifft er sich noch mit den Sportfreunden vom VfL Ellrich für eine lockere Runde.</p>
<h4>&#8222;Ich sehe meine Zukunft im Marathon&#8220;</h4>
<p>Die meisten Langstreckenläufer beginnen ihre Karriere auf den kurzen Strecken und arbeiten sich langsam zum Marathon hoch. Christian König ist den umgekehrten Weg gegangen und direkt als Marathonläufer eingestiegen. Auf den Kurzdistanzen hat er deshalb noch Verbesserungspotenzial. „Es stimmt: Ich bin auf den Unterdistanzen ziemlich schwach. Aber ich glaube nicht, dass das im Marathon ein großer Nachteil ist“, sagt er. Ein Umstieg auf kürzere Strecken kommt für ihn nicht in Frage: &#8222;Ich sehe meine Zukunft weiter im Marathon.&#8220;</p>
<p>Für die kommenden Marathons hat sich Christian König einiges vorgenommen. &#8222;Ich sehe die Zeit von Berlin nur als Zwischenstation&#8220;, betont er. Im Frühjahr 2011 wird er zur Deutschen Marathon-Meisterschaft nach Hamburg fahren. Dort haben es er und seine Vereinskameraden vom Laufclub Erfurt auf die Mannschaftswertung abgesehen. Auch er selbst sollte im Rennen um Einzelmedaillen gute Chancen haben. Bei einem Herbstmarathon will er dann die 2:20-Stunden-Marke zum nächsten Mal angreifen.</p>
<p>Seine sportlichen Zukunft hat der Nordthüringer fest im Blick. &#8222;Es wäre ein Traum, für Deutschland zu starten&#8220;, sagt er. Er hofft darauf, einmal bei einer Welt- oder Europameisterschaft das Nationaltrikot überstreifen zu dürfen. &#8222;Olympia wäre natürlich noch schöner&#8220;, schiebt er nach. Um sich für das Nationalteam zu empfehlen, will er Zeiten um 2:16 Stunden laufen können. Bis es soweit ist werden hoffentlich auch die Fernsehkommentatoren seinen Namen gelernt haben.</p>
<h4>Vorbereitung auf den Berlin-Marathon 2010</h4>
<p>Auf den Berlin-Marathon 2010 bereitete sich Christian König mit einem 12-Wochen-Programm vor. In den ersten drei Wochen steigerte er die Trainingsumfänge von anfangs 160 auf 180 Kilometer. Darauf folgte die erste Ruhewoche, in der er knapp 115 Kilometer lief. Anschließend absolvierte er zwei Drei-Wochen-Blöcke bestehend aus zwei Wochen mit 200 Trainingskilometern gefolgt von einer Ruhewoche. Nach Woche 10 lief er bei der DM 10 Kilometer sein einziges Rennen und stellte dort in 31:28 Minuten eine persönliche Bestzeit auf. Die letzten beiden Wochen vor dem Marathon widmete er der Erholung und trainierte nur noch locker. Hier eine beispielhafte Trainingswoche:</p>
<table>
<tr>
<th></th>
<th></th>
<th>Strecke</th>
<th>Laufzeit</th>
<th>Tempo in min/km</th>
</tr>
<tr>
<td>Montag</td>
<td>morgens</td>
<td>Dauerlauf 10 km</td>
<td>41:30&ndash;42:30 min</td>
<td>4:10&ndash;4:15</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>abends</td>
<td>Tempodauerlauf 15 km</td>
<td>52:30&ndash;53:30 min</td>
<td>3:30&ndash;3:35</td>
</tr>
<tr>
<td>Dienstag</td>
<td>morgens</td>
<td>Dauerlauf 10 km</td>
<td>41:30&ndash;42:30 min</td>
<td>4:10&ndash;4:15</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>abends</td>
<td>3 km Einlaufen<br/>Dauerlauf 15 km<br/>3 km Auslaufen</td>
<td><br/>60:00 min</td>
<td>4:00</td>
</tr>
<tr>
<td>Mittwoch</td>
<td>morgens</td>
<td>Dauerlauf 10 km</td>
<td>41:30&ndash;42:30 min</td>
<td>4:10&ndash;4:15</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>abends</td>
<td>10&#215;1000 m, 3 min Trabpause ODER<br/>5&#215;2000 m, 5 min Trabpause</td>
<td><br/>6:20&ndash;6:30 min</td>
<td>3:10&ndash;3:15</td>
</tr>
<tr>
<td>Donnerstag</td>
<td>morgens</td>
<td>Dauerlauf 10 km</td>
<td>41:30&ndash;42:30 min</td>
<td>4:10&ndash;4:15</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>abends</td>
<td>Dauerlauf 10 km</td>
<td>41:30&ndash;42:30 min</td>
<td>4:10&ndash;4:15</td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag</td>
<td>morgens</td>
<td>Dauerlauf 10 km</td>
<td>41:30&ndash;42:30 min</td>
<td>4:10&ndash;4:15</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>abends</td>
<td>3 km Einlaufen<br/>Dauerlauf 15 km<br/>3 km Auslaufen</td>
<td><br/>60:00 min</td>
<td>4:00</td>
</tr>
<tr>
<td>Samstag</td>
<td>morgens</td>
<td>Dauerlauf 35 km<br/>mit Endbeschleunigung</td>
<td>2:26:00 h</td>
<td>4:10</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td>Ausfahren auf dem Radergometer</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Sonntag</td>
<td>morgens</td>
<td>Dauerlauf 10 km</td>
<td>41:30&ndash;42:30 min</td>
<td>4:10&ndash;4:15</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>abends</td>
<td>3 km Einlaufen<br/>Dauerlauf 15 km<br/>3 km Auslaufen</td>
<td><br/>60:00 min</td>
<td>4:00</td>
</tr>
</table>
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